SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Effiziente Nutzung möglich

0 2019-09-19 642

Plug-in-Hybride im Fuhrpark kommen mehr und mehr im Fuhrpark vor, insbesondere seit für sie auch die Halbierung des 1%-Steuersatzes gilt. Bisher wurden sie nur halbherzig nachhaltig und effizient genutzt. Nun könnte sich die Ladewahrscheinlichkeit verbessern, denn eine neue Technikgeneration sorgt für bessere Voraussetzungen.

Originalverpackt zurück: Das Ladekabel kennen viele Fuhrparkmanager als das am seltensten benutzte Teil eines Plug-in-Hybridautos. Das könnte sich bald ändern, denn die neueren Modelle verfügen endlich über eine akzeptable Elektro-Reichweite, die das Aufladen an der Steckdose lohnender und damit deutlich attraktiver macht. Elektrizität würde dann zur Hauptenergiequelle – und könnte so möglicherweise Fahrverbote verhindern.

Kamen die Steckdosen-Hybride zu ihrer Anfangszeit vor rund einem Jahrzehnt gerade einmal rund 30 Kilometer weit, wurden es bald 40 und mehr Kilometer. Mittlerweile sind 50 Kilometer fast schon Standard, einige Modelle fahren bereits deutlich weiter. Auch wenn der Zuwachs verglichen mit dem Reichweitenanstieg bei reinen E-Autos gering ist – in der Praxis fällt er deutlich ins Gewicht. Denn waren die Reichweiten der ersten Modelle noch nach dem laxen NEFZ-Zyklus ermittelt, dient nun meist der strengere WLTP-Verfahren als Grundlage. Auf der Straße dürfte sich die fahrbare Distanz in einigen Fällen nahezu verdoppelt haben.

Dass die Reichweite zugelegt hat, hat zum einen technischen Grund: Batterien werden günstiger und leistungsfähiger, Reichweite damit weniger teuer. Wichtiger sind aber rechtliche Aspekte. Denn Vergünstigungen wie der Umweltbonus oder die halbierte Dienstwagensteuer sind in Deutschland und anderswo an Vorgaben bei CO2-Ausstoß und Reichweite gebunden. Hierzulande etwa müssen förderfähige Fahrzeuge mindestens 40 WLTP-Kilometer weit kommen, ohne dass der Verbrennungsmotor zuschaltet. Alternativ darf der CO2-Ausstoß nicht über 50 Gramm pro Kilometer klettern, ebenfalls nach der neuen WLTP-Norm gemessen. Das entspricht einem Benzinverbrauch von gut 2 Litern Benzin.

Viele frühe Plug-in-Hybride scheiterten zuletzt an den rechtlichen Hürden in vielen Staaten Europas, die Hersteller haben daher zügig nachgebessert und ihren Modellen aufgefrischte Antriebe verpasst. Wichtigste Zutat ist dabei eine größere Batterie. Besonders konsequent zeigt sich in dieser Hinsicht Mercedes. In die neue PHEV-Generation des Oberklasse-SUVs GLE haben die Stuttgarter einen 31,2 kWh großen Akku implementiert, der eine E-Reichweite von 106 Kilometern ermöglichen soll. Beim Vorgänger mussten 8,8 kWh und 30 Kilometer reichen. Ebenfalls neu beim Neuen: Erstmals ist nun auch Schnellladen möglich, so dass schon kürzere Zwischenstopps reichen, den Stromvorrat an der DC-Säule aufzufüllen. Zuvor musste der GLE noch stundenlang an die Steckdose, um dann ein paar Kilometer emissionsfrei fahren zu können.

Die geringe Reichweite und die niedrige Ladeleistung verhindert bei vielen Plug-in-Hybriden den korrekten und effizienten Gebrauch. Aufwand und Ertrag stimmten nicht, viele Fahrer sparten sich angesichts der ultrakurzen Elektro-Strecken das umständliche Einstöpseln und fuhren allein mit dem Verbrenner. Die häufig als Dienstwagen genutzten Modelle polierten so mit ihren geringen Normverbräuchen zwar die CO2-Bilanz des Firmenfuhrparks auf, sparten in der Realität aber nicht beim Klimagas-Ausstoß.

