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Klein, aber oho

0 2019-08-12 870

Fünf neue Kleinwagen rollen demnächst zu den Händlern. Allesamt bieten sie viel in Sachen Sicherheit, Komfort und Konnektivität. Und noch etwas haben sie gemein: Es wird sie nur noch als Fünftürer geben.

Mit einem Einstiegspreis ab 12.990 Euro ist der ab September erhältliche 4,05 Meter lange Renault Clio der günstigste neue Kleinwagen. Die Basisvariante wird von einem 48 kW/65 PS starken 1,0-Liter-Benziner angetrieben, alternativ sind zwei weitere Ausbaustufen des Dreizylinders mit 54 kW/73 PS und 74 kW/100 PS zu haben. Top-Triebwerk ist ein 96 kW/130 PS starker 1,3-Liter-Vierzylinderbenziner. Die Grundausstattung umfasst unter anderem Spurhalteassistent, Tempomat und Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Zu den Highlights auf der Optionsliste zählen digitale Instrumente, verschiedene Konnektivitätsoptionen und eine 360-Grad-Kamera-Überwachung. Einen Dieselantrieb gibt es für den sich optisch eng am Vorgänger orientierenden Clio nicht mehr, auch die Kombiversion entfällt bei der neuen Generation. Für 2020 ist ein Hybridantrieb mit einer Systemleistung von rund 130 PS angekündigt.

Fast genauso lang wie der Clio ist der Opel Corsa. Das 4,06 lang Fahrzeug kommt mit einem hochwertigen Innenraum und auf Wunsch mit einem 10-Zoll-Display, Matrix-LED-Scheinwerfern und Achtgang-Automatik. Da der kleine Opel auf der kompakten PSA-Plattform aufgebaut wird, wird der Kleinwagen im Vergleich zum Vorgänger rund 100 Kilo leichter und wiegt in der Basisversion sogar unter einer Tonne. Es stehen drei 1,2-Liter-Benziner mit 55 kW/75 PS, 73 kW/100 PS und 96 kW/130 PS zur Verfügung, zudem ein Diesel mit 73 kW/100 PS Leistung. Die Preise für den Corsa starten bei 13.990 Euro. Mit rund 30.000 Euro deutlich teurer wird der Corsa-e. Der Anfang 2020 verfügbare Stromer leistet 100 kW/136 PS und 260 Nm Drehmoment, seine 50-kWh-Batterie ermöglicht nach WLTP eine Reichweite bis zu 330 Kilometer.

Der Peugeot 208 ist das Schwestermodell des Opel Corsa. Länge, Laderaum und Antriebe sind identisch. Wie der Corsa wirkt die zweite Generation des 208 deutlich sportlicher und im Innenraum wertiger als der Vorgänger. Größter Unterschied zum Opel: Das tief stehende Lenkrad, über das man auf die Instrumente schaut. Je nach Ausstattung hält Peugeot drei Touchscreens mit fünf, sieben oder zehn Zoll Bildschirmdiagonale bereit. Smartphones können im 208 per Mirrorlink, Android Auto oder Apple Carplay integriert werden. Zahlreiche Assistenten stehen für den Kleinwagen bereit, darunter Abstandstempomat, Spurhalteassistent und Verkehrsschilderkennung. Los geht es ab 15.490 Euro, für die elektrische Variante muss man mindestens 30.450 Euro anlegen.

Auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht: Der neue Ford Puma baut auf dem Kleinwagen Fiesta auf. Es handelt sich um ein 4,19 Meter langes, hochbeiniges Fiesta-Derivat. Als Besonderheit bietet er ein neuartiges Kofferraumkonzept mit Staubox unter dem eigentlichen Laderaum. In der Grundstellung fasst der Kofferraum 456 Liter. Beim Antrieb setzt der Puma zunächst auf die Dreizylinder-Benziner des Fiesta. Basis-Triebwerk ist ein 1,0-Liter-Motor mit 92 kW/125 PS, darüber rangiert eine 114 kW/155 PS starke Ausbaustufe, die – erstmals bei Ford – auf 48-Volt-Hybridtechnik setzt. Später ergänzt ein 92 kW/125 PS starker 1,5-Liter-Vierzylinderdiesel das Angebot. Allradantrieb ist nicht vorgesehen. Innen setzt der Neue auf Komfort und Technik, bietet unter anderem Massagesitze, digitale Instrumente und WLAN-Hotspot. Preislich dürfte der Puma bei ca. 20.000 Euro starten.

Ganz die Retrokarte spielt Honda aus und bringt einen knuffigen Stromer mit Kulleraugen-Scheinwerfern auf den Markt. Der Honda e will aber nicht nur durch sein Aussehen überzeugen, sondern auch mit seinem dynamischen Heckantrieb, die knackigen Abmessungen (3,90 Meter) und dem 110 kW/150 PS starken Motor. Die 36 kWh-starke Batterie soll für 200 Kilometer Reichweite genügen. Geladen wird mit bis zu 50 kW an DC-Schnellladern. Weniger als 35.000 Euro dürfte der Fünftürer nicht kosten, wenn er 2020 zum Händler kommt. Fürs Geld gibt es viel High-Tech. Statt klassischen Außenspiegeln fährt der Stromer zum Beispiel mit digitalen Spiegeln vor. Außerdem zieht ein personalisierte Sprachassistent ein, der auf die Anrede „OK Honda“ reagiert. Mit ihm lassen sich unter anderem Infotainment und Navigation steuern.

 

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