Romeo Power und Wrightspeed entwickeln Nfz-Umrüstkits

<p><span style="color:black;">In den USA haben sich der Batteriehersteller Romeo Power und der Umrüster Wrightspeed zusammengeschlossen, um Umrüstkits für die Elektrifizierung bestehender Busse sowie mittelschwerer und schwerer Lkw zu entwickeln und anzubieten.</span></p>

Romeo Power und Wrightspeed entwickeln Nfz-Umrüstkits

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Romeo Power und Wrightspeed entwickeln Nfz-Umrüstkits

Die „Powertrain in a Crate“-Kits werden E-Antriebe von Wrightspeed mit Batteriepacks von Romeo Power kombinieren, wie Romeo mitteilt. Die Batteriepacks werden beginnend in diesem Jahr in Romeo Powers neuem Werk in Cypress im US-Bundesstaat Kalifornien hergestellt.

Der Rest der „Powertrain in a Crate“-Lösung wird in Wrightspeeds Werk im kalifornischen Alameda montiert. Diese sollen spezifisch für das Fahrgestell entwickelt werden. Das komplette System soll dann an Werkstätten vor Ort geliefert werden, die dann den Einbau in die Fahrzeuge übernehmen. Teilweise sollen das auch die Betreiber von Lkw- oder Schulbusflotten in ihren eigenen Werken durchführen können.

Laut beiden Unternehmen gibt es in den USA über eine Million Busse und Lkw, die „Kandidaten“ für eine Umrüstung auf E-Antriebe eignen – zu „viel geringeren Vorabkosten als der Kauf neuer Batterie-elektrischer Fahrzeuge“. Technische Daten der Umrüstlösung werden in der Mitteilung nicht genannt.

„Die fortschrittlichen Elektrifizierungslösungen von Romeo Power für komplexe Nutzfahrzeuganwendungen passen perfekt zu unserem Route-Antriebssystem“, sagt Alan Dowdell, amtierender CEO von Wrightspeed. „Wir sind besonders beeindruckt von ihrem hohen Maß an Sicherheit, Packungsdichte und Modularität.“ Gemeinsam wolle man „einen neuen Standard in Leistung und Effizienz für elektrische Busse und Lkw“ setzen. „Wir sind von der Technologie und dem Geschäftsmodell von Wrightspeed genauso begeistert wie von unserer neuen Partnerschaft“, sagt Susan Brennan, CEO von Romeo.

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

Aktuelles

Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>