Yoshimoto erhielt 2013 den Lexus Design Award für seine Lichtinstallation INAHO, die von goldenen Reisfeldern inspiriert ist, die sich im Wind bewegen. Nach diesem Erfolg gründete er das in London ansässige Design- und Technikstudio Tangent, das an verschiedenen Projekten für große internationale Geschäftskunden arbeitet. Im Rückblick auf den Wettbewerb hebt Yoshimoto insbesondere die Zusammenarbeit mit einigen der weltweit angesehensten und erfahrensten Designer als Mentoren hervor: Jedes Jahr werden die Finalisten von einem erfahrenen Team unterstützt, um aus der ursprünglichen Idee einen Prototypen zu machen.

„Die Mentoren-Sitzungen waren großartig und einzigartig. Wie die meisten Finalisten war ich damals noch Student und hatte noch nie gesehen oder erlebt, wie ein professioneller Designer denkt und arbeitet“, erklärt Yoshimoto. „Der Lexus Design Award gibt dem Gewinner die Möglichkeit, eine Karriere zu starten. Ich habe Tangent zwar erst 2016 als Unternehmen gegründet, aber den Namen benutze ich schon seit 2013 – er war also schon geboren, als ich den Preis gewann. Mein Rat: Die Gewinner sollten die Erfahrung und die Bühne nutzen. Viele Menschen schauen auf die entwickelten Ideen und warten, was als Nächstes kommt. Die Gewinner sollten das Beste daraus machen und die Chance nutzen, die Lexus ihnen gegeben hat.“

Yoshimoto bleibt dem Lexus Design Award nicht nur als erster Gewinner auf Dauer in Erinnerung. Er hat 2020 auch eine neue Trophäe für den Wettbewerb entworfen.