Der neue Lexus ES
Die Bedeutung des neuen Lexus ES geht weit über die Weiterentwicklung einer etablierten Premiumlimousine hinaus. Als konsequente Umsetzung der visionären Konzeptstudie Lexus LF-ZC, die erstmals auf der Japan Mobility Show 2023 vorgestellt wurde, eröffnet er neue Perspektiven in Design und Technologie und definiert zugleich neu, was Luxus für die Kunden von heute bedeutet.
Mit der achten Generation eines Modells, das seit den Anfängen der Marke Lexus fester Bestandteil der Produktpalette ist, präsentiert sich der neue ES geräumiger und innovativer denn je. Ziel der Entwicklung war es, das Fahrerlebnis weiter zu verfeinern und gleichzeitig ein bislang unerreichtes Komfortniveau zu schaffen – getragen von den Omotenashi‑Prinzipien japanischer Gastfreundschaft.
Eine neue, leistungsfähigere Softwareplattform ermöglicht darüber hinaus ein deutlich erweitertes Spektrum an Funktionen und Services – von neuen Informations- und Unterhaltungsangeboten über optimierte Anzeige- und Bedienkonzepte bis hin zu erweiterten Sicherheitsfunktionen.
Der neue ES folgt dabei konsequent der Lexus Multi-Path-Strategie: Unterschiedliche elektrifizierte Antriebsoptionen bieten den Kunden die Möglichkeit, ein Fahrzeug entsprechend ihren individuellen Anforderungen und Präferenzen zu wählen. Entsprechend ist der neue ES sowohl als batterieelektrisches Fahrzeug als auch als Vollhybrid erhältlich – jeweils mit Vorder- oder Allradantrieb.
Die BEV- und Hybridversion (ES 350e und ES 300h) des neuen Lexus ES sind jeweils ab 59.600 Euro bestellbar. In die Ausstellungsräume der Lexus Foren rollen die neuen Modelle ab dem Spätsommer 2026. Die Markteinführung des Lexus ES 500e ist für Anfang 2027 vorgesehen.
Ein Lexus Original

Aktuelles Magazin
Kompendium 2026

Sonderausgabe Elektro
Das neue Jahresspecial Elektromobilität.
Der ES ist ein echtes „Lexus Original“. Bereits 1989, mit der Einführung der Marke, wurde er parallel zur LS Limousine vorgestellt. Seitdem wurden weltweit mehr als drei Millionen Einheiten verkauft.
In Europa ist die Geschichte des ES jüngeren Datums: Erst 2018 wurde er mit der siebten Generation als Vollhybrid eingeführt und etablierte sich seither als attraktive Limousine im Premiumsegment.
Obwohl der neue ES in allen Dimensionen gewachsen ist, vermittelt das Designkonzept Clean Tech x Elegance ein schlankes und elegantes Erscheinungsbild. Gleichzeitig rücken Komfort, Verarbeitungsqualität und hochwertige Ausstattung näher an das Niveau größerer Modelle der Luxusklasse heran. Sowohl die Hybrid- als auch die batterieelektrischen Varianten bieten darüber hinaus ein Fahrerlebnis, das durch hohen Komfort, Kontrolle und Vertrauen geprägt ist – die Essenz der Lexus Driving Signature.
Die Entwicklung des neuen Lexus ES erfolgte im Lexus Technologiezentrum Shimoyama (Japan), wo Teams aus Planung, Design und Entwicklung in enger Zusammenarbeit das Fahrzeug umfassend testen und verfeinern konnten.
Design: Clean Tech x Elegance
- Designkonzept „Clean Tech x Elegance“ für Exterieur und Interieur, inspiriert vom Lexus LF-ZC Concept
- In allen Dimensionen gewachsen, dabei weiterhin elegante Limousinen-Proportionen
- Umfangreiche aerodynamische Maßnahmen zur Maximierung von Reichweite und Effizienz
- Klar gestalteter, minimalistischer und zugleich komfortabler Innenraum mit handwerklicher Luxusanmutung und Omotenashi-Gastfreundschaft
- Fahrerzentriertes Cockpit mit neuer Hidden Switch-Technologie
Über sieben Generationen hinweg hat sich der ES als elegante Premiumlimousine im besten Sinne der Tradition etabliert. Für die Lexus-Designer bestand die Herausforderung darin, diese Qualitäten neu zu interpretieren – und zugleich ein vollständig neues Modell zu schaffen, das erstmals auch mit vollelektrischem Antrieb angeboten wird.
Exterieurdesign
Das Design des neuen ES folgt dem Leitmotiv „Clean Tech x Elegance“ – einer harmonischen Verbindung aus funktionaler, technologiegeprägter Gestaltung und einer Formensprache, die die Premiumqualität und handwerkliche Raffinesse von Lexus unterstreicht. Inspiration lieferte das Lexus LF-ZC Concept, das auf der Japan Mobility Show 2023 einen Ausblick auf die zukünftige Designphilosophie der Marke gab.
Neue Plattform für neue Antriebe
Der neue ES basiert auf der weiterentwickelten Lexus Global Architecture-K Plattform, die speziell auf die Anforderungen elektrifizierter Antriebe ausgelegt wurde. Bei der Gestaltung orientierten sich die Designer am Prinzip des „Goldenen Schnitts“, um ein ausgewogenes Verhältnis von Radstand, Länge, Höhe und Breite zu erzielen. Das Ergebnis ist eine Limousine mit ausdrucksstarken Proportionen, eleganter Linienführung und zugleich großzügigem Raumangebot im Innenraum.
Frontdesign: sportlich und elegant
Die Frontansicht wird durch die charakteristische spindelförmige Karosserie geprägt, die sich über die Motorhaube hinweg bis in die äußeren Bereiche des Stoßfängers erstreckt. Ziel der Designer war es, eine breite und flach wirkende Fahrzeugfront mit niedrigen Kotflügeln zu realisieren – ein zentrales Merkmal klassischer Premium-Limousinen.
Die unterschiedliche Höhenausprägung verleiht der Front eine sportliche Note und unterstützt gleichzeitig die dynamische Erscheinung.
Die spindelförmige Karosserie erhebt sich aus der tief angesetzten Fahrzeugnase und bringt die elektrifizierte Kraftarchitektur visuell zum Ausdruck. Gleichzeitig sorgt diese Gestaltung für eine unverwechselbare Präsenz im Straßenbild. Ein weiteres markantes Detail ist die neue Lichtsignatur mit doppelter L-Form: nach außen gerichtete Blinker und nach innen ausgerichtete Tagfahrleuchten definieren einen neuen visuellen Auftritt für die elektrifizierte Lexus Modellgenerationen.
Seitenansicht: schlank und dynamisch
Die Seitenansicht spielt eine zentrale Rolle für die elegante Wirkung einer Limousine. Trotz der gewachsenen Fahrzeughöhe wurde durch den Einsatz einer schwarzen Seitenleiste eine optische Streckung erzielt: Das Fahrzeug wirkt flacher, länger und insgesamt schlanker. Zugleich dient dieses Gestaltungselement als verbindendes Designelement zwischen Front und Heck.
Die fließende Silhouette erzeugt einen nahezu „kofferraumlosen“ Eindruck mit nach hinten verjüngender Kabine. Der untere Karosseriebereich kombiniert klare Flächen mit kraftvoll modellierten, aerodynamisch optimierten Konturen. Die ausgeprägten Schultern verleihen dem ES eine dynamische Vorwärtsbewegung und unterstreichen seine kraftvolle Präsenz.
Heckdesign: fließend und kraftvoll
Das Heck greift die charakteristische Linienführung des ES mit einer fließend nach hinten verlaufenden Form auf. Diese Gestaltung sorgt für eine elegante und zugleich dynamische Anmutung.
