DAT Barometer April 2026: Der Verbraucher zwischen hohen Kraftstoffpreisen und anstehender Förderprämie
Die gesamtwirtschaftliche Situation mit vielen Firmeninsolvenzen, Entlassungen, hohen Kraftstoffpreisen und einer ungewissen Weltlage betrifft viele Endverbraucher. Direkt oder indirekt – das macht sich sehr oft dann bemerkbar, wenn es um größere Anschaffungen wie den Autokauf geht.
Der Bedarf an individueller Mobilität ist nach wie vor sehr hoch, und so wurden für das aktuelle DAT Barometer diejenigen Privatpersonen befragt, die sich gerade im Autokaufprozess befinden. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der im Januar 2026 vorgestellten E-Auto-Prämie der Bundesregierung. Sie gilt für private Neuwagenkäufer, beinhaltet eine soziale Staffelung und kann voraussichtlich im Mai 2026 online beantragt werden.
Ein erstes Fazit aus den repräsentativ erhobenen Zahlen ist: In den ersten Monaten dieses Jahres hat die Prämie bei der Mehrheit der Autokaufplaner nicht zu vermehrten tatsächlichen BEV-Kaufaktivitäten geführt, sondern die Menschen warten ab, bis die Prämie beantragt werden kann.
Die Beschäftigung mit E-Mobilität ist aber zweifelsohne gewachsen: Die Hälfte aller Personen, die einen Neuwagenkauf geplant haben, beschäftigten sich intensiver als bisher mit E-Mobilität. Wegen der hohen Kraftstoffpreise waren es sogar knapp 60%.
Interessant in diesem Kontext ist: Die BEV-Zulassungszahlen stiegen laut KBA. Aber nicht nur die privaten Neuzulassungen, sondern auch die BEV-Besitzumschreibungen. Von Januar bis März wurden rund 77.000 BEV-Besitzumschreibungen gezählt, mehr als private BEV-Neuzulassungen. Und das, obwohl für BEV-Besitzumschreibungen keine Prämie geplant ist.
Offenheit für Elektromobilität vorhanden – vor allem bei Neuwagenkaufplanern:

