Pro Monat unternimmt der Nutzer eines Firmenfahrzeugs im Schnitt 113 Fahrten und sitzt dabei 52 Stunden im Auto. Dabei beläuft sich eine durchschnittliche Berufsfahrt auf 20 Kilometer. 16 Prozent aller Firmenfahrzeuge fuhren dabei nicht mehr als 195 Kilometer pro Tag – weniger als die durchschnittliche Reichweite eines Elektro-KFZ.

Das sind die Ergebnisse einer Vimcar-Analyse zur Firmenwagennutzung im Mittelstand (DACH-Region), für die die Daten von rund 100.000 vernetzten Firmenfahrzeugen anonymisiert ausgewertet wurden.

Elektro-Firmenwagen nehmen stark zu, VW beliebteste Automarke im Mittelstand

Elektrofahrzeuge stellen mittlerweile 6,6 Prozent der Firmenwagen im Mittelstand. Damit hat sich der Anteil seit 2018 (0,6 Prozent) verzehnfacht. Mit 90,11 Prozent machen Verbrenner (Diesel, Benzin) noch den Hauptanteil der deutschen Firmenwagen aus (Hybrid: 3,8 Prozent).

Die beliebteste Firmenwagen-Marke im Mittelstand ist Volkwagen (22,13 Prozent der Fahrzeuge), gefolgt von Mercedes (13,43 Prozent) und Audi (10,19 Prozent). Der beliebteste „nachhaltige“ Firmenwagen ist übrigens der Mercedes Vito (22 Prozent), gefolgt vom Passat Variant (hybrid, 19 Prozent) und dem VW-Golf (17 Prozent).

Zeit- und Steuerersparnis

Über 339.152 digitale Fahrtenbücher haben Kunden des Berliner Firmenwagen-Spezialist bereits finanzamtskonform eingereicht und dabei 4.292.220.186 Kilometer automatisch aufgezeichnet (entspricht 5.583 Mal der Strecke von der Erde zum Mond und zurück).

Dabei sind Zeit- und Steuerersparnis „die Hauptgründe für die stark gestiegene Nachfrage“ nach digitalen Fahrtenbuch-Lösungen, sagt Vimcar-Gründer und Geschäftsführer Andreas Schneider: „Unsere Fahrtenbuch-App hat über 222 Millionen Fahrtenbucheinträge automatisiert erfasst und unseren Kunden damit statistisch 141 Lebenszeit gespart.“

Insbesondere für berufliche Vielfahrer und hochpreisige Fahrzeuge lohnt sich zu Jahresbeginn ein Steuerwechsel von der Listenpreis-Methode aufs Fahrtenbuch. „Im Durchschnitt beläuft sich die steuerliche Ersparnis durch den Umstieg auf ein digitales Fahrtenbuch auf 2.750 Euro“, berichtet Firmenwagen-Experte Schneider.

Niedrigere KFZ-Versicherungsprämie durch Digitallösung

Auch bei der KFZ-Versicherung kann ein digitales Fahrtenbuch Geld sparen: Connected-Car-Lösungen ermöglichen bei vielen Versicherungen einen Prämienrabatt als „digitaler Diebstahlschutz“. Ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor für die Fahrzeuge: Mit Hilfe der Vimcar-Live-Ortung konnten bereits zahlreiche gestohlene Fahrzeuge sichergestellt werden. Eine niederländische Diebesbande, die sich auf hochpreisige Firmenwagen spezialisiert hatte, konnte im Sommer dank des Fahrtenbuchs eines BMW X6 M-Halters von der Polizei überführt werden.

Einfache Umrüstung

Zur Umrüstung wird vom Nutzer einmalig ein speziell entworfener Stecker in die sogenannte On-Board- Diagnose-Schnittstelle (OBD) des Fahrzeugs gesteckt. Für straßenverkehrstaugliche Transporter und Baustellenfahrzeuge ohne OBD-Schnittstelle gibt es Telematik-Lösungen, die vom Nutzer dauerhaft und „unsichtbar“ an der Fahrzeugbatterie befestigt werden.

„Fahrtenbuch schreibt sich von selbst“

Die steuerlichen Nachteile eines fehler- oder lückenhaften Fahrtenbuchs sind oft schmerzhaft. Ein digitales Fahrtenbuch schreibt sich von selbst – so kann kein Kilometerstand mehr vergessen werden. „Dadurch wird Firmenwagen-Fahrern im Vertrieb eine zusätzliche Aufgabe nach jedem Kundentermin von den Schultern genommen“, berichtet Mobilitätsexperte Andreas Schneider.

Der Fahrer kann via Fingertipp am Smartphone die Fahrten einfach klassifizieren (als Geschäftsfahrt, Privatfahrt oder Mischfahrt). Für die Steuererklärung lassen sich sämtliche Aufzeichnung einfach und manipulationssicher als PDF-Datei exportieren. Professionelle Digitale Fahrtenbücher funktionieren vollständig BMF- und DSGVO-konform. So ist etwa die Software des Berliner Unternehmens Vimcar Kooperationspartner von DATEV und dem Deutscher Steuerberaterverband e.V..