Chefdesigner Yahiko Kumai beschreibt diesen Ansatz wie folgt:
„Die markante Formgebung im hinteren Bereich schafft eine dynamische Fläche, die in dieser Form für eine Limousine neu ist. Gleichzeitig entsteht eine breite, kraftvolle Silhouette mit stabiler Straßenlage, während die verjüngte Kabine zur Optimierung der Aerodynamik beiträgt. Diese Linienführung betont zudem den niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs und verleiht ihm eine sportliche und athletische Ausstrahlung.“
Die Heckpartie wird durch ein durchgehendes Leuchtenband geprägt, das die Rück- und Bremsleuchten integriert und nahtlos in das Lexus Logo übergeht. Es betont die Fahrzeugbreite, verstärkt die skulpturale Formensprache und trägt gleichzeitig zur aerodynamischen Effizienz bei.
Erstmals bei einem Lexus Modell sind die hinteren Kombinationseinheiten zusätzlich in separaten, L-förmigen Leuchtenelementen im unteren Bereich des Hecks untergebracht. Diese Gestaltung unterstreicht die breite Spur und verstärkt die kraftvolle Präsenz der Limousine.
Abmessungen
Der neue ES ist in allen wesentlichen Dimensionen gegenüber seinem Vorgänger gewachsen. Die daraus resultierenden Zuwächse kommen unmittelbar dem Raumangebot im Innenraum sowie im Gepäckabteil zugute.
Mit einer Gesamtlänge von 5.140 mm übertrifft das Fahrzeug seinen Vorgänger um 165 mm; innerhalb dieser Dimension wurde der Radstand um 80 mm auf 2.950 mm verlängert. Die Fahrzeugbreite beträgt 1.920 mm (+55 mm), die Höhe 1.560 mm (+115 mm) für die batterieelektrischen Varianten beziehungsweise 1.555 mm (+110 mm) für die Hybridmodelle.
Aerodynamik: Effizienz bis ins Detail
Neben der fließenden, sich nach hinten verjüngenden Karosserieform verfügt der neue ES über eine Vielzahl gezielter Detailmaßnahmen, die den Luftstrom über, unter und um das Fahrzeug hinweg optimieren und so eine hervorragende aerodynamische Effizienz ermöglichen.
Dies trägt nicht nur zu einem ruhigen, komfortablen und stabilen Fahrverhalten bei, sondern verbessert zugleich die Energieeffizienz und Reichweite.
Eine vollständig verkleidete Fahrzeugunterseite mit strukturierter Oberfläche sorgt für einen gleichmäßigen Luftstrom unter dem Fahrzeug. Erstmals bei Lexus kommen zusätzliche Finnen im Unterboden zum Einsatz, die Turbulenzen im hinteren Bereich reduzieren und so die Fahrstabilität weiter erhöhen.
Weitere aerodynamische Feinabstimmungen umfassen stabilisierende Elemente an den Seitenschwellern zur Reduzierung von Wankbewegungen sowie gezielte Optimierungen an Heckleuchten und Stoßfänger, die zur Verbesserung der Fahrstabilität beitragen.
Zu den weiteren Details zählen eine überarbeitete Vorderkante der Motorhaube, strömungsoptimierte Außenspiegelgehäuse, eine unterhalb der Frontscheibe positionierte Wischermechanik zur Reduzierung von Windgeräuschen, bündig ausgeführte Fensterleisten sowie teilversenkte Türgriffe.
Die batterieelektrischen Varianten verfügen darüber hinaus über aktive Luftklappen im Frontbereich, die den Luftstrom automatisch regulieren. Dadurch wird der Luftwiderstand reduziert und sowohl die Reichweite als auch die Energieeffizienz weiter verbessert.
Räder und Reifen
Serienmäßig ist der ES mit 19-Zoll-Rädern ausgestattet, deren zweischichtige Konstruktion aus einem tragenden Rahmen und einer aerodynamisch optimierten Kunststoffabdeckung besteht. Das Mehrspeichen-Design trägt neben der optischen Präsenz auch zur Effizienzsteigerung bei.
Für die batterieelektrischen Modelle sind für die Ausstattungsvariante Comfort optional 21-Zoll-Aeroräder mit besonders leichtem und dynamischem Design erhältlich, abgestimmt auf die jeweiligen Versionen ES 350e und ES 500e. Für die höhere Ausstattungslinie Luxury ist auf Wunsch ein 21-Zoll Rad erhältlich.
Außenfarben
Für die Karosserie stehen verschiedene hochwertige Lackierungen zur Wahl, darunter die neue Farbe Horizontlau. Dieser elegante, klare Farbton unterstreicht die Linienführung des ES auf besonders harmonische Weise.
Ergänzt wird das Angebot durch die Farben Kupferrot, Titaniumsilber, Iridiumsilber und Obsidiangrau. Diese sorgen durch eine präzise Lichtbrechung für eine außergewöhnliche Tiefenwirkung und ein ausdrucksstarkes Spiel zwischen Licht und Schatten.
Abgerundet wird die Farbpalette durch Fujiweiß und Graphitschwarz.
Innenraum: moderne Klarheit und zeitgemäßer Luxus
Der Innenraum des neuen ES folgt konsequent dem Designkonzept „Clean Tech x Elegance“, das bereits das Exterieur prägt. Das Ergebnis ist ein klar gestalteter, minimalistischer Raumeindruck, der jedoch nicht kühl wirkt, sondern eine elegante und visuell ausgewogene Atmosphäre schafft und die hohe Qualitätsanmutung bis ins Detail vermittelt. Ziel war es, ein perfektes Gleichgewicht zwischen einem offenen, großzügigen Raumgefühl und einer intuitiven, leicht verständlichen Bedienbarkeit aller Funktionen zu erreichen.
Design und Ausstattung spiegeln die Lexus Philosophie wider, „Luxus persönlich zu machen“, und übertragen das Omotenashi-Prinzip auf jedes Detail im Fahrzeug.
Die tief positionierte Instrumententafel schafft zusätzlichen Raum zwischen Lenkrad und Display und verbessert die Sicht nach vorn. Dezente Bedienelemente sowie die neuen Hidden Switches fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.
Durchdachte Ablagekonzepte bieten Platz für alltägliche Gegenstände: Eine Ablagefläche vor der Mittelkonsole bietet Raum für zwei Smartphones nebeneinander, ergänzt durch USB‑C-Anschlüsse. Alle Modelle verfügen über eine induktive Ladeschale; in den BEV-Varianten der Ausstattungslinien Luxury ist eine doppelte Ladeschale vorhanden.
Fondkomfort auf höchsten Niveau
Dank des gewachsenen Raumangebots präsentiert sich der Fond im neuen ES mit einem Komfortniveau, das an Chauffeur-Limousinen erinnert. Besonders hervorzuheben ist der klassenbeste Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen von 1.102 mm – ein Plus von 77 mm gegenüber dem Vorgänger.
Für die batterieelektrischen Modelle in der Ausstattung Luxury ist ein erweitertes Fondkomfortpaket verfügbar. Es umfasst elektrisch verstellbare Rücksitze mit einer Neigung von 28 bis 38 Grad sowie integrierte Sitzheizung, Belüftung und Massagefunktion.
Zusätzlich steht für den Platz hinter dem Beifahrersitz eine ausfahrbare Ottomane zur Verfügung. Der Beifahrersitz inklusive Kopfstütze lässt sich elektrisch nach vorn klappen, um zusätzliche Beinfreiheit und eine freie Sicht nach vorn zu schaffen – ein Merkmal, das erstmals im Lexus LS eingeführt wurde und den gehobenen Charakter des Innenraums unterstreicht.
Die Mittelarmlehne im Fond integriert ein Touch-Bedienfeld für Sitz- und Klimafunktionen sowie eine Ablage für zwei Smartphones. Ergänzt wird das Angebot durch leistungsstarke USB-Anschlüsse (45 W) für schnelles Laden.
Komfortabler Einstieg
Auch der Ein- und Ausstieg wurde mit großer Detailgenauigkeit optimiert. Die Sitzhöhe, die Ausführung der Türschweller, der Abstand zwischen Sitzfläche und B‑Säule sowie die Polsterung der Sitzseiten wurden so abgestimmt, dass ein komfortabler Zugang für unterschiedlichste Körpergrößen gewährleistet ist.
