Das erste Bußgeld nach EU-DSGVO wurde bereits verhängt. Auch wenn es nicht den Fuhrparkbereich betrifft, zeigt sich doch, dass das Bußgeld durch Beachtung der Vorgaben im Bereich „Datenschutz durch Technik“ vermeidbar gewesen wäre: Im Oktober 2018 hat die portugiesische Datenschutzbehörde CNPD gegen das Krankenhaus Barreiro Montijo in Lissabon eine Geldstrafe von 400.000 Euro verhängt. Der Krankenhausbetreiber hatte IT-Technikern Zugang zu Daten verschafft hatte, die eigentlich nur von Ärzten hätten eingesehen werden dürfen. Nach den Feststellungen der Datenschützer waren im System außerdem insgesamt 985 aktive Benutzer mit „Arztzugriff“ registriert, obwohl nur 296 Ärzte in dem Krankenhaus gearbeitet haben. Die restlichen Benutzer waren offenbar temporäre Profile aufgrund eines Dienstleistungsvertrags. Den IT-Technikern war es dabei problemlos möglich, ein Profil mit unbegrenztem Zugang zu erstellen. Das Krankenhaus will nun gegen die Geldbuße klagen. 

Bei richtiger Anwendung der Datenschutzbestimmungen muss es nicht soweit kommen. Das Seminar „Datenschutz im Fuhrpark“ soll einen allgemeinen Überblick über die praxisrelevanten Fragestellungen, die der Datenschutz bei der Dienstwagenüberlassung im Fuhrpark aufwirft geben.

Rechtsanwalt Lutz D. Fischer (Bild) klärt in einem ganztägigen Seminar über die Fallstricke der Datenschutzbestimmungen auf und gibt konkrete Hilfestellung in Sachen Datenschutz und Fuhrparkrecht.

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