Drei reine Stromer, fünf Plug-in-Hybride und drei Vollhybride finden sich unter den insgesamt 21 Modellen und Modellvarianten, die die Marke in Deutschland anbietet. Der neue Sportage Hybrid ist nach dem Plug-in Hybrid (195 kW/265 PS) die zweitstärkste Variante des Kompakt-SUVs, für den zudem verschiedene Benzin- und Dieselmildhybride zur Wahl stehen. Er mobilisiert 169 kW (230 PS) und ist mit Front- oder Allradantrieb sowie in den drei Ausführungen Vision, Spirit und GT-line erhältlich. Die umfassende Serienausstattung beinhaltet unter anderem ein großformatiges Navigationssystem mit den Online-Diensten Kia Connect, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und modernsten Hightech-Helfern wie Autobahnassistent und navigationsbasierter adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage. Die Preise starten bei 38.450 Euro (Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers inkl. 19% MwSt. ab Auslieferungslager zzgl. Überführungskosten), die 7-Jahre-Kia- Herstellergarantie gilt auch für die Batterie. 

Das hocheffiziente Antriebssystem des Sportage Hybrid kombiniert einen 132 kW (180 PS) starken 1,6-Liter-Turbobenziner mit einem 44-kW-Elektromotor (60 PS) und einer 1,49-kWh- Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Durch die Integration des E-Motors ins Getriebegehäuse (Transmission-Mounted Electric Device, TMED) kann das Getriebe die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen, so dass nur minimale Energieverluste auftreten. Das Ergebnis ist ein sehr agiles Beschleunigungsverhalten bei allen Geschwindigkeiten mit direktem Zugriff auf die verfügbare Batterieleistung bei höherem Tempo. 

Mit seinem eindrucksvollen Drehmoment von 350 Nm sprintet der Sportage Hybrid als Fronttriebler in 8,0 Sekunden auf Tempo 100 (AWD: 8,3 Sekunden, Spitze jeweils 193 km/h) und verbraucht durchschnittlich 4,9 Liter pro 100 Kilometer (112 g/km CO2; Effizienzklasse A+; AWD: 5,6 Liter, 127 g/km CO2, Effizienzklasse A). 

Optisch ist der neue Sportage, der in der fünften Generation erstmals in einer speziell für Europa konzipierten Version angeboten wird, von der neuen Kia-Designphilosophie „Opposites United“ (Vereinte Gegensätze) geprägt. Zu den charakteristischen Elementen des Frontdesigns gehören die detailreiche schwarze Kühlergrillgrafik, die sich über die gesamte Breite des „Gesichts“ zieht, das serienmäßige LED-Tagfahrlicht in Bumerang-Form und die adaptiven Dual-LED-Scheinwerfer (Serie ab Spirit). Das Profil ist eine Hommage an die Sportlichkeit, die das Modell seit jeher prägt, und das kraftvoll abfallende Steilheck geht in die markanten, scharf gezeichneten Rückleuchten über. Erstmals wird der SUV in Zwei- farblackierungen mit schwarzem Dach angeboten, die für die betont sportlich auftretende Topversion GT-line erhältlich sind. Insgesamt stehen dadurch 22 Farbvarianten zu Wahl (je nach Ausführung). 

Ein auffälliges Element im modernen, stilvollen Interieur ist das formschöne gewölbte Pano- ramadisplay mit den beiden 31,2-cm-Bildschirmen (12,3 Zoll) des Navigationssystems und des volldigitalen Kombiinstruments (Serie ab Spirit). Der Navigations-Touchscreen ist für Fahrer und Beifahrer zugleich die zentrale Benutzerschnittstelle, die sich dank der umschalt- baren Multi-Mode-Bedienleiste unterhalb des Bildschirms besonders einfach und intuitiv bedienen lässt. Die Online-Dienste Kia Connect bieten Echtzeitinformationen und App- gesteuerte Fernbedienungsfunktionen. Karten- und andere Software-Updates kann der Sportage künftig auch drahtlos „Over the Air“ (OTA) empfangen. Das Raumangebot ist mit der neuen Generation trotz kaum veränderter Außenmaße (Länge 4.515 mm, Breite 1.865 mm, Höhe 1.650 mm) deutlich gewachsen. Das gilt vor allem im Fond und für das Gepäck- abteil, das beim Hybrid 587 Liter fasst (bei umgeklappter Rücksitzlehne bis zu 1.776 Liter). 

Die Basisausstattung der Hybrid-Variante beinhaltet neben Navigation und Klimaautomatik zum Beispiel LED-Scheinwerfer und LED-Nebelscheinwerfer, Sitzheizung vorn und hinten, beheizbares Lenkrad, elektronische Parkbremse, Rückfahrkamera, Parksensoren vorn und hinten, Regen- und Dämmerungssensor, elektrisch anklappbare Außenspiegel, dreigeteilte Rücksitzlehne (40:20:40), Dachreling und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Die breite Assistenz- palette umfasst neben Autobahnassistent und navigationsbasierter Geschwindigkeitsrege- lung unter anderem einen Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Radfahrererkennung sowie Abbiegefunktion und Querverkehrerkennung, Stauassistent, aktiven Spurhalteassis- tenten, intelligenten Geschwindigkeitsassistenten, Müdigkeitswarner, Fernlichtassistent, Insassenalarm und dem Notruf-Service e-Call. 

Hinzu kommen je nach Ausstattungslinie und Option zum Beispiel elektrische Vordersitze mit Ventilation, Sitzbezüge mit einer Kombination aus hochwertiger Ledernachbildung und Veloursleder, sensorgesteuerte elektrische Heckklappe, Panoramadach, Ambientebeleuch- tung, Sportlenkrad, Aluminium-Pedale, ein Fahrwerk mit der neuen elektronischen Dämpferkontrolle ECS sowie weitere Assistenzsysteme wie adaptive Dual-LED-Scheinwerfer, aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige, Rundumsichtkamera, Querverkehrwarner, Auspark- Kollisionsvermeidungsassistent, Ausstiegsassistent und ein Remote-Parkassistent für ferngesteuertes Ein- und Ausparken. 

Jeder Sportage Hybrid verfügt zudem über die zweistufige Fahrmodus-Wahl „Drive Mode Select“ (Eco, Sport), deren Einstellungen die Getriebe- und Motorsteuerung sowie die Lenkunterstützung beeinflussen. Während diese Fahrmodi in erster Linie auf die Straße zugeschnitten sind, unterstützt die bei den Allradmodellen serienmäßige „Terrain Mode“- Funktion (Einstellungen: Snow, Mud, Sand) den Fahrer auch im Gelände und sorgt für bessere Traktion auf sandigem, matschigem oder verschneitem Untergrund. Und durch seine Anhängelast von 1.650 kg (gebremst, bei 2WD und AWD identisch) sowie die serien- mäßige Gespannstabilisierungsfunktion des Stabilitätsprogramms macht der Sportage Hybrid auch als Zugmaschine eine gute Figur.