Neue Generation von Vordersitzen
Der ES ist das erste Lexus Modell mit einer neuen Generation von Vordersitzen. Diese verfügen über eine leichte, modulare Konstruktion, die ein schlankes Design mit verbessertem Halt und gesteigertem Komfort verbindet.
Eine um 17 mm verlängerte Sitzauflage verbessert die Oberschenkelunterstützung deutlich. Durch das durchgehende Polster entsteht eine gleichmäßige Auflagefläche ohne Unterbrechung.
Erstmals kommen zudem neu entwickelte, besonders schlanke Kopfstützen zum Einsatz.
Fahrerorientiertes Cockpit
Das Cockpit basiert auf dem bewährten Tazuna-Prinzip und ermöglicht eine intuitive Bedienung bei minimaler Ablenkung. Die Bedienelemente sind so angeordnet, dass sie mit minimalen Bewegungen erreichbar sind und der Fahrer den Blick auf die Straße richten kann.
Das 12,3-Zoll-Multiinformationsdisplay verfügt über eine spezielle Formgebung, die eine klare Ablesbarkeit innerhalb des Lenkradumfangs gewährleistet. Die Anzeige kann individuell angepasst werden.
Das Lenkrad der neuen Generation wurde kompakter gestaltet und verfügt über integrierte Bedienelemente sowie – bei den BEV-Modellen – Schaltwippen zur Steuerung der Rekuperation oder zur Nutzung der Funktion Interactive Manual Drive.
Hochwertige Materialien und Oberflächen
Im gesamten Innenraum kommen hochwertige Materialien und sorgfältig verarbeitete Oberflächen zum Einsatz, die die luxuriöse Atmosphäre des ES unterstreichen. Je nach Ausstattung stehen perforiertes oder glattes Synthetikleder sowie perforiertes semianilines Leder zur Wahl.
Auch das neu gestaltete Lenkrad ist mit hochwertigem Kunstleder bezogen und über den gesamten Umfang beheizbar. Für die Innenraumgestaltung stehen die Farbvarianten Samtschwarz, Alpakabraun Black, sowie ein neues Pergamonweiß zur Verfügung.
Erstmals bei Lexus kommt zudem ein innovatives Prägeverfahren für Kunstleder zum Einsatz, das besonders präzise und detailreiche Strukturen ermöglicht. In Kombination mit der Ambientebeleuchtung in den Türverkleidungen entsteht so ein klarer, moderner Gesamteindruck mit hoher Qualitätsanmutung.
Bamboo Layering und beleuchtete Zierelemente
Der ES ist das erste Lexus Modell, das mit der neuen Bamboo‑Layering-Ziereinlage ausgestattet ist. Diese basiert auf innovativen Druck- und Lichtübertragungstechnologien und vermittelt bei natürlichem Lichteinfall die Erscheinung von echtem Bambus. In Kombination mit der Ambientebeleuchtung verändert sich die Oberfläche und entfaltet synchronisierte Lichteffekte, die dem Innenraum der Luxury Varianten des ES 350e eine besondere visuelle Tiefe verleihen.
Dynamische Ambientebeleuchtung
Das Ambientebeleuchtungssystem trägt maßgeblich zur Atmosphäre im Innenraum bei und bietet eine Auswahl von 14 Themen sowie 50 Farbvarianten.
Im neuen ES wird dieses Erlebnis durch dynamische Lichtinszenierungen erweitert, bei denen sich Farbverläufe und Intensitäten im Zeitverlauf verändern. Die daraus entstehenden Lichtszenarien erzeugen sechs unterschiedliche Stimmungen und unterstreichen die ruhige, hochwertige Anmutung des Innenraums.
Eine neue Omotenashi-Beleuchtungsinszenierung verbindet Ambientebeleuchtung und Instrumente zu einem harmonischen Gesamtbild und lässt den Innenraum beim Start des Fahrzeugs sanft zum Leben erwachen.
Hidden Switches
Die erstmals bei Lexus eingesetzten Hidden Switches sind ein zentrales Element des klaren und reduzierten Cockpit-Designs.
Die berührungsempfindlichen Bedienelemente sind in einer linearen Anordnung unter der Oberfläche der Instrumententafel integriert und bleiben im ausgeschalteten Zustand unsichtbar. Erst beim Start des Fahrzeugs erscheinen sie als beleuchtete Symbole und fügen sich nahtlos in das Interieur ein.
Zu den gesteuerten Funktionen zählen unter anderem die Front- und Heckscheibenentfrostung, die Spiegelheizung sowie die Klimaregelung.
Audioqualität auf höchstem Niveau
Bereits das serienmäßige Audiosystem mit zehn Lautsprechern überzeugt durch eine ausgewogene Klangcharakteristik. Die optimierten Lautsprechergeometrien ermöglichen eine besonders präzise Klangwiedergabe bei minimalen Verzerrungen und tragen zu einem hochwertigen Hörerlebnis im Innenraum bei.
Für die Varianten in den Ausstattungslinien Executive (ES 300h) und Luxury (ES 350e) steht ein maßgeschneidertes Mark Levinson Surround Sound System mit 17 Lautsprechern zur Verfügung. Dieses arbeitet in Kombination mit der Ambientebeleuchtung in den Lautsprecherabdeckungen und schafft so ein ganzheitliches, multisensorisches Erlebnis, das Klang und Licht harmonisch miteinander verbindet.
Die Klangqualität wird durch das Mark Levinson PurePlay Konzept weiter optimiert, bei dem die Lautsprecher so positioniert sind, dass der Schall ohne Hindernisse direkt zum Hörer gelangt. Ergänzt wird dies durch die Quantum Logic Surround (QLS) Technologie, die für eine ausgewogene Frequenzverteilung sowie eine besonders klare und detailreiche Wiedergabe sorgt.
Optimales Innenraumklima
Die im Fondkomfortpaket enthaltene Dreizonen-Klimaautomatik ermöglicht individuelle Temperatureinstellungen für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere. Der Lexus Climate Concierge koordiniert das Zusammenspiel von Heizungs- und Belüftungssystem mit beheizten und belüfteten Sitzen, optionalen Infrarotheizungen im vorderen Bereich sowie dem beheizbaren Lenkrad. Dadurch wird eine besonders schnelle und effiziente Temperierung des Innenraums erreicht.
Darüber hinaus überwacht das System kontinuierlich die Luftqualität und filtert Gerüche sowie Pollen aus der Innenraumluft. Das nanoeX™-System reichert die Luft zusätzlich mit einer großen Anzahl mikroskopisch kleiner Ionen an, die nicht nur Gerüche, Viren und Bakterien reduzieren, sondern auch eine pflegende Wirkung auf Haut und Haare entfalten.
Das Klimasystem der batterieelektrischen Modelle zeichnet sich zudem durch eine besonders kompakte Bauweise und hohe Effizienz aus und ermöglicht bei außergewöhnlich leisem Betrieb eine leistungsstarke Heiz- und Kühlwirkung.
Gepäckraum
Der neue ES bietet ein großzügig dimensioniertes Gepäckabteil mit einem Ladevolumen bis zu 517 Litern in den batterieelektrischen Varianten beziehungsweise 493 Litern bei den Hybridmodellen.
Damit übertrifft der ES seinen Vorgänger in allen relevanten Abmessungen und erreicht ein Raumangebot, das sich mit den maßgeblichen Wettbewerbern im Segment messen kann oder diese sogar übertrifft. Das Ladevolumen ermöglicht problemlos den Transport von zwei 86‑Liter-Koffern oder alternativ von vier Golftaschen.
Ausstattungslinien
Alle Varianten des neuen ES – sowohl als Hybrid als auch mit batterieelektrischem Antrieb – verfügen serienmäßig über eine umfangreiche und hochwertige Ausstattung.
Das Hybridmodell ES 300h wird in den Ausstattungslinien Comfort und Executive und angeboten. Beide verfügen über das neue 14‑Zoll-Multifunktionsdisplay, während die Ausstattungslinie Executive zusätzlich unter anderem einen digitalen Fahrzeugschlüssel, digitale Innenspiegel sowie ein Mark Levinson Premium-Audiosystem mit 17 Lautsprechern umfasst.
