BMW Group Werk Leipzig setzt erstmals Terahertz-Messtechnik an Kunststoffkomponenten in der Serienproduktion ein
Die BMW Group treibt die Digitalisierung ihrer Produktionsprozesse konsequent voran. In der Technologie Exterieur Komponenten (TEK) am Standort Leipzig kommt erstmals ein terahertzbasiertes Messsystem zur zerstörungsfreien Bestimmung von Lackschichtdicken an Kunststoffbauteilen im Serienumfeld zum Einsatz. Die neu industrialisierte Technologie ermöglicht eine automatisierte, präzise und reproduzierbare Qualitätsprüfung direkt im Produktionsprozess. „Mit der Terahertz‑Messtechnik ersetzen wir ein aufwendiges, manuelles Prüfverfahren durch eine vollständig automatisierte Lösung und heben die Qualitätssicherung auf ein neues Niveau“, sagt Christoph Theiselmann, Leiter der Technologie Exterieur Komponenten Leipzig.
Kernstück der Innovation ist das Terahertz‑Messsystem „Irys“ des Technologiepartners das‑Nano, das speziell für industrielle Inline‑Inspektionen entwickelt wurde. Die Technologie ermöglicht die berührungslose und zerstörungsfreie Messung der Dicke mehrschichtiger Lacksysteme und liefert Echtzeitdaten. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber bisherigen Prüfmethoden dar.
Von manueller Prüfung zur Inline‑Messung
Bislang erfolgte die Prüfung der Lackschichtdicken von Kunststoffbauteilen in der TEK Leipzig manuell und zerstörend mittels Skalpellschnitt und Mikroskop. Die Prüfteile erzeugten Ausschuss und Abweichungen konnten häufig erst zeitverzögert erkannt werden.
Mit der Terahertz‑Messtechnik wird dieser Prozess grundlegend verändert: Die Sensoren sind an zwei Robotern in der bestehenden End-of-Line-Messzelle integriert und werden automatisch und hochpräzise am Bauteil positioniert. Aus der Laufzeit der reflektierten Terahertz‑Wellen wird die Dicke der einzelnen Lackschichten berechnet. Die Messung erfolgt innerhalb weniger Sekunden auf einen Mikrometer genau.
Die neue Technologie ermöglicht objektive und reproduzierbare Messergebnisse sowie die frühzeitige Erkennung von Prozessabweichungen. Durch die zerstörungsfreie Prüfung werden Ausschuss und Materialverbrauch reduziert, während Prozess- und Kosteneffizienz steigen. Gleichzeitig erhöhen digitale Messdaten die Transparenz im Produktionsprozess und schaffen die Grundlage für eine datenbasierte Prozesssteuerung.

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„Die Kombination aus höherer Messgenauigkeit, direkter Prozessintegration und vollständiger Digitalisierung bringt spürbare Vorteile über die gesamte Produktionskette hinweg“, so Christoph Theiselmann. „Das zahlt gleichermaßen auf Qualität, Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz ein.“
Digitalisierung der Lackierung von Kunststoffbauteilen
Nach der Einführung der automatischen Oberflächeninspektion im Jahr 2024 folgt mit der Terahertz‑Messtechnik der nächste Entwicklungsschritt hin zu einer digitalen Lackiererei in der Technologie Exterieur Komponenten. Die im Prozess entstehenden Mess‑ und Qualitätsdaten liegen vollständig digital vor und schaffen damit die Grundlage für weiterführende datenbasierte Auswertungen. Perspektivisch werden diese Daten mithilfe von KI‑Methoden analysiert, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen, Trends zu analysieren und Prozessparameter kontinuierlich zu optimieren.
Vorreiterrolle innerhalb der BMW Group und im Kunststoffbereich
Mit der Industrialisierung der Terahertz‑Messtechnik übernimmt die TEK Leipzig eine doppelte Vorreiterrolle: Innerhalb der BMW Group ist die Hausfertigung der erste Standort, der diese Technologie in das Produktionssystem integriert. Gleichzeitig setzt die TEK Leipzig auch im Kunststoffbereich neue Maßstäbe, da die Terahertz‑Messtechnik erstmals zur Prüfung von Lackschichtdicken an Kunststoffkomponenten eingesetzt wird.
Nach der erfolgreichen Pilot‑ und Anlaufphase wurden alle Skidtypen, das heißt die verschiedenen Bauteil-Trägersysteme, für die Messung befähigt. Aktuell erfolgt die schrittweise Befähigung aller Farben. Die Technologie bietet großes Potenzial für den Einsatz in weiteren Werken, insbesondere im Bereich der lackierten Karosserie sowie im Lieferantennetzwerk.
Die Technologie Exterieur Komponenten ist als Organisationseinheit des Ressorts Einkauf und Lieferantennetzwerk am Standort Leipzig angesiedelt. Mit ihren 450 Mitarbeitenden ist sie auf die Herstellung von Kunststoffaußenhautteilen im Spritzgussverfahren spezialisiert, z. B. Stoßfänger, Schweller oder Spoiler. Neben Leipzig werden auch die BMW Group Werke Dingolfing und Regensburg mit den Komponenten beliefert.

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Hyundai erhöht Flexibilität des Kleinbusses
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>
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Neuzugang
<p> A+, das Geschäftsreisemanagement-Magazin von AirPlus, ist ab sofort auch als App erhältlich. Nutzer können mittels Fingerstreich durch sämtliche Inhalte der gedruckten Ausgabe navigieren. Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Geschäftsreise, Expertenstimmen und Fallbeispiele sind einige der Inhalte, die den Kunden zur Verfügung stehen. Die kostenlose App kann ab sofort im App-Store unter dem Suchbegriff AirPlus heruntergeladen werden. Dem Nutzer stehen im Hochformat die kompletten Artikel der gedruckten Ausgabe zur Verfügung, im Querformat kann er auf zusätzliche multimediale Inhalte zugreifen. Laut Michael Wessel, Leiter Unternehmenskommunikation bei AirPlus, steht dem Kunden mit A+ nicht nur die gedruckte Ausgabe des Magazins auf dem iPad zur Verfügung, sondern ein auf das medienspezifische Nutzungsverhalten ausgerichtetes Magazin, das sich durch Mehrwert für den Kunden auszeichnet. A+ erscheint dreimal im Jahr und richtet sich an Reiseverantwortliche in Unternehmen. Zusätzlich zum Magazininhalt wird es unter der A+-App auch Studien und White Papers rund um das Thema Geschäftsreisemanagement geben; Nutzer können auf Wunsch automatisch über neue Inhalte informiert werden.</p>

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