Laut Studienergebnissen hat die Wechselzeit für die meisten Autobesitzer in Deutschland bereits begonnen. 70 Prozent der Befragten wollen sich gemäß der Faustregel "O bis O - Oktober bis Ostern" auch tatsächlich im Oktober um den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen kümmern. Allerdings legen sie meistens nicht selbst Hand an. Stattdessen zieht es sie in eine Werkstatt bzw. zu einem Reifenhändler oder einem Autohaus (59 Prozent). Etwa ein Viertel (24 Prozent) wechselt selbst. Weitere 17 Prozent geben diese Pflicht an ein Familienmitglied, einen Freund oder einen Bekannten oder jemand anderes ab. Auch geht daraus hervor, dass der Reifenwechsel mit fortschreitendem Alter vermehrt in professionelle Hände gegeben wird. 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wechseln selbst, während 36 Prozent von ihnen einen Termin beim Fachmann ausmachen. Wer 60 Jahre oder älter ist, lässt hingegen mit deutlicher Mehrheit (73 Prozent) beim Profi wechseln. Nur noch 15 Prozent der Autobesitzer in dieser Altersgruppe wechseln ihre Reifen selbst. Hauptgrund zum Wechsel in Eigenregie: Flexibilität. 79 Prozent der Selbstwechsler wollen unabhängig von einem festen Werkstatttermin sein.

Obwohl die Corona-Pandemie das Leben in Deutschland durch den Lockdown vor allem in den Frühlingsmonaten ausgebremst hat, konnte die Mehrheit der deutschen Autofahrer ihren Reifenwechsel wie geplant durchführen. Lediglich 24 Prozent der Befragten, die Sommer-und Winterreifen nutzen, gaben eine Auswirkung von Covid-19 auf ihr Wechselverhalten an, was hauptsächlich einen späteren Wechselzeitpunkt zur Folge hatte (16 Prozent).

Mit Blick auf die kommenden kalten Monate warnt allerdings Continental Reifenentwickler Andreas Schlenke davor, den Wechsel auf Winterreifen hinauszuzögern: "Schon bei kälteren Temperaturen ab 7 Grad Celsius verschlechtert sich die Wirkung der Gummimischung von Sommerreifen auf den Straßenbelag. Wenn im Herbst zusätzlich Frost oder Nässe die Straßenverhältnisse verändern, kann das Unfallrisiko für Autos mit Sommerreifen schnell steigen. Deshalb gibt es in dieser Jahreszeit im Gegensatz zum Frühling wenig Toleranz für einen verspäteten Reifenwechsel. Autobesitzer sollten ihn nicht auf die lange Bank schieben, sondern unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 rechtzeitig angehen. Für eine ordnungsgemäße Montage empfiehlt es sich, den Reifenwechsel von einem Fachmann in der Werkstatt durchführen zu lassen. Die Serviceleistungen umfassen neben der Auswuchtung auch die Prüfung der Reifen auf etwaige Schäden sowie ein Kontrollblick auf Bremsen und Stoßdämpfer, wenn das Auto auf der Hebebühne steht."

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2019 einen Umsatz von 44,5 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 230.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und Märkten.

Das Geschäftsfeld Reifen verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Continental ist einer der führenden Reifenhersteller und erzielte im Geschäftsjahr 2019 in diesem Geschäftsfeld mit über 56.000 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 11,7 Milliarden Euro. Continental ist einer der Technologieführer im Bereich der Reifenproduktion und bietet eine breite Produktpalette für Personenkraftwagen, Nutz- und Spezialfahrzeuge sowie Zweiräder an. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet Continental einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio des Geschäftsbereichs Reifen umfasst Dienstleistungen für den Reifenhandel und für Flottenanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Reifen.