„Ich freue mich sehr, dass wir mit Herne eine weitere Stadt im Ruhrgebiet für unsere E-Scooter gewinnen konnten. Die dicht besiedelte Metropolregion Rhein-Ruhr ist ein attraktiver Standort für uns. Unser Anspruch ist es, in Zusammenarbeit mit der Stadt den öffentlichen Nahverkehr durch nachhaltige Mikromobilität zu fördern und neue Mobilitätskonzepte für die berühmte letzte Meile zu entwickeln“, sagt Felix Petersen, Europa-Chef von Spin.

Mit Verkehrsanalysen zur smarten Mikromobilität

Gemeinsam mit der Stadt will Spin den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger besser kennenlernen und neue Mobilitätskonzepte anbieten. Zum Beispiel sollen die Fahrgäste den öffentlichen Personennahverkehr und individuelle Verkehrsmittel wie E-Scooter einfacher kombinieren können. Dazu wollen die Partner zusammen mit dem Herner Verkehrsunternehmen HCR sowie Haydar Mecit, Professor für urbane Energie- und Mobilitätssysteme an der Hochschule Bochum, neue Konzepte für die Vernetzung klassischer und neuer Mobilität entwickeln. Möglich wird das durch den Austausch anonymisierter Daten, zum Beispiel häufig gefahrener Strecken. Selbstverständlich bleiben die Daten der einzelnen Nutzer dabei geschützt.

„Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, analysieren wir den Verkehr im Detail, um Problemzonen zu erkennen und Lösungen mit Mehrwert für die Verkehrsteilnehmer zu entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel unsere Spin-Hubs, also strategische Parkstationen, um die E-Scooter besser mit den Verkehrsknotenpunkten zu verbinden und Mobilitätslücken zu schließen“, so Petersen. Zur Strategie gehört außerdem eine individualisierte Scooter-Software, die an die lokalen Gegebenheiten angepasst ist. Damit können Fahrten nicht in Parkverbotszonen enden oder Höchstgeschwindigkeiten überschritten werden.

„Herne hat gezeigt: Wir können Innovationen, wir können neue Mobilität, wir ziehen Start-ups an und wecken Begeisterung für Zukunftstechnologien“, sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda bei der Vorstellung der neuen Partner.

Das unterscheidet Spin vom Wettbewerb

Die E-Scooter von Spin kommen nur dort zum Einsatz, wo die Stadt eine Erlaubnis erteilt. So mancher Wettbewerber hält sich nicht an diese Selbstverständlichkeit. Das Ziel sind enge Städtekooperationen, um die E-Scooter noch besser in das bestehende Verkehrsnetz zu integrieren.

Hinzu kommen attraktive Vorteile für die Nutzer: Für die orange-schwarzen Flitzer fällt keine Freischaltgebühr an, es muss nur die gefahrene Zeit bezahlt werden. Zudem sollen die Spin-Hubs perspektivisch verhindern, dass die E-Scooter zum Beispiel auf Gehwegen geparkt werden.