Ausschreiben, vergleichen, sparen – so kommen Firmen jetzt günstig an E-Fahrzeuge
Steigende Betriebskosten und der Wunsch nach klimafreundlicher Mobilität bringen immer mehr Unternehmen dazu, ihre Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Doch viele zahlen dabei deutlich mehr als nötig – weil sie ohne Ausschreibung einkaufen, Vergleichsmöglichkeiten nicht nutzen oder übersehen, welche Förderungen möglich sind. Dabei lassen sich durch clevere Beschaffung schnell fünfstellige Beträge sparen.
Wer systematisch ausschreibt und Anbieter transparent vergleicht, kann nicht nur bessere Konditionen erzielen – sondern auch genau die Fahrzeuge finden, die wirklich zum eigenen Bedarf passen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Firmen ihren Einstieg in die Elektromobilität professionell angehen und welche typischen Fehler sie vermeiden sollten.
Darauf sollten Unternehmen beim Kauf von E-Fahrzeugen achten
Der Umstieg auf eine E-Flotte wird nur dann ein Erfolg, wenn die Bedarfe des Unternehmens hinsichtlich ihres Fuhrparks vorab genau geklärt werden. Hinsichtlich der Elektrifizierung spielen die Nutzungsprofile, insbesondere die tägliche und jährliche Laufleistung, eine (große) Rolle, da sich daraus das zukünftige Ladeverhalten zum Teil ableiten lässt.
Für eine solide Ladestrategie spielen außerdem Homeoffice-Tätigkeiten, die Anzahl der Außendienstmitarbeiter sowie die Wohnverhältnisse der Angestellten eine wichtige Rolle, um abschätzen zu können, wo die Fahrzeuge überwiegend geladen werden. Je nach Ergebnis dieser Analyse eignen sich reine Elektrofahrzeuge oder Hybridmodelle besser für das Unternehmen.
Diese Fehler unterlaufen Unternehmen bei der Beschaffung von E-Autos besonders häufig

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Mehrkosten bei der Umstellung auf eine E-Flotte entstehen oftmals, weil Unternehmen ihre Ausgangslage nicht ausreichend analysiert haben. So müssen nicht nur die Vorgaben der Geschäftsführung erfüllt, sondern auch die tatsächlich zu erwartenden Kosten abgeschätzt und mit aktuellen Fuhrpark-Ausgaben verglichen werden.
Zudem verzichten viele Unternehmen auf eine TCO-Kalkulation (Total Cost of Ownership), die alle Kosten eines Fahrzeugs während dessen Lebenszyklus beinhaltet. Nur eine solche Berechnung ist am Ende aufschlussreich. Neben den Anschaffungskosten beinhaltet sie unter anderem die Antriebskosten, also die Kosten für Laden oder Betanken des Fahrzeugs. Bei E-Autos muss das Hauptaugenmerk auf den künftigen Strompreisen und deren Unterschied abhängig vom Ladestandort (Firmenladen, Laden zu Hause, Laden unterwegs) gelegt werden. Für die Antriebskosten von Verbrennern sind sowohl die steigenden Ölpreise als auch die steigende CO2-Abgabe für Diesel und Benziner ab 2027 zu berücksichtigen.
Ein weiterer häufiger Fehler, der Unternehmen viel Geld kostet, ist, dass sie keine Angebote vergleichen. Wer offen für verschiedene Fahrzeugmodelle ist und sich Angebote von mehreren Leasingfirmen für unterschiedliche Laufzeiten einholt, kann die Kosten für den Fuhrpark deutlich senken.
Noch größer wird die Ersparnis, wenn Unternehmen auf aktuelle Förderungen zurückgreifen. Inwieweit die neue Förderung in Höhe der zusätzlichen Abschreibungsmöglichkeiten eine Rolle spielt, kann aktuell noch nicht abgesehen werden, allerdings gibt es auch regionale oder lokale Förderungen. Auch die Versteuerung des geldwerten Vorteils fällt bei elektrischen Dienstwagen deutlich geringer aus als bei Verbrennern. Hierfür ist seit Kurzem die Voraussetzung, dass der Bruttolistenpreis bei der Zulassung höchstens 100.000 Euro beträgt.
So läuft eine systematische Ausschreibung für E-Fahrzeuge ab
Das beste Angebot lässt sich also durch eine systematische Ausschreibung erzielen. Konkret sollten Unternehmen in drei Bereichen Ausschreibungen durchführen: zu Fahrzeugmodellen und deren Finanzierung sowie zur Ladeinfrastruktur. In der Praxis bedeutet das für die meisten Unternehmen, dass zuerst Rabatte mit Herstellern verhandelt werden müssen, die die Grundlage für eine Leasing-Ausschreibung bilden. Die Leasing-Ausschreibung sollte mehrere Anbieter und Modelle auf TCO-Basis beinhalten, die dann miteinander verglichen werden müssen. Parallel dazu kann das Projekt zur Ladestrategie starten, welches Lösungen für das Laden am Firmenstandort, zu Hause und unterwegs beinhalten sollte.
Tipps vom Profi:
- Da viele Abteilungen von diesen Veränderungen im Fuhrpark betroffen sind, empfiehlt sich die Zusammenstellung eines Teams, das aus Mitarbeitern der relevanten Bereiche besteht.
- Alternative Referenzkunden geben einen weiteren Einblick in die tatsächliche Arbeitsweise der einzelnen Anbieter.
- Sobald sich das Unternehmen für einen oder mehrere Anbieter und entsprechende Modelle entschieden hat, müssen die Nutzungsbestimmungen für den Fuhrpark überarbeitet werden. Außerdem sollten Testfahrten stattfinden, Testimonials erstellt und die Fahrer vorbereitet werden.
Professionelle Unterstützung können sich Unternehmen bei externen Beratern holen, die den komplexen Umstellungsprozess begleiten und stets im Blick behalten, was als nächstes zu tun ist.

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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
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DIGges Ding
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