Beschleunigungssensor für Infotainment-Systeme

<p> Der neue dreiachsige Beschleunigungssensor SMA130 von Bosch liefert Informationen f&uuml;r Infotainment- und Telematik-Anwendungen im Fahrzeug. „Bisher nutzten Fahrzeughersteller die Daten von Beschleunigungssensoren haupts&auml;chlich f&uuml;r Sicherheitssysteme“, sagt Dr. Frank Sch&auml;fer, Leiter des Produktmanagement Automotive MEMS-Sensoren. „Der SMA130 l&auml;sst sich dagegen f&uuml;r den eCall-Notruf und Navigationssysteme nutzen.“ Der Sensor ermittelt Beschleunigungen auf drei rechtwinkligen Achsen und misst Neigung, Bewegung, Vibration und Ersch&uuml;tterung. Ende 2015 geht der neue Beschleunigungssensor in MEMS-Bauweise von Bosch in Serie.</p>

Beschleunigungssensor für Infotainment-Systeme

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Beschleunigungssensor für Infotainment-Systeme

Mit einer Baugröße von nur 2x2 Millimeter ist der SMA130 der weltweit kleinste Beschleunigungssensor für Anwendungen im Kraftfahrzeug. Dadurch lässt er sich einfach in das Fahrzeug integrieren. Trotz der geringen Größe liefert er Messwerte zwischen ±2 g und ±16 g in hoher 14-bit Auflösung. Diese Auflösung kombiniert mit der geringen Fläche stellt erhebliche Ansprüche an das Schaltungsdesign des Sensors. Dennoch verbraucht der SMA130 im aktiven Zustand lediglich 130 Mikroampere und ist damit sehr energieeffizient. Zusätzlich reduzieren fünf benutzerdefinierte Stromspar-Modi den Stromverbrauch auf bis zu ein Mikroampere. Das ist zum Beispiel bei der Nutzung für Alarmanlagen wichtig, damit der Sensor auch bei längerem Parken die Batterie des Fahrzeugs nicht zu stark belastet. Die einzelnen Modi sind in weniger als zwei Millisekunden aktiviert. Damit ist garantiert, dass die jeweilige Anwendung die entsprechende Information des Sensors schnell und zuverlässig erhält. Darüber hinaus lassen sich über eine digitale Schnittstelle vier verschiedene Messbereiche des Sensors individuell auswählen und zusätzlich diverse Filteroptionen bestimmen. Ein integrierter Selbsttest stellt die Zuverlässigkeit der Sensorsignale sicher. Zudem ist der neue Beschleunigungssensor nach AEC-Q100 qualifiziert.

Ein Sensor für vielfältige Anwendungen
Die Sensorsignale lassen sich für eine Vielzahl von Anwendungen nutzen. Neben Daten zur Fahrzeugbeschleunigung, die zum Beispiel für den eCall-Service oder für die Fahrzeugalarmanlage relevant sind, kann der SMA130 auch das Navigationssystem bei schlechtem GPS-Empfang mit zusätzlichen Informationen unterstützen. Bei übereinanderliegenden Fahrbahnebenen schickt er zum Beispiel Neigungsdaten des Fahrzeugs an das Navigationssystem. Dadurch lässt sich die Fahrzeugposition präzise bestimmen. 

Hintergrund MEMS-Technologie
Bosch hat die Entwicklung der MEMS-Technologie (micro-electro-mechanical-system) von Beginn an geprägt und ist heute der weltweit führende Hersteller für MEMS-Sensoren. Das Portfolio umfasst Druck-, Beschleunigungs- und Drehratensensoren, kombinierte Inertialsensoren sowie Umweltsensoren und Mikrofone. Sie kommen in Kraftfahrzeugen und in der Unterhaltungselektronik zum Einsatz. Alle MEMS-Sensoren von Bosch inklusive dem SMA130 sind RoHS konform. 

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DIGges Ding

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten f&uuml;r Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso gro&szlig;en (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Sp&uuml;rbar wird die Zusatzpower des DIG-S &ndash; ganz systemuntypisch &ndash; indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich h&ouml;herwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverst&auml;ndnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei T&ouml;pfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverst&auml;ndlich &ndash; alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schlie&szlig;lich kauft man eine satte Portion Prestige &ndash; wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht v&ouml;llig in Ordnung.<br /> <br /> Will hei&szlig;en: F&uuml;r einen Cityfloh unter vier L&auml;ngenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt &ndash; sogar hinten kann man gut auch etwas l&auml;nger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen &uuml;ber das Thema &quot;Platzangebot&quot; auf, und die straffen St&uuml;hle avancieren au&szlig;erdem zu angenehmen Begleitern auf gr&ouml;&szlig;eren Reisen. Dar&uuml;ber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften &ndash; was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, k&ouml;nnen geordert werden. Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt das schl&uuml;ssellose Schlie&szlig;system. Dagegen z&auml;hlen Features wie die volle Airbag-Ausr&uuml;stung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

Artikel

Neuzugang

<p> A+, das Gesch&auml;ftsreisemanagement-Magazin von AirPlus, ist ab sofort auch als App erh&auml;ltlich. Nutzer k&ouml;nnen mittels Fingerstreich durch s&auml;mtliche Inhalte der gedruckten Ausgabe navigieren. Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Gesch&auml;ftsreise, Expertenstimmen und Fallbeispiele sind einige der Inhalte, die den Kunden zur Verf&uuml;gung stehen. Die kostenlose App kann ab sofort im App-Store unter dem Suchbegriff AirPlus heruntergeladen werden. Dem Nutzer stehen im Hochformat die kompletten Artikel der gedruckten Ausgabe zur Verf&uuml;gung, im Querformat kann er auf zus&auml;tzliche multimediale Inhalte zugreifen. Laut Michael Wessel, Leiter Unternehmenskommunikation bei AirPlus, steht dem Kunden mit A+ nicht nur die gedruckte Ausgabe des Magazins auf dem iPad zur Verf&uuml;gung, sondern ein auf das medienspezifische Nutzungsverhalten ausgerichtetes Magazin, das sich durch Mehrwert f&uuml;r den Kunden auszeichnet. A+ erscheint dreimal im Jahr und richtet sich an Reiseverantwortliche in Unternehmen. Zus&auml;tzlich zum Magazininhalt wird es unter der A+-App auch Studien und White Papers rund um das Thema Gesch&auml;ftsreisemanagement geben; Nutzer k&ouml;nnen auf Wunsch automatisch &uuml;ber neue Inhalte informiert werden.</p>