Erstmals kommen beim A3 Mild-Hybride zum Einsatz, eine Plug-in-Version soll im zweiten Halbjahr folgen. Die Performance-Fraktion wird mit S3 (Sommer 2020) und ein Jahr später mit RS3 bedient. Letzterer soll deutlich über 400 PS erhalten.

Auf die Typenbezeichnung SQ2 hört das Topmodell der Q2-Reihe. Gerüchte, dass hier ebenfalls der Fünfzylinder-Turbo des RS3 Verwendung finden soll, bestätigen sich nicht. Es bleibt bei vier Zylindern und „nur“ 310 PS. Mit der Einführung des SQ2 erhält die Baureihe ein Facelift, dass sich allerdings auf wenig Kosmetik (Lichtgrafik) beschränkt. Intern gilt der Q2 als top gezeichnet.

Eine Modellpflege steht ebenso für den Q5 – Bestseller unter den Q-Modellen – auf dem Programm (Herbst 2020). Gut möglich, dass hier bereits das digitale Matrix-Licht DML einzieht, das vorigen November im e-tron Sportback debütierte. Lange erwartet wurde der Q5 Sportback. Auch hier macht Audi nun Nägel mit Köpfen und schickt den Coupé-Ableger Anfang 2021 auf den Markt, stellt ihn aber noch Ende dieses Jahres vor.

Fünf batterieelektrische Modelle bis Ende 2020. Diese Aussage traf Audi im vorigen Jahr. Halten können wird man das Versprechen allerdings nicht ganz. Einer dieser sogenannten BEVs (Battery Electric Vehicles) ist bereits auf der Straße, wenn auch mit diversen Anlaufproblemen in der Produktion: der e-tron. Das zweite Modell folgt jetzt, ein auf gleichem Chassis basierendes Coupé-Derivat: der e-tron Sportback. Es rollt zusammen mit e-tron im Werk Brüssel vom Band. Nummer drei hat Audi bislang nur als Studie gezeigt, die aber bis auf wenige Details der endgültigen Serienversion entspricht: der e-tron GT, ein 800-Volt-Hightech-Hammer und Hingucker par excellence. Design-Chef Marc Lichte behauptet, es sei „das schönste Auto, das er je gezeichnet hat“. Der e-tron GT teilt sich die Plattform (J1) mit dem Porsche Taycan.

Fehlen noch Nummer vier und fünf. Hier handelt es sich um die ersten beiden Elektroautos von Audi, die auf dem Konzernbaukasten MEB basieren. Es sind der Q4 e-tron – die Studie hatte ihre Premiere im vorigen März auf dem Genfer Autosalon – und der Q4 e-tron Sportback. Diesen Ableger wollten die Ingolstädter als Concept Car ursprünglich auf der Automesse in Peking im April vorstellen. Der Corona-Virus zwingt nun zu einem anderen Event. Fest aber steht zumindest das Debüt der Serienversion: Genf 2021.