Das batterieelektrische Modell ES 350e ist zum Marktstart in den Ausstattungslinien Comfort und Luxury erhältlich. Die Luxury Linie bietet zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie eine adaptive variable Federung, ein hochauflösendes adaptives Fernlichtsystem, sowie das umfassende Fondkomfortpaket, einschließlich Ottomane und elektrisch nach vorn klappbarem Beifahrersitz für ein besonders großzügiges Raumgefühl im Fond.
Anfang 2027 folgt der ES 500e, der in den Varianten Comfort und Luxury angeboten wird.
Antriebe
- Elektrifizierte Antriebsvielfalt im Sinne der Lexus Multi-Path-Strategie
- Batterieelektrische Modelle ES 350e und ES 500e
- Vollhybrid ES 300h auf Basis der sechsten Generation der Lexus Hybridtechnologie
- Batterie-Kühlung, -Management und Vorkonditionierung sorgen für konstante und effiziente Ladeleistung über einen breiten Temperaturbereich hinweg (BEV-Modelle)
- ES 500e mit Lexus DIRECT4 Allradantrieb und Interactive Manual Drive für virtuelle Gangwechsel
- Hybridmodell optional mit intelligentem E-Four Allradantrieb
Lexus Multi-Path-Antriebe – batterieelektrisch und Vollhybrid
Der neue ES folgt konsequent der Lexus Multi-Path-Strategie und bietet eine breite Auswahl elektrifizierter Antriebe, um den unterschiedlichen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.
Das Modellprogramm umfasst zwei batterieelektrische Varianten – den ES 350e und den ES 500e – sowie einen Vollhybrid: den ES 300h.
Batterieelektrische Modelle ES 350e und ES 500e
Im neuen ES kommt ein weiterentwickeltes batterieelektrisches Antriebssystem von Lexus zum Einsatz, das die Lexus Driving Signature konsequent weiterentwickelt und die Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug intensiviert.
Der ES 500e ist zudem mit dem Interactive Manual Drive verfügbar. Dieses System simuliert ein sportliches Automatikgetriebe durch virtuelle Gangwechsel mittels Schaltwippen.
Optional steht der intelligente Allradantrieb DIRECT4 zur Verfügung, der die Fahrdynamik weiter steigert und gleichzeitig eine hohe Effizienz gewährleistet. Die Allradvarianten verfügen über eine zusätzliche hintere eAxle mit 88,3 kW Leistung.
Lithium-Ionen-Batterie
Der ES ist mit einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet, die über eine neue Zellstruktur sowie ein wasserbasiertes Kühlsystem verfügt. Diese Weiterentwicklungen optimieren sowohl die Ladeleistung als auch die Effizienz im Betrieb.
Die Batterie ist vollständig unter dem Fahrzeugboden integriert, was das Raumangebot im Innenraum und im Gepäckabteil nicht beeinträchtigt und gleichzeitig einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt gewährleistet.
Optimierte Ladeleistung
Bei niedrigen Temperaturen kann ein Hochvolt-Kühlmittelheizer während des Ladevorgangs aktiviert werden.
Eine Vorkonditionierungsfunktion sorgt dafür, dass die Batterie vor dem Laden auf die optimale Temperatur gebracht wird. Dies ermöglicht konstante und schnelle Ladeleistungen. Die Aktivierung kann manuell erfolgen oder automatisch, wenn eine Ladesäule als Ziel im Navigationssystem hinterlegt ist. Darüber hinaus lässt sich die Vorkonditionierung vorab zeitlich planen.
Ladezeiten
Dank Batteriemanagement und Vorkonditionierung gewährleistet der ES über einen breiten Temperaturbereich hinweg eine konstante Ladeleistung.
An einer DC-Schnellladesäule lädt der Lexus ES mit bis zu 150 kW. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent kann in knapp 30 Minuten erreicht werden – auch bei Temperaturen bis zu -10 °C.
Bei Wechselstromladung mit 22 kW beträgt die Ladezeit von 10 auf 100 Prozent rund vier Stunden. Der 22 kW Onboard Charger gehört bei allen Varianten zum Serienumfang.
Der ES verfügt über eine elektrische Ladeanschlussklappe, die sich über eine Schaltfläche am Fahrzeug, das Multimediasystem oder die Lexus Link+ App öffnen lässt.
Interactive Manual Drive
Der neue ES 500e ist mit dem innovativen Interactive Manual Drive ausgestattet. Das System simuliert ein manuelles Schaltgefühl in einem Elektrofahrzeug und steigert so die Fahrdynamik und das Fahrerlebnis. Ein virtuelles Achtgang-Getriebe erzeugt dynamische Schaltvorgänge, die sich an Gaspedalstellung und Geschwindigkeit orientieren und optional über Schaltwippen gesteuert werden können.
Shift-by-Wire-System
Alle Varianten des neuen ES – unabhängig vom Antrieb – verfügen über ein neues Shift-by-Wire-System. Die Bedienung erfolgt über einen kompakten Wählhebel in der Mittelkonsole mit intuitiven Vor- und Rückwärtsbewegungen für die Fahrstufen.
Lexus DIRECT4 Allradantrieb
Der ES 500e ist mit dem intelligenten Allradantrieb DIRECT4 ausgestattet. Dieses System verteilt das Drehmoment in Echtzeit auf alle vier Räder und passt sich kontinuierlich den Fahrbedingungen und Eingaben des Fahrers an.
Die Momentverteilung kann zwischen 100:0 und 0:100 variieren und basiert auf Daten zu Beschleunigung, Raddrehzahl und Lenkwinkel. Die Anpassung erfolgt innerhalb von Millisekunden und ermöglicht ein besonders präzises, stabiles und vertrauenerweckendes Fahrverhalten.
Lexus eAchse
Die eAchse integriert Elektromotor, Getriebe und Wechselrichter in einer kompakten Einheit. Dies ermöglicht eine platzsparende Bauweise bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit und direkter Beschleunigung.
Bei Allradvarianten sorgt die kompakte Bauweise der hinteren eAchse dafür, dass das Raumangebot im Innenraum und im Gepäckbereich erhalten bleibt.
Vollhybridmodell ES 300h
Der ES 300h ist das erste Fahrzeug der sechsten Generation der Lexus Hybridtechnologie.
Das System kombiniert einen 2,5-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit einer eAchse an der Vorderachse und einer Lithium-Ionen-Batterie. Es ermöglicht eine ausgewogene Verbindung aus Effizienz, Laufkultur und Leistungsfähigkeit – optional mit Vorder- oder erstmals im ES mit E-Four Allradantrieb.
Eine neue Steuerungslogik optimiert den Einsatz der Batterie und ermöglicht kraftvolle Beschleunigung bei gleichzeitig hoher Effizienz. Die reduzierten Geräusche und Vibrationen sorgen für ein noch kultivierteres Fahrerlebnis.
Hybrid-eAche
Die neue vordere eAchse kombiniert Getriebe und Wechselrichter in einer kompakten Einheit. Trotz kompakter Bauweise wurde die Leistung gesteigert.
Zwei Elektromotoren sind platzsparend in einer Mehrachsen-Anordnung integriert. Ein neues Kühlsystem und eine elektrische Ölpumpe tragen zusätzlich zur Effizienz und kompakten Bauform bei.
Hybridbatterie
Der Wechsel von Nickel-Metallhydrid- zu Lithium-Ionen-Technologie ermöglicht eine kompaktere und leichtere Batterie mit höherer Leistungsfähigkeit.
Sie ist unter den Rücksitzen platziert, ohne den Innenraum einzuschränken. Das System priorisiert den elektrischen Betrieb insbesondere bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten und reduziert dabei Geräusch- und Vibrationsniveau.
E-Four Allradantrieb
Der ES 300h ist optional mit dem E-Four Allradantrieb erhältlich. Ein zusätzlicher Elektromotor an der Hinterachse sorgt für eine flexible Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.
