Neue Mobilitätsanbieter verändern die Wettbewerbslandschaft

<p>Die neueste BearingPoint-Studie zeigt: 87 Prozent der befragten Teilnehmer:innen in Europa nehmen an, dass sie weniger häufig zur Arbeit pendeln werden, 81 Prozent erwarten bis 2030 einen deutlichen Rückgang der Geschäftsreisen.</p>

Neue Mobilitätsanbieter verändern die Wettbewerbslandschaft

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Neue Mobilitätsanbieter verändern die Wettbewerbslandschaft

Eine aktuelle Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint legt nahe, dass Mobilitätsentscheidungen im Jahr 2030 völlig anders getroffen werden als wir es heute noch gewohnt sind. In der Studie "Destination 2030, Who's in the driving seat for the future of mobility?" wurden drei Trends ermittelt, welche die Mobilität in den kommenden Jahren bestimmen werden:

1.) Jede Fahrt wird zu einem persönlichen Erlebnis

2.) Klimaneutralität wird nicht verhandelbar sein - von der Wiege bis zur Bahre

3.) Menschen werden eher Dienstleistungen in Anspruch nehmen als eigene Fahrzeuge besitzen.

"Es wird ein radikal anderes Mobilitätsökosystem sein, in dem die Karten nicht nur für Automobilhersteller und -zulieferer, sondern auch für Transportanbieter und Energieversorger sowie Technologie- und Versicherungsunternehmen neu gemischt werden. Das Wachstum der individualisierten Mobilität, der Wandel hin zur Mobilität als Dienstleistung und der Vorstoß in Richtung Klimaneutralität werden sich tiefgreifend auf unsere Einstellung zum Reisen auswirken. Und das wird auch unsere Beziehung zu Automobilherstellern verändern - mit der Gefahr einer Schwächung der Bindung an uns als Kunden", kommentiert Dr. Stefan Penthin, globaler Leiter Automotive, Industrial Equipment & Manufacturing bei BearingPoint.

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Entwicklungen wie Smart Working, Energiekrisen, Klimawandel und Lieferkettenunterbrechungen verändern die Nachfrage nach Mobilität grundlegend

Die Studie basiert auf einer Befragung in sechs europäischen Ländern, Aussagen von Kund:innen aus verschiedenen Branchen sowie Experteneinschätzungen von BearingPoint. Laut der Studie verändern neue Arbeitsweisen wie Smart Working, Energiekrisen, Klimawandel und Lieferkettenunterbrechungen die Nachfrage nach Mobilität sowie die Richtung und auch das Tempo des Wandels tiefgreifend.

87 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen glauben, dass sie weniger häufig zur Arbeit pendeln werden, und 81 Prozent gaben an, dass sie im Vergleich zu 2019 deutlich weniger Geschäftsreisen unternehmen werden. Setzt sich dieser Trend fort, wird sich das laut Studie auch auf die Investitionen in die Infrastruktur auswirken. Die mit der Entwicklung neuer Mobilitätsinfrastrukturen verbundenen höheren Kosten können nicht vollständig auf die Endverbraucher:innen umgelegt werden. Möglicherweise müssen auch Gesetze erlassen werden, um die erforderliche Infrastruktur zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen zu schaffen. Lizenzierung und Rechtsdurchsetzung werden den Fokus vom Einzelnen auf den Anbieter verlagern, resümieren die Studienautoren.

Drei Trends, welche die Mobilität in den kommenden Jahren bestimmen werden

Die Studie geht davon aus, dass jede Fahrt zu einem persönlichen Erlebnis wird. Im öffentlichen Personennahverkehr wird es eine Verlagerung hin zu individueller Mobilität geben, mit Fahrplänen, die von den Bedürfnissen der Kund:innen bestimmt werden, anstatt wie im traditionellen öffentlichen Verkehr vordefiniert zu sein. Dies wird zu nutzerorientierteren Angeboten führen und die Reisezeit produktiver machen.

Klimaneutralität wird nicht verhandelbar sein, so die Studie, die davon ausgeht, dass 80 Prozent der produzierten Motoren bis 2030 umweltfreundlich sein werden. Investitionen in umweltfreundliche Verkehrsmittel und dazugehörige Infrastruktur werden zunehmen, insbesondere in solche, die das Wohlbefinden fördern, wie Gehen und Radfahren. Außerdem gibt die Hälfte der Teilnehmenden (49 Prozent) an, dass sie bis 2030 auf den Besitz eines Fahrzeugs zugunsten einer Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks verzichten würden.

"Da die Menschen eher Dienstleistungen in Anspruch nehmen werden als eigene Fahrzeuge, werden sie lieber auf On-Demand-Dienste umsteigen, als ein nicht ausgelastetes Fahrzeug zu besitzen. Für die Nutzer:innen werden die Dienstleistungen und die Software wichtiger sein als das physische Fahrzeug und dessen Marke, da Softwareplattformen die gesamte Fahrt orchestrieren werden", so Dr. Stefan Penthin.

Weitere Einzelheiten zu den Studienergebnissen finden Sie hier: https://www.bearingpoint.com/de-de/insights-events/insights/destination-2030/

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DIGges Ding

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