Der Transporter ist 5,92 Meter lang, 2,04 Meter breit und 2,63 Meter hoch. Laut Elaris ist ein individueller Innenausbau möglich, etwa als Kastenwagen oder Personentransporter. Bei letztgenannter Konfiguration seien zwischen sieben und 24 Sitzen möglich.

Angaben zum Elektroantrieb und der Batterie macht Elaris in der kurzen Mitteilung zum Caro nicht. Die Reichweite soll bei bis zu 450 Kilometern liegen, wobei auch hier nicht der Testzyklus genannt wird. Die Batterie kann mit bis zu 150 kW DC geladen werden. Stattdessen werden Ausstattungsmerkmale wie das Multifunktionslenkrad, das automatische Notbremssystem oder Assistenten wie den Spurverlassenswarner, die Rückfahrkamera oder die Einparkhilfe hervorgehoben. 

„In den intensiven Unterhaltungen mit unserer B2B-Zielgruppe sind bereits seit unserem Start immer wieder viele Interessenten mit der Frage nach einem Transportermodell auf uns zugekommen”, sagt Elaris-CEO Lars Stevenson. „Mit dem Caro launcht Elaris nun ein leistungsstarkes LCV Modell, das speziell Geschäftskunden aus verschiedensten Sektoren begeistern wird.“ Im Laufe des Jahres will Elaris eine kleinere Version des E-Transporters vorstellen.

CTO Christian Lange verspricht nicht nur „kurze Lieferzeiten durch chinesische Produktion“, sondern auch für die Transporter den Komplettservice rund um die Installation von Ladelösungen.

In dem Segment konkurriert der Elaris Caro etwa mit dem Maxus eDeliver 9 von SAIC. Hier hat der Kunde zwar mehr Auswahl (etwa zwei Karosserie-Längen, drei Dach-Höhen und drei Batterie-Optionen), dafür ist der eDeliver 9 etwas teurer. Aber auch zahlreiche etablierte Hersteller bieten E-Transporter in dieser Größenklasse an.

Der Caro kostet ab 41.000 Euro netto inkl. Prämien und soll ab Mitte des Jahres bei allen Elaris-Standorten in Deutschland und Österreich erhältlich sein, wie das Unternehmen mitteilt. Die ersten Exemplare des E-SUV Beo und des E-Kleinwagens Pio hatte Elaris im November aus China erhalten.