Das System nutzt Daten zu Geschwindigkeit, Fahrdynamik und Lenkbewegungen und trägt zur Verbesserung von Traktion, Fahrstabilität und Effizienz bei.
Fahrwerk und Fahrdynamik
- Weiterentwickelte Plattform zur Integration von batterieelektrischen und Vollhybrid-Antrieben
- Ausgelegt auf die Lexus Driving Signature – Komfort, Kontrolle und Vertrauen unter allen Fahrbedingungen
- Zielgerichtete Verstärkungen sowie Einsatz hochfester Stähle, Punktschweiß-Verfahren und struktureller Verklebungen für hohe Karosseriesteifigkeit
- Elektronisch gesteuertes Bremssystem für präzise, natürliche Dosierbarkeit
Überarbeitete Plattform für die Lexus Multi-Path-Strategie
Der neue ES basiert auf der Lexus Global Architecture-K Plattform (GA-K), die umfassend überarbeitet wurde, um sowohl batterieelektrische als auch Vollhybrid-Antriebe zu integrieren.
Zur Erhöhung der Gesamtsteifigkeit der Karosserie wurden gezielte Maßnahmen umgesetzt, darunter eine Optimierung des Rahmens sowie lokale Verstärkungen.
Das Ergebnis ist ein agiles Fahrverhalten, das die Harmonie zwischen Fahrerinput und Fahrzeugreaktion insbesondere auf kurvenreichen Strecken deutlich verbessert und zu einem präzisen, direkten Lenkgefühl beiträgt. Diese enge Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug ist ein zentrales Element der Lexus Driving Signature.
Erhöhte Festigkeit und Steifigkeit
Zu den wichtigsten Optimierungen gehört der verstärkte Einsatz von hochfesten Stählen sowie ein Punktschweiß-Verfahren in tragenden Bereichen der Karosseriestruktur.
Strukturelle Verstärkungen in Front, Fahrzeugboden und Heck erhöhen gezielt die Steifigkeit. Das Heck ist dabei als besonders stabile Ringstruktur ausgeführt.
Da die Hybridmodelle nicht über die im Unterboden integrierte Batterie der BEV-Varianten verfügen, wurden hier zusätzliche Verstärkungen zwischen den Querträgern des Fahrzeugbodens und den Seitenschwellern integriert.
Weitere Beiträge zur Karosseriesteifigkeit leisten ein doppelter Haubenschließmechanismus sowie der umfangreiche Einsatz hochfester Strukturklebstoffe: In den BEV-Modellen kommen nahezu sieben Meter Klebstoff im Vorderwagen und Unterboden zum Einsatz, bei den Hybridmodellen sind es mehr als sechs Meter.
Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen
Die Minimierung von Geräuschen und Vibrationen ist ein zentraler Bestandteil der Entwicklung, um den Innenraum ruhig und komfortabel zu gestalten.
Dazu gehört unter anderem eine neu konstruierte Struktur im Frontbereich: Hier wurde die innere Struktur als einteiliges Bauteil ausgeführt, das Federbeindom und Seitenschweller verbindet. Dies reduziert spürbare Vibrationen bei Fahrbahnunebenheiten.
Zusätzliche Dichtungen im Heckbereich reduzieren das Eindringen von Außengeräuschen, während spezielle Dichtungen rund um die Seitenscheiben die Geräuschübertragung weiter minimieren. Auch die Verglasung selbst verfügt über verbesserte schalldämmende Eigenschaften.
Im Heckbereich tragen zusätzliche Schalldämpfer, Dämmmaterialien und die Ausführung des Bodenbelags zur weiteren Verbesserung der Geräusch- und Vibrationswerte bei. Ergänzend kommen mehr als sechs Meter vibrationsdämpfender Klebstoff im vorderen Fahrzeugboden sowie schallabsorbierende Materialien im Motorraum zum Einsatz.
Fahrwerk
An der Vorderachse kommt eine neu entwickelte MacPherson-Aufhängung zum Einsatz, während an der Hinterachse ein Mehrlenkersystem verbaut wird. Ziel dieser Konfiguration ist eine verbesserte Kraftübertragung auf die Straße sowie eine kontrollierte Fahrzeugbewegung.
Im Fokus der Entwicklung standen eine hohe Fahrstabilität bei Geradeausfahrt, ein komfortables Abrollverhalten mit präzisem, verzögerungsfreiem Ansprechverhalten der Lenkung sowie ein stabiles und natürliches Fahrverhalten in Kurven und im Grenzbereich.
Die Position des vorderen Federbeindoms wurde abgesenkt, während Lenker, Lager und Stoßdämpfer gezielt optimiert wurden, um Stöße und Vibrationen auf unebener Fahrbahn zu reduzieren.
Die serienmäßigen Stoßdämpfer (ohne AVS) reagieren bereits auf kleinste Bewegungen der ungefederten Massen, etwa beim Anfahren oder auf der Autobahn, und tragen so zu einem besonders ruhigen Fahrverhalten bei.
Weitere konstruktive Maßnahmen umfassen einen hochsteifen, geschmiedeten Aluminium-Achsschenkel, der Gewicht reduziert und gleichzeitig zur präzisen Lenkcharakteristik beiträgt. Der Stabilisator ist als dünnwandiges Hohlprofil ausgeführt, wodurch Gewicht eingespart und gleichzeitig die Wanksteifigkeit verbessert wird.
Die Hinterachse ist so ausgelegt, dass Antriebskräfte sicher auf die Straße übertragen werden und Veränderungen der Fahrzeuglage minimiert werden. Hochfeste Komponenten und eine stabile Anbindung sorgen für ein sicheres, vertrauensbildendes Fahrgefühl.
In der Luxury Variante der BEV-Modelle kommt zudem eine adaptive variable Dämpferregelung (AVS) zum Einsatz. Diese ermöglicht eine besonders schnelle und präzise Anpassung der Dämpfungskräfte und sorgt für zusätzlichen Komfort und Stabilität.
Bremssystem
Der neue ES verfügt über ein elektronisch gesteuertes Bremssystem, das anstelle eines herkömmlichen Pumpenantriebs einen elektrischen Aktuator nutzt. Dies sorgt für ein besonders direktes, präzise dosierbares und natürliches Bremsgefühl.
Rundum sind belüftete Bremsscheiben verbaut: Bei den BEV-Modellen messen sie 340 mm vorne und 338 mm hinten, bei den Hybridvarianten 328 mm vorne und 317 mm hinten.
Fahrzeuge ohne adaptive Dämpferregelung profitieren zusätzlich von der Funktion Vehicle Braking Posture Control. Diese optimiert die Bremskraftverteilung in Kurven oder beim Abbiegen, reduziert Nick- und Wankbewegungen und trägt zu einer verbesserten Fahrstabilität und höherem Komfort für die Insassen bei.
Lenkung
Der ES nutzt eine elektrische Servolenkung mit Zahnstangenunterstützung, die die Lenkbewegungen des Fahrers präzise und direkt in Fahrzeugreaktionen umsetzt.
Motorsteuerung und Übersetzungsmechanismus sind parallel zum Lenkgetriebe angeordnet, was den erforderlichen Lenkaufwand reduziert und die Bedienung erleichtert.
Die variable Lenkübersetzung unterstützt ein agiles Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und engen Kurven, während sie gleichzeitig bei hohen Geschwindigkeiten für hohe Stabilität sorgt.
Neue Generation Lexus Connect Multimedia
- Erstes Lexus Modell mit der neuen Generation des LexusConnect Multimediasystems
- 14‑Zoll-Multifunktionsdisplay, nahtlos mit dem digitalen Info-Display vernetzt
- Einführung neuer Connected Services Pakete mit erweiterten Funktionen für Navigation, Musik-Streaming, Information und Fahrzeugsicherheit
- Lexus Digital Key der neuesten Generation
Lexus Europa hat eine führende Rolle bei der Entwicklung von LexusConnect und des neuen 14‑Zoll-Multifunktionsdisplays übernommen und dabei Kundenfeedback aus mehreren Test- und Optimierungsphasen direkt integriert.
