Scheinwerfer mit LED-Technik gelten für nicht wenige Experten als Leuchten der Zukunft. Sie geben ein natürlicheres Licht, haben eine lange Lebensdauer und sind aufgrund der kleinen Leuchtdioden sehr flexible einstellbar. In einem aktuellen Licht-Test der Zeitschrift „Auto Bild“ haben die LEDs (Licht emittierende Diode) aber nicht alle positiv abgeschnitten.

Verglichen wurde mit der Lichtausbeute der konventionellen Technik des gleichen Modells. Besonders gut schnitten demnach die LEDs im Audi A3 und in der S-Klasse ab, bei der Limousine aus Stuttgart ist die Technik serienmäßig an Bord. Beim BMW 435i kritisierten die Tester Defizite in der Reichweite und beim Fernlicht. Die LED-Scheinwerfer des Seat Leon warfen im Test zu viel Licht auf den Bereich direkt vor dem Auto – beide Fahrzeuge erhielten nur eine mittelmäßige Bewertung für ihre Leuchtdioden. Die LEDs des Nissan Leaf und Lexus IS 300h fielen unter anderem wegen fleckiger (Nissan) oder schillernder (Lexus) Ausleuchtung und zu geringer Reichweite (beide) durch.

Einen oft genannten Vorteil der Leuchtdioden widerlegten die Fachleute: Die den LEDs nachgesagte Stromersparnis gegenüber Xenon gibt es demnach nicht. Im Test verbrauchten beide gleich viel Strom.