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Wer sich momentan im Prozess des Autokaufs befindet und nach seiner Meinung zur Elektromobilität gefragt wird, der hat je nach Kaufabsicht eine relativ klare Haltung: Steht der Kauf eines Neuwagens an, rückt der rein batterieelektrische Antrieb in den Fokus der Menschen. Etwas über 40% können sich ein BEV vorstellen.
Steht dagegen ein Gebrauchtwagenkauf an, „passt häufig E-Mobilität noch nicht“ – so die Aussage von etwas über der Hälfte der Gebrauchtwagenkaufplaner. Die Anzahl derer, die Elektromobilität generell ablehnen, liegt bei Gebrauchtwagenkaufplanern mit 31% in etwa doppelt so hoch wie bei Neuwagenkaufplanern.
E-Prämie zeigt weniger Auswirkungen auf den Autokaufplan als hohe Kraftstoffpreise:
Etwa die Hälfte aller Autokaufplaner beurteilt derzeit die Kaufentscheidung bezogen auf die Antriebsart insgesamt als schwierig.
In diesem Kontext relevant sind die besonders hohen Kraftstoffpreise. Sie haben bei knapp 60% der Neu- und bei etwas über 40% der Gebrauchtwagenkaufplaner für eine intensivere Beschäftigung mit Elektromobilität als bisher geführt.
Etwas geringerer ist die Ausprägung bei der anstehenden E-Auto-Prämie zu beobachten, die voraussichtlich ab Mai beantragt werden kann. Diese hat bei 50% der Neuwagen- und 38% der Gebrauchtwagenkaufplaner zu einer intensiveren Beschäftigung mit E-Mobilität geführt.
Es gibt kritische und positive Stimmen zur Förderprämie:
80% aller Autokaufplaner konnten der Förderprämie mindestens einen positiven Aspekt abgewinnen, 75% nannten mindestens einen kritischen.
Der am häufigsten genannte positive Punkt war die soziale Komponente, gefolgt von der Aussage, die Prämie mache BEV finanziell attraktiv. „Treibt Technologiewandel voran“ und „fördert den Umweltschutz“ wurden dagegen etwas seltener genannt.
Der häufigste Kritikpunkt war, dass keine Gebrauchtwagen gefördert werden, dicht gefolgt davon, dass hohe staatliche Mittel für eine kleine Käufergruppe (private BEV-NW-Käufer) eingesetzt werden. Mit etwas Abstand folgten die verpasste Chance, Ladestrom zu vergünstigen, und die befürchtete komplexe Beantragung.
Förderprämie führt kaum zu vorgezogenen Käufen:
Die staatliche Förderprämie für BEV und PHEV wurde im Januar 2026 angekündigt, sie gilt für Pkw, die ab 1.1.2026 neu gekauft wurden oder werden. Die Prämie kann allerdings voraussichtlich erst im Mai 2026 beantragt werden und gilt dann rückwirkend für vorher getätigte Käufe.
Welche Auswirkungen hat dies auf die Autokaufplaner? Die Mehrheit hat sich entschieden, nicht vorab zu kaufen und rückwirkend die Prämie zu beantragen, sondern abzuwarten, bis die Prämie tatsächlich beantragt werden kann. Nur etwa jeder fünfte Autokaufplaner, egal ob dieser einen BEV oder eine andere Antriebsart in Erwägung zieht, hat bereits vor der Beantragung sein Fahrzeug bestellt oder erworben.
BEV-Zulassungen steigen deutlich – auch bei Gebrauchtwagen:
Die März-Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass sich Elektromobilität im privaten und gewerblichen Umfeld weiter fortsetzt. Für gewerbliche Zulassungen bleibt die 0,25%-Versteuerung ein wichtiger Anreiz.
Die deutlich gestiegenen Besitzumschreibungen von rein batterieelektrischen Pkw auf über 33.000 Einheiten im März zeigen, dass diese Antriebsart ohne eine Förderprämie ihren Weg in den Markt gefunden hat. Und: Diese gebrauchten BEV werden von Endverbrauchern erneut stärker nachgefragt als neue BEV. Die privaten BEV-Neuzulassungen sind ebenfalls angestiegen. Aus dem DAT Barometer geht hervor, dass dies allerdings nur bei jedem fünften Autokaufplaner auf die E-Prämie zurückzuführen ist.

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Hyundai erhöht Flexibilität des Kleinbusses
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>
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Neuzugang
<p> A+, das Geschäftsreisemanagement-Magazin von AirPlus, ist ab sofort auch als App erhältlich. Nutzer können mittels Fingerstreich durch sämtliche Inhalte der gedruckten Ausgabe navigieren. Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Geschäftsreise, Expertenstimmen und Fallbeispiele sind einige der Inhalte, die den Kunden zur Verfügung stehen. Die kostenlose App kann ab sofort im App-Store unter dem Suchbegriff AirPlus heruntergeladen werden. Dem Nutzer stehen im Hochformat die kompletten Artikel der gedruckten Ausgabe zur Verfügung, im Querformat kann er auf zusätzliche multimediale Inhalte zugreifen. Laut Michael Wessel, Leiter Unternehmenskommunikation bei AirPlus, steht dem Kunden mit A+ nicht nur die gedruckte Ausgabe des Magazins auf dem iPad zur Verfügung, sondern ein auf das medienspezifische Nutzungsverhalten ausgerichtetes Magazin, das sich durch Mehrwert für den Kunden auszeichnet. A+ erscheint dreimal im Jahr und richtet sich an Reiseverantwortliche in Unternehmen. Zusätzlich zum Magazininhalt wird es unter der A+-App auch Studien und White Papers rund um das Thema Geschäftsreisemanagement geben; Nutzer können auf Wunsch automatisch über neue Inhalte informiert werden.</p>

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