Das System bietet eine viermal höhere Rechenleistung, eine achtfach größere Speicherkapazität sowie einen Speicherumfang von 256 GB. Der Bildschirm selbst ist äußerst schlank ausgeführt und trägt mit einer maximalen Tiefe von nur 10 mm zum klaren Erscheinungsbild des Innenraums im Sinne des Clean Tech Konzepts bei.
Ein zentrales Merkmal des neuen digitalen Cockpits ist die Vernetzung der beiden Displays: Dabei wird die vollständige Navigationskarte direkt im digitalen Multiinformationsdisplay gespiegelt.
Auch die erweiterten Funktionen des Lexus Safety System + sowie der Fahrerassistenzsysteme lassen sich intuitiv über das Multimediasystem steuern und bietet einen umfassenden Überblick über alle verfügbaren Systeme mit verständlichen Erläuterungen und animierten Darstellungen. Zudem kann der Fahrer individuelle Einstellungen für Sicherheits- und Fahrparameter vornehmen.
Der neue Startbildschirm wurde speziell unter Berücksichtigung der Bedürfnisse europäischer Kunden entwickelt. Er bietet eine intuitive Benutzeroberfläche mit integrierter Klimasteuerung, Schnellzugriffen, Stummschaltung für die akustische Tempolimit-Warnung sowie individuell konfigurierbaren Widgets. Alle relevanten Informationen und Funktionen sind damit intuitiv erreichbar.
Auch der LexusConnect Voice Agent wurde in Darstellung und Funktion erweitert. Die Anzeige erfolgt nun dezent im unteren Bereich des Displays, ohne den gesamten Bildschirm einzunehmen. Das System erkennt, ob der Fahrer oder der Beifahrer spricht, versteht natürlichere Sprachmuster und reagiert schneller.
Optional ist zudem ein Intelligent Agent verfügbar, der im Rahmen eines Abonnements genutzt werden kann. Mit erweiterten Funktionen beantwortet er eine Vielzahl komplexer Anfragen – etwa zu Fluginformationen, Sportergebnissen oder anderen aktuellen Themen.
Connected Services
Das etablierte Standard Services Paket umfasst grundlegende Funktionen mit einer europaweiten Testphase von bis zu zehn Jahren. Dazu gehören unter anderem „Find My Car“-Funktionen und EV-bezogene Services der Lexus Link+ App, cloudbasierte Navigation mit Google Points of Interest sowie Hinweise zu Umweltzonen (Low Emission Zones).
Zahlreiche Remote-Funktionen wurden deutlich beschleunigt, darunter die Vorkonditionierung des Innenraums sowie das Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs.
Die neue Softwareplattform ermöglicht zudem die Einführung des digitalen Fahrzeugschlüssels der nächsten Generation: Lexus Digital Key. Dieser lässt sich in die Wallet eines Smartphones oder einer Smartwatch integrieren und kann ohne separate App genutzt werden.
Verbesserte Funktionen sorgen dafür, dass der digitale Schlüssel selbst bei leerem Akku eines kompatiblen Smartphones weiterhin einsatzfähig bleibt. Insgesamt können bis zu sieben digitale Schlüssel eingerichtet werden, sodass das Fahrzeug mit bis zu sechs weiteren Nutzern geteilt werden kann.
Connect & Drive / Connect & Secure
Das neue Paket Connect & Drive legt den Fokus auf Komfort und Konnektivität. Es umfasst unter anderem intelligente Navigation, direkten Zugriff auf Spotify sowie einen KI-unterstützten Sprachassistenten.
Das Connect & Secure Paket ergänzt das Angebot um zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie eine Dashcam, eine digitale Wegfahrsperre sowie den Call-Center gestützten Diebstahl-Assistenten.
Die Dashcam nutzt die integrierten Kamerasysteme des Fahrzeugs für 360‑Grad-Aufnahmen und speichert kontinuierlich Videosequenzen. Im Falle eines Aufpralls wird die Aufzeichnung automatisch ausgelöst und umfasst sowohl die Sekunden vor als auch nach dem Ereignis. Die Daten können über einen USB-Anschluss exportiert werden.
Die digitale Wegfahrsperre ermöglicht es, den Fahrzeugstart aus der Ferne zu sperren oder freizugeben. Der Status kann jederzeit über das Smartphone überprüft werden.
Im Falle eines Diebstahls setzt sich Vodafone nach der Anzeige bei der Polizei mit den örtlichen Behörden in Verbindung, um das Fahrzeug aufzuspüren und informiert den Nutzer über den aktuellen Stand.
Die genannten Servicepakete werden zunächst im Rahmen einer Testphase für ein Jahr kostenfrei bereitgestellt und können anschließend über die Lexus Link+ App abonniert werden.
Batterielademanagement
Für die batterieelektrischen Modelle ermöglicht die Lexus Link+ App in Kombination mit dem LexusConnect System ein komfortables Batteriemanagement.
Die App liefert Echtzeitinformationen zu Reichweite, Ladezustand und Ladeplanung und dient gleichzeitig als Zugang zum Lexus Ladenetzwerk mit über einer Million Ladepunkten in Europa.
Die Navigation beinhaltet spezifische EV-Funktionen wie die Integration von Ladestopps in die Routenplanung und aktualisiert die empfohlenen Ladestationen im Laufe der Fahrt entsprechend dem aktuellen Ladezustand der Batterie und den Fahrbedingungen.
Zusätzlich bietet das Multimediasystem ein speziell entwickeltes EV-Menü, das mit einem Klick Zugriff auf alle relevanten Ladeinformationen und Einstellungen ermöglicht – darunter Ladezustand, Reichweite und Ladeplanung.
Over-the-Air-Updates sorgen dafür, dass sowohl das Lexus Safety System + als auch LexusConnect kontinuierlich auf dem neuesten Stand bleiben und regelmäßig um neue Funktionen erweitert werden.
Innovative Sicherheits- und Assistenzsysteme
- Alle ES Modelle serienmäßig mit der neuesten Generation des Lexus Safety System + ausgestattet
- Erweiterte aktive Sicherheitssysteme mit neuen und verbesserten Funktionen für eine größere Bandbreite potenzieller Gefahrensituationen
- Serienmäßige Fahrerassistenzsysteme umfassen unter anderem Totwinkel-Assistent, Ausstiegsassistent sowie Front- und Querverkehrswarner
- Mehr Unterstützung und Schutz durch die neueste Generation des Lexus Safety System +
Der neue ES ist mit der neuesten Generation des Lexus Safety System + ausgestattet, das ein erweitertes Spektrum aktiver Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme umfasst. Diese Systeme arbeiten proaktiv in einer größeren Bandbreite von Fahrsituationen, unterstützen den Fahrer gezielt und tragen dazu bei, das Risiko von Unfällen weiter zu reduzieren.
Zu den Weiterentwicklungen zählen neue und optimierte Funktionen sowie – erstmals im ES – die Möglichkeit von Over-the-Air-Updates. Dadurch können Software und Systemfunktionen kontinuierlich und nahtlos weiterentwickelt werden.
Dank einer verbesserten Sensorik wurde der Erfassungsbereich deutlich erweitert: Der horizontale Sichtwinkel konnte um 115 Prozent vergrößert, die Reichweite der Objekterkennung um 170 Prozent gesteigert werden.
Gleichzeitig erhält der Fahrer eine umfassende und übersichtliche Darstellung der Assistenzsysteme über ein neues Anzeigenkonzept im Multiinformationsdisplay. Hier können in Echtzeit bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig dargestellt werden – das eigene Fahrzeug sowie bis zu zwei vorausfahrende Fahrzeuge in der eigenen Spur und jeweils zwei Fahrzeuge in den benachbarten Spuren.
Diese Informationen lassen sich – je nach Ausstattung – auch im Head-up-Display anzeigen. Das neue Anzeigeformat mit geneigter Bildebene erzeugt eine räumlichere Darstellung und erleichtert das intuitive Erfassen der Informationen. Die Anzeige kann individuell angepasst werden; gespeicherte Einstellungen sind mit der Sitzmemory-Funktion gekoppelt und werden automatisch aktiviert.
