Im November 2018 bringt Audi die zweite Generation des Kompakt-SUVs Q3 raus. Der hochbeinige Fünftürer kann sich in puncto Optik, Technik, Funktionalität und Größe deutlich vom Vorgänger abheben. Das dürfte sich allerdings auch den Basispreis von bisher rund 30.000 Euro auf ein deutlich höheres Niveau treiben.

Dafür bekommen Kunden unter anderem ein deutlich aufgewertetes Design. Optisch bot der Vorgänger einiges an Verbesserungspotenzial, welches die Designer um Chefstylist Marc Lichte intensiv genutzt haben. Aber auch in Hinblick auf die Außenabmessungen ist das SUV-Modell künftig auf stattlicherem Niveau unterwegs. Der Längenzuwachs um gut 10 Zentimeter auf 4,49 Meter bringt auch dem Innenraum Vorteile, der vorne nicht nur deutlich multimedialer und stylischer, sondern zudem noch deutlich geräumiger als bisher ausfällt. Davon profitieren die Passagiere auf beiden Reihen, ebenso wie der Kofferraum, der um über 200 auf 530 bis 675 Liter Stauvolumen gewachsen ist. Legt man die Rückbanklehne um, sind es sogar 1.525 und damit 160 Liter mehr als bisher. Auch in Hinblick auf die Variabilität eignet sich der Q3 als Van-Alternative, denn die Rückbank ist in der Länge verschieb- sowie die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Lehne siebenstufig in der Neigung verstellbar.

Zum Marktstart wird Audi drei Benziner und einen Diesel anbieten. Basismodell ist der 35 TFSI, dessen 110 kW/150 PS starker 1,5-Liter-Vierzylinder unter anderem über Zylinderabschaltung verfügt. Darüber rangieren der 40 TFSI mit zwei Liter Hubraum und 140 kW/190 PS sowie der 45 TFSI mit 169 kW/230 PS. Während der Basisbenziner Frontantrieb wahlweise mit manuellem Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe kombiniert, vereinen die stärkeren Modelle stets Allradantrieb und Selbstschaltgetriebe. Alle Antriebsoptionen stehen Käufern des Basisdiesel 35 TDI (110 kW/150 PS) zur Wahl, dem eine stärkere Variante mit 140 kW/190 PS folgen soll.