Die für den Betrieb nötige elektrische Energie wird von einer 125 kW/170 PS starken Wasserstoff-Brennstoffzelle an Bord produziert und in einer Lithium-Ionen-Batterie zwischengespeichert. Der Wasserstoff selbst ist in zwei 700-Bar-Drucktanks untergebracht, die insgesamt sechs Kilogramm des Gases fassen. Zur Reichweite des „iHydrogen“-Modells macht BMW keine Angaben, rund 500 Kilometer dürften aber drin sein. Sind die Tanks leer, lassen sie sich an geeigneten Tankstellen in wenigen Minuten wieder auffüllen.

Bislang setzt BMW bei der Elektromobilität vor allem auf batterieelektrische Modelle wie den Kleinwagen i3 und das kommende SUV iX3. Der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb könne langfristig eine vierte Säule im Antriebsportfolio werden, heißt es nun aus München. Der Kleinserien-X5 dürfte in dieser Hinsicht nicht den Durchbruch markieren, doch für Mitte des Jahrzehnts ist bereits ein Brennstoffzellenauto mit nennenswerten Stückzahlen angekündigt. BMW würde damit unter anderem zu Toyota aufschließen. Die Japaner, mit denen die Münchner seit 2013 eine Brennstoffzellen-Kooperation unterhalten, wollen in Kürze bereits die zweite Generation ihrer Wasserstofflimousine Mirai auf den Markt bringen.