Erweiterte Unfallvermeidung
Das Pre-Crash Safety System (PCS) wurde umfassend weiterentwickelt und erkennt nun eine deutlich größere Bandbreite statischer und bewegter Hindernisse.
Das System arbeitet in einem erweiterten Spektrum von Fahrsituationen und auch bei geringeren Abständen zwischen Fahrzeugen. Zu den neuen Funktionen zählen unter anderem die Unterstützung bei Kreuzungsunfällen, ein erweitertes Notausweichsystem (Emergency Steering Assist) sowie eine Funktion zur Unterdrückung unbeabsichtigter Beschleunigung bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Adaptive Geschwindigkeitsregelung
Die adaptive Geschwindigkeitsregelung (Dynamic Radar Cruise Control, DRCC) verfügt über die neue Funktion „Map Connected Drive“. Diese verknüpft das System mit Kartendaten, sodass Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge an bevorstehenden Verkehrssituationen wie T-Kreuzungen, Kreisverkehren, Stop- und Vorfahrtsschildern, Mautstellen sowie Kurven besser vorhersehen und so für ein ruhigeres Fahrverhalten sorgen.
Die weiterentwickelte Technologie ermöglicht eine frühzeitigere Erkennung von vorfahrenden Fahrzeugen, wodurch eine sanfte Verzögerung ermöglicht wird. Das System kann zudem das Einfädeln eines benachbarten Fahrzeugs vorhersagen, indem es dessen Blinker erkennt.
Die verbesserte Sensorgenauigkeit ermöglicht zudem eine schnellere Erkennung des Fahrverhaltens des zweiten vorausfahrenden Fahrzeugs. Wenn sich das zweite vorausfahrende Fahrzeug nähert, verlangsamt die DRCC den ES sanft und vermeidet so plötzliche Verzögerungen.
Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent (Lane Departure Alert) erkennt nun zusätzlich straßenseitige Strukturen wie Leitplanken oder Strommasten. Dadurch kann ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur noch zuverlässiger verhindert werden, insbesondere auf Straßen mit schlecht erkennbaren Fahrbahnmarkierungen.
Neue Funktionen im ES
Mit dem neuen ES werden erstmals der Querverkehrswarner vorn (FCTA) und der Spurwechselassistent (Lane Change Assist, LCA) eingeführt.
Der FCTA erkennt querenden Verkehr beim Einfahren in Kreuzungen bei niedriger Geschwindigkeit. Der Fahrer wird über eine Animation im Head-up-Display (sofern verfügbar) sowie über optische und akustische Warnsignale informiert.
Der Spurwechselassistent unterstützt sichere Spurwechsel auf Autobahnen. In Verbindung mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelung überwacht das System die Fahrzeugumgebung und übernimmt – sofern die Situation es erlaubt – die Steuerung von Lenkung, Beschleunigung und Verzögerung.
Wenn der Spurhalteassistent aktiv ist, überwachen Sensoren zudem, ob der Fahrer das Lenkrad ordnungsgemäß hält.
Notbremsassistent
Der Notbremsassistent greift ein, wenn der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug zu steuern. In diesem Fall wird das Fahrzeug innerhalb der eigenen Spur kontrolliert zum Stillstand gebracht und die Warnblinkanlage aktiviert.
Zusätzlich überwacht eine Fahrermonitor-Kamera kontinuierlich den Zustand des Fahrers und erkennt Anzeichen von Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit. Diese Informationen werden genutzt, um das EDSS noch früher und gezielter zu aktivieren.
Weitere Assistenzsysteme
Der Totwinkel-Assistent, der Ausstiegsassistent sowie der Querverkehrsassistent hinten gehören zur Serienausstattung aller ES Modelle. Sie warnen vor Fahrzeugen, Fahrrädern oder Motorrädern im toten Winkel oder beim Annähern von hinten.
Neu ist zudem eine Annäherungsanzeige, die den Fahrer über akustische Signale, Anzeigen im Multiinformationsdisplay sowie – je nach Ausstattung – über visuelle Hinweise im digitalen Innenspiegelrahmen auf sich schnell von hinten nähernde Fahrzeuge aufmerksam macht.
Adaptiver Fernlichtassistent der neuesten Generation
Der weiterentwickelte, hochauflösende adaptive Fernlichtassistent (AHS) – verfügbar für die batterieelektrischen Modelle – ermöglicht eine präzise Lichtverteilung.
Dank eines Vier-Linsen-Systems kann die Lichtsteuerung sowohl horizontal als auch vertikal erfolgen. Dies sorgt für eine exaktere Abschattung, verbessert die Ausleuchtung beispielsweise von Verkehrsschildern und reduziert gleichzeitig die Blendung für andere Verkehrsteilnehmer.

Aktuelles Magazin
Kompendium 2026

Sonderausgabe Elektro
Das neue Jahresspecial Elektromobilität.
Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2027
Ähnliche Artikel
Automobil
Die neuen Mercedes-AMG GLE 53 4MATIC+ und GLE 53 HYBRID 4MATIC+ sind ab sofort bestellbar
<p>Die neuen Mercedes‑AMG GLE 53 4MATIC+ und Mercedes‑AMG GLE 53 HYBRID 4MATIC+ sind ab sofort bei den Vertriebspartnern oder online bestellbar. Dank des ausdrucksstarken optischen Updates, des umfassend weiterentwickelten 3,0-Liter-Reihensechszylinders und des neu abgestimmten Fahrwerks bestechen die neuen Modelle mit noch souveräner Performance und noch emotionalerem Design. Die Einstiegspreise für den Mercedes‑AMG GLE 53 4MATIC+ mit 48-Volt-Technologie liegen bei 120.047,20 Euro für die SUV-Variante und 126.372,05 Euro für das Coupé. Die Preise für den Mercedes‑AMG GLE 53 HYBRID 4MATIC+ mit reichweitenstarkem Plug-in-Hybrid-Antrieb starten bei 128.781,80 Euro (SUV) bzw. bei 135.106,65 Euro (Coupé).</p>
Automobil
Škoda feiert drei Jahrzehnte Octavia mit dem Sondermodell Octavia Sportline 30 Jahre
<p>Im Jahr 1996 hat Škoda den ersten modernen Octavia präsentiert und feiert das Jubiläum des Marken-Bestsellers jetzt mit einem Sondermodell. Der Škoda Octavia Sportline 30 Jahre ist in drei verschiedenen Motorisierungen sowohl als Limousine als auch als Combi ab Mai bestellbar und bietet mit einer erweiterten Serienausstattung einen Preisvorteil von bis zu 2.660 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Octavia Sportline. Zum Serienumfang zählen die Ausstattungspakete Komfort, Licht & Sicht und Infotainment.</p>
Automobil
Toyota GR Yaris: Weiterentwicklung mit Fokus auf das Fahrerlebnis
<p>Der Toyota GR Yaris entwickelt sich weiter: Für das Modelljahr 2026 erhält der performante Kompaktsportler gezielte, motorsport-inspirierte Optimierungen, die das Lenkgefühl und die Fahrzeugkontrolle insbesondere bei dynamischer Fahrweise weiter verbessern.</p>
Automobil
Der neue Audi RS 5: Standortübergreifende Motorenentwicklung
<p>Der neue Audi RS 5 steht für Performance auf höchstem Niveau – und für eine Entwicklungszusammenarbeit, die über Ländergrenzen hinweg gewachsen ist. Die enge Verzahnung zwischen der Motorenentwicklung in Neckarsulm und Audi Hungaria in Győr zeigt, wie technische Exzellenz, klare Prozesse und persönliches Vertrauen Hochleistung möglich machen. Ab Ende Juni ist der Audi RS 5 für Kundinnen und Kunden im europäischen Markt verfügbar – bereits jetzt ist er konfigurier- und bestellbar.</p>
Automobil
Genesis gibt Preise für neuen GV60 Magma bekannt
