Große wirtschaftliche Sorgen für 2023

Die Treibstoffkosten sind die größte Sorge der Fuhrparkleiter für das Jahr 2023 (59 %). Bei denjenigen, deren Flotten auf der letzten Meile unterwegs sind und bei denen der Treibstoff einen viel größeren Anteil der Gesamtkosten ausmacht, steigt die Zahl sogar auf 66 %. Dies liegt daran, dass mehr als die Hälfte der Fuhrparkverantwortlichen (76 %) angibt, dass ihre Kraftstoffkosten in den letzten sechs Monaten gestiegen sind, und dass die Ölpreise im nächsten Jahr noch weiter steigen werden.

Fast ein Viertel (22 %) der Fuhrparkentscheider ist besorgt über die Auswirkungen einer weltweiten Rezession auf ihre Fahrer im Jahr 2023. Fuhrparks in Spanien (33 %), Portugal (29 %) und Österreich (28 %) sind am meisten über eine drohende Wirtschaftskrise besorgt. 

Fahrermangel ist die zweitgrößte Herausforderung für Fuhrparks (25 %), in Österreich sind es 35 %, in Deutschland 33 % und im Vereinigten Königreich 30 %. Während der Personalmangel nach wie vor ein großes Problem darstellt, gab ein Drittel der Fuhrparks an, dass die Zufriedenheit der Fahrer in den letzten sechs Monaten gestiegen ist. Die deutet darauf hin, dass sich ihre Bemühungen zur Verbesserung des Fahrerlebnisses auszuzahlen beginnen.   

Flotten immer mehr unter Druck

Während die Fuhrparks bereits vor der Pandemie mit Nachfrageschüben zu kämpfen hatten, steigen die Erwartungen der Verbraucher weiter. Laut der Solera-Studie geben 79 % der Fuhrparkmanager an, dass sie Lieferungen schneller und effizienter durchführen müssen, um die steigenden Kundenanforderungen zu erfüllen. Mehr als die Hälfte (60 %) gab außerdem an, dass das von ihnen erwartete Liefervolumen in den letzten sechs Monaten ebenfalls gestiegen ist. 

Fuhrparkleiter setzen auf Technologie 

Fuhrparks, die aus Daten wertvolle Informationen in Echtzeit generieren, sind im Vorteil. Mit Daten, die jeden Teil der Fahrt steuern – von der Routenplanung über die Verbesserung der Fahrererfahrung und der Sicherheit bis hin zur Steigerung der Gesamteffizienz und -Produktivität der Flotten – erhalten Fuhrparks mehr Transparenz und können sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Fast die Hälfte (48 %) der Befragten gab an, dass eine Plattform hilfreich wäre, die alle für das Flottenmanagement benötigten Informationen an einem zentralen Ort bereitstellt. Außerdem suchen Fuhrparks nach Technologien zur Steigerung der Effizienz von Lieferungen (35 %) und nach Lösungen zur Verringerung von Versicherungs-, Prozess- und Vergleichskosten (32 %). Nur 2 % der Befragten sagen, dass Technologie ihnen nicht helfen würde, ihren Fuhrpark besser zu verwalten.

„Fuhrparks stehen derzeit vor sehr großen Herausforderungen, aber sie sind nicht auf sich allein gestellt. Es gibt technologische Lösungen, die ihnen in den kommenden Monaten helfen können“, sagt Mark Tiana, VP Truck & Fleet Solutions bei Solera. „Solera unterstützt seine Kunden, auch in diesen herausfordernden Zeiten dabei, ihre Produktivität zu steigern und den Fuhrparks die notwendigen Tools an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Arbeit einfacher und effektiver gestalten können. Fuhrparks, die die Technologie annehmen, werden davon nur profitieren. Nicht nur das Fahrerlebnis wird besser und sicherer, auch die Effizienz, die Kundenbindung und das Wachstum steigen.“

Solera ist auf der IAA TRANSPORTATION 2022 in Hannover vom 19. bis 25. September in Halle 25/ Stand B45 als Aussteller vertreten. Am Montag, den 19. September um 13:40 Uhr wird das Unternehmen auf seinem Stand eine Pressekonferenz veranstalten, um sein neuestes Produkt vorzustellen. Es wurde entwickelt, um den aktuellen Herausforderungen des Marktes zu begegnen und den Flottenbetrieb zu verändern.