Das 4,70 Meter lange Mittelklasse-SUV mit bis zu sieben Sitzen rundet die Modellpalette der Spanier nach oben ab und läuft zusammen mit Technik-Bruder VW Tiguan in Wolfsburg vom Band. Preislich dürfte sich Seats größtes SUV an dem anderen Konzern-Pendant Skoda Kodiaq orientieren, also etwa ab 32.000 Euro erhältlich sein.

Unter anderem die markante LED-Lichtsignatur – in den höheren Ausstattungen ist die komplette LED-Beleuchtung rundum serienmäßig – und eine umlaufende Sicke heben das größte Seat-SUV optisch ab. Bekannte Assistenzsysteme wie Spurhalter, City-Notbremse mit Radfahrer- und Fußgänger-Erkennung sind Serie, Totwinkelwarner, Verkehrszeichenerkennung, Stauassistent oder Tempomat sind optional erhältlich. Der Tarraco ist außerdem mit virtuellem Cockpit lieferbar, das alle fahrrelevanten Informationen auf einem 10,25-Zoll-Display hinter dem Lenkrad anzeigt. Über einen 8-Zoll-Bildschirm haben die Insassen mittels Gestensteuerung Zugriff auf die umfangreichen Konnektivitätsfunktionen.

Zum Markstart können die Käufer zwischen zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS wählen. Neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe bietet Seat ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an, Allradantrieb ist auch erhältlich. Später wollen die Spanier den Tarraco auch mit alternativen Antrieben anbieten.