<p>Genesis Motor Deutschland gibt die Preise für den neuen GV60 Magma bekannt. Das erste High-Performance-Modell des koreanischen Premiumherstellers verbindet elektrifizierte Performance mit unverwechselbarem Design und einer konsequent fahrerorientierten Ausrichtung. Aufbauend auf dem vielfach ausgezeichneten Elektro-Crossover GV60 setzt der GV60 Magma gleichzeitig den Beginn der neuen „Design Driven Performance“-Ära für Genesis.</p>
Ausgewählte Artikel
Home
Neues Portal von InNuce Solutions
<p> </p> <p> </p> <p> </p> <p> <img alt="" src="/files/UserFiles/NLBestellung1.jpg" style="width: 220px; height: 221px; " /></p> <p> Völlig neue Möglichkeiten der Fuhrparksteuerung bietet InNuce Solutions seinen Kunden mit einer neuen Portallösung an. Denn jeder Fahrer erhält darin sein eigenes Profil, in dem er selbst seine persönlichen, fuhrparkbezogenen Daten verwalten kann, sein Fahrtenbuch führt und darüber hinaus die komplette Fahrzeugkonfiguration durchführen kann. Alles mit nur einer Anmeldung im System. Da die Daten über die Backend-Software „FleetScape“ dem Fuhrparkleiter in Echtzeit zur Verfügung stehen, erleichtert das neue Portal allen Seiten die Zusammenarbeit und den Überblick über die Flotte.</p> <p> „Das Portal bezieht die Fahrer stärker als gewohnt in die Fuhrparksteuerung ein. Die papierlose Verwaltung rückt damit ein Stück näher“, erklärt Dirk Zieschang, Gesellschafter der InNuce Solutions GmbH. Ein modularer Bestandteil der Portallösung ist der Fahrzeugkonfigurator „QuotationScape“. Die Fahrer erreichen ihn direkt aus ihrem Portal heraus und können sich dort ihr Wunschfahrzeug zusammenstellen. Das Tool ist so gestaltet, dass der Nutzer jederzeit überblicken kann, welches Fahrzeug und welche Ausstattung er gewählt hat – die Kosten bleiben immer transparent. Nach der Konfiguration startet die Software automatisch den Freigabeprozess für das neue Fahrzeug.</p> <p> Alle im jeweiligen Unternehmen an der Freigabe beteiligten Abteilungen erhalten nacheinander Benachrichtigungen vom System. In der Regel reicht dann ein Klick in einer E-Mail, um den Prozess voranzubringen oder abzubrechen. InNuce Solutions richtet die Software so aus, dass die Kunden ihre eigenen gewohnten Abläufe, Richtlinien und Dokumente in der Fahrzeugbestellung beibehalten können. Technisches Highlight ist die Kalkulations-Engine. Diese ermöglicht es dem Kunden, individuelle Kalkulationsregeln selbstständig in der Backend-Software zu bearbeiten. So können zum Beispiel spezifische Steuermodelle für 16 europäische Länder abgebildet werden. „Die Anwenderfreundlichkeit steht bei uns im Vordergrund – das gilt für Fahrer und Fuhrparkleiter. Daher können wir alle gängigen Flottenanforderungen flexibel darstellen“, sagt Zieschang. Zudem gestattet die anschaulich gestaltete Oberfläche eine vollständig selbsterklärende Bedienung. Die Software von InNuce Solutions ist auch für die mobile Nutzung von unterwegs ausgelegt. </p>
Home
Fahrverbot: beharrlicher Pflichtverstoß trotz Unterschreitung der "Fahrverbotsschwelle"
<p> </p> <p> Von einem wegen Unterschreitung des Mindestabstandes von einem vorausfahrenden Fahrzeug nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BKatV verwirkten Regelfahrverbot im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. StVG darf nicht allein mit der Begründung abgesehen werden, dass der die Fahrverbotsanordnung indizierende untere Tabellengrenzwert (sog. „Fahrverbotsschwelle“) nur knapp unterschritten wurde. Der für die Annahme eines beharrlichen Pflichtenverstoßes nach § 25 Abs.1 Satz 1 2.Alt. StVG i.V.m. § 4 Abs. 2 Satz 2 BKatV notwendige innere Zusammenhang ist bei einem Zusammentreffen von Geschwindigkeits- mit Abstands- oder Rotlichtverstößen regelmäßig anzunehmen.</p> <p> <em>OLG Bamberg, Beschluss vom 28.12.2011, Az. 3 Ss OWi 1616/11</em></p>
Home
Zum Absehen von der Verhängung des Regelfahrverbotes
<p> Berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge eines angeordneten Fahrverbotes rechtfertigen nicht das Absehen von der Verhängung eines Regelfahrverbotes, sondern nur Härten ganz außergewöhnlicher Art wie z.B. der drohende Verlust des Arbeitsplatzes oder einer sonstigen wirtschaftlichen Existenzgrundlage. Die Entscheidung über das Absehen vom Regelfahrverbot ist dabei eingehend zu begründen und mit ausreichenden Tatsachen zu belegen; eine unkritische Übernahme der Einlassung des Betroffenen ist insoweit nicht ausreichend. Ob gravierende berufliche Nachteile ausnahmsweise ein Absehen vom Fahrverbot rechtfertigen können, bedarf dabei der positiven Feststellung und Darlegung der entsprechenden Tatsachen in den Urteilsgründen. Grundsätzlich hat jeder Betroffene berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge des Fahrverbots durch Maßnahmen wie z.B. die teilweise Inanspruchnahme von Urlaub, die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen, die Heranziehung eines Angestellten als Fahrer, die Beschäftigung eines Aushilfsfahrers oder durch eine Kombination dieser Maßnahmen auszugleichen. Für hierdurch auftretende finanzielle Belastungen muss notfalls ein Kredit aufgenommen werden. Belastungen durch einen solchen Kredit, der in kleineren und für den Betroffenen tragbaren Raten abgetragen werden kann und der sich - jedenfalls bei einem einmonatigen Fahrverbot im Hinblick auf dessen verhältnismäßig kurze Dauer - in überschaubaren Grenzen bewegt, sind grundsätzlich hinzunehmen. Insbesondere eine Kombination von Maßnahmen der vorgenannten Art ist, wenn der Betroffene über ein geregeltes Einkommen verfügt, als zumutbar anzusehen.</p> <p> Dass dem Betroffenen insbesondere bei einer Kombination möglicher Ausgleichsmaßnahmen ein Ausgleich der Härten nicht möglich oder zumutbar wäre, geht aus dem Urteil in keiner Weise hervor. Als Ausgleichsmaßnahmen kommen namentlich die Inanspruchnahme von Urlaub für einen Teil der Fahrverbotsdauer - da dem Betroffenen hier eine Abgabefrist von vier Monaten nach § 25 Abs. 2a Satz 1 StVG zu gewähren sein dürfte, kann er dies nach den Feststellungen des Amtsgerichts in Absprache mit seinem Arbeitgeber organisieren - sowie für die Restdauer des Fahrverbotes z.B. der Einsatz eines Familienangehörigen als Fahrer oder gegebenenfalls auch die Beschäftigung eines Aushilfsfahrers in Betracht. Dass dies dem Betroffenen angesichts seiner finanziellen Verhältnisse nicht möglich sein soll - die Generalstaatsanwaltschaft weist zutreffend darauf hin, dass der Betroffene sich eine nicht ganz preiswerte Flugreise leisten kann -, ist nicht ersichtlich. Nötigenfalls muss er sich die hierfür erforderlichen Mittel durch eine Kreditaufnahme beschaffen.</p> <p> <em>OLG Hamm, Beschluss vom 28.12.2011, Az. III-3 RBs 337/11, 3 RBs 337/11</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann kostenlos über die Entscheidungsdatenbank des Landes Nordrhein-Westfalen abgerufen werden: </strong></p> <p> <u><a href="http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php"><strong>http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php</strong></a></u></p>
Home
Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
Home
DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

0 Kommentare
Zeichenbegrenzung: 0/2000