Mit der Wahl eines Modus wird automatisch der gesamte Antriebsstrang für das jeweils gewählte Szenario optimiert: „Terrain Mode“ passt das Motordrehmoment und dessen Verteilung ebenso an wie die Charakteristik des Stabilitätsprogramms und die Schaltabläufe der automatischen Getriebe. Die Benzin-Hybrid-Version des neuen Sorento verfügt serienmäßig über eine Sechs-Stufen-Automatik, das Dieselmodell über ein Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe. Neben diesen beiden Antriebsvarianten, die im Herbst in Deutschland eingeführt werden, ist darüber hinaus zum Jahresende ein Plug-in-Hybrid-Modell des Kia-SUVs angekündigt.

„Der Sorento war von Beginn an ein äußerst leistungsfähiges Fahrzeug“, sagt Pablo Martinez Masip, Leiter Produktplanung und Preisgestaltung bei Kia Motors Europe. „Das 2002 eingeführte Ursprungsmodell bot mit seiner Kombination von Allradantrieb und robustem Leiterrahmen-Chassis solide Fahrleistungen unter allen Bedingungen. Seit der zweiten Generation verfügt der Sorento über eine selbsttragende Karosserie. Mit der vierten Generation hat Kia sein Flaggschiff nun zu einem in jeder Hinsicht hochmodernen SUV weiterentwickelt. Dabei wurde der intelligente Allradantrieb mit dem neuen ‚Terrain Mode’-System kombiniert, das dem Fahrer ermöglicht, auf veränderte Fahrbedingungen sehr schnell zu reagieren.“

Schnee, Matsch, Sand: Für jeden Untergrund ein optimaler Modus

Wer in schneereichen Regionen lebt oder Wintersport betreibt, wird den Schnee-Modus zu schätzen wissen. Er zielt darauf ab, bei rutschiger oder vereister Fahrbahn den Vortrieb beizubehalten. Dazu wird das Motordrehmoment begrenzt und so gleichmäßig wie möglich auf alle vier Räder verteilt. Darüber hinaus wird die Traktion dadurch optimiert, dass das Traktionskontrollsystem (TCS) bei Bedarf einzelne Räder leicht abbremst. Durch früheres Hochschalten des Getriebes werden in diesem Modus die Motordrehzahlen niedrig gehalten, um ein Durchdrehen der Räder zu verhindern.

Der Matsch-Modus bietet mehr Traktion und Kontrolle auf Wegen und Feldern, die durch Nässe aufgeweicht oder mit Schlamm bedeckt sind. Erreicht wird die bessere Fahrbarkeit unter diesen Bedingungen durch leicht verzögerte Schaltvorgänge, einen sehr gleichmäßigen Einsatz des Motordrehmoments durch das Allradsystem und eine stärkere Bremswirkung des Traktionskontrollsystems. Die Kombination dieser Maßnahmen trägt dazu bei, dass der Sorento seinen Schwung beibehält, um nicht im Schlamm stecken zu bleiben.

Auf Wegen mit lockerem Sand oder am Strand lässt sich der neue Sorento mit Unterstützung des Sand-Modus sicherer bewegen. Er reduziert das Risiko, dass sich das Fahrzeug festfährt, indem durch späteres Hochschalten höhere Motordrehmomente zum Einsatz kommen, die vom Allradsystem so gleichmäßig wie möglich verteilt werden. Auch in diesem Fall stellt die Traktionskontrolle eine stärkere Bremskraft zur Verfügung, damit bei Bedarf mehr Drehmoment an einzelne Räder geleitet werden kann.