Autos wie der GLE 250de könnten das ändern, doch sie haben einen Nachteil: den extrem hohen Preis. Noch kommuniziert Mercedes den fälligen Betrag nicht, doch er dürfte deutlich oberhalb von 70.000 Euro liegen. Das mag für ein luxuriöses SUV noch ok sein, für die breite Privat- und Dienstwagenmasse ist das aber keine Option. Der Großteil der PHEVs nutzt daher deutlich kleinere Stromspeicher; die nämlich sind der Haupt-Kostentreiber bei der Antriebstechnik. Ford etwa begnügt sich beim neuen Kuga mit einer 14,4 kWh großen Batterie, die für rund 50 Kilometer (NEFZ) Fahrt reichen soll, und bleibt preislich unter der 40.000-Euro-Grenze. Nicht viel mehr Akku (15,6 kWh) trägt die neue Mercedes A-Klasse in der Plug-in-Hybridvariante mit sich rum. Dank der geringeren Masse soll der Stromvorrat für bis zu 70 Kilometer reichen. Mit rund 37.000 Euro ist der A 250e gewiss kein Schnäppchen.

Weil 3.000 Euro Umweltbonus vom Kaufpreis abgehen und die private Dienstwagennutzung nur mit 0,5 Prozent besteuert wird, kann sich der Kauf eines Teilzeitstromers jedoch durchaus lohnen. Insgesamt führ die Positiv-Liste des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das für die Bewilligung der E-Autoprämie zuständig ist, zurzeit 71 förderfähige Plug-in-Hybride – von Audi über Kia und Opel bis Volvo. Und es dürften noch zahlreiche weitere dazu kommen. Denn auch für die Hersteller sind die PHEVs interessant, drücken sie dank ihres geringen Normverbrauchs doch den Flottenverbrauch deutlich. Und verhindern so im besten Fall Strafzahlungen an die EU.

Ob Plug-in-Hybride aber wirklich eine längerfristige Lösung sind, hängt nicht zuletzt daran, wie sie von ihren Besitzern am Ende wirklich genutzt werden. Sollten sie weiterhin fast ausschließlich mit Verbrennungsmotor betrieben werden, dürfte es für Hersteller und Halter schwer werden, gegen künftige Fahrverbote in Innenstädten zu argumentieren. Noch nämlich ist vielerorts unklar, ob neben reinen E-Autos auch Plug-in-Hybride als emissionsfrei gelten und freie Fahrt erhalten sollten. Klar ist nur: Verbote sind bereits in zahlreichen europäischen Ländern geplant und sollen in ersten Städten und Regionen ab 2030 wirksam werden.

Perfekt für Arbeit und Alltag

0 2019-10-10 77

Für die Anforderungen von Dienstwagenfahrern hat Opel Business-Modelle von Insignia, Astra und Grandland X aufgelegt. 

Generation Golf Numero 8

0 2019-10-10 74

Lang ist es nicht mehr hin, bis die Weltpremiere der neuen Generation Golf - die nunmehr 8. - erfolgt. Dies soll am 24. Oktober sein. Dennoch gibt es zur Zeit nicht mehr als eine Zeichnung für das Publikum. Auf den ersten Blick ein Golf, soweit. Auch wurde bereits Näheres bezüglich der Motoren mitgeteilt. 

Roadmap E: Audi im Wandel

0 2019-10-08 178

Audi wandelt sich zum Anbieter elektrischer Mobilität – ein Prozess, der sämtliche Bereiche des Unternehmens umfasst. Schließlich will die Marke mit den Vier Ringen bis zum Jahr 2025 mehr als 30 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, die für einen Anteil von 40 Prozent am Absatz stehen. Damit schlägt Audi konsequent den Weg nachhaltiger Mobilität ein. Entsprechend richten sich auch Beschaffung und Produktion immer stärker an nachhaltigen Kriterien aus. Die Kompetenzen und Erfahrungen aus der Entwicklung und Produktion des Audi e-tron* werden in die kommenden Projekte für rein elektrische Modelle fließen. Breit angelegte Aus- und Weiterbildungskonzepte flankieren die Aktivitäten.

Der digitale Händler

0 2019-10-07 244

Die Volvo-Schwestermarke Polestar setzt auf einen reinen Onlinevertrieb. In die Werkstatt müssen die Fahrzeuge trotzdem.

Stecker-Modelle

0 2019-10-07 253

Die Elektrifizierung der Modellpalette bei den Autoherstellern, wird in den nächsten Jahren für eine wahre Modellflut sorgen. Audi bringt noch dieses Jahr gleich vier Plug-in-Hybride auf den Markt. Nächstes Jahr kann der Kunde sogar unter neun Modellen wählen.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden