Während der Laufzeit eines Fahrverbots wird der Führerschein in amtliche Verwahrung gegeben. Während dieser Zeit darf man keinerlei Kraftfahrzeuge - auch keine fahrerlaubnisfreien- im Straßenverkehr führen. Nach Ablauf der Fahrverbotsfrist erhält man den hinterlegten Führerschein wieder zurück. Die Fahrerlaubnis als der staatliche Verwaltungsakt über die Zulassung des Fahrerlaubnisinhabers zum Straßenverkehr bleibt hiervon unberührt. Das Fahrverbot unterscheidet sich von der Entziehung der Fahrerlaubnis (siehe dort) dadurch, dass der Bestand der verwaltungsbehördlichen Erlaubnis - wie sie im Führerschein dokumentiert ist - nicht berührt wird. Es darf lediglich von der Fahrerlaubnis kein Gebrauch gemacht werden. Das Fahrverbot kann nach § 44 StGB als Nebenstrafe oder gem. § 25 StVG im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens ausgesprochen werden.