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Alles drin!

0 2018-11-02 563

Der Skoda Octavia bietet gewohnt viel Platz und Ausstattung fürs Geld. Ob auch der sparsame Dreizylinder-Motor der richtige Antrieb für das tschechische Alltagsauto ist, zeigt ein Fahrbericht.

Optisch ist der Octavia der dritten Generation seit dem letzten Facelift an den zweigeteilten Scheinwerfern zu erkennen. Serienmäßig gibt es LED-Tagfahrlicht, ab der Ausstattungslinie „Ambition" sind Voll-LED-Scheinwerfer erhältlich. Unser Kombi verbindet außerdem den unauffälligen Vertreter-Look mit einem bis zu 1.580 (mindestens 590) Liter großen Kofferraum samt praktischer elektrischer Heckklappe. Im Innenraum fühlen sich Kunden von VW, Audi, Seat und Skoda gleichermaßen wohl – MQB sei Dank. Alles ist da, wo man es erwartet, designtechnisch oder haptisch gibt es keine Überraschungen. Allerdings zeigen die „Simply Clever“-Ideen wie die herausnehmbare Kofferraumlampe, der Becherhaltereinsatz mit Schlüssel- und Münzfach oder der Cupholder, mit dem einhändig eine PET-Flasche aufdrehen kann, dass hier etwas mehr Hirnschmalz geflossen ist, als nur den Konzernbaukasten auszuräumen.

Hervor sticht auch der 9,2 Zoll große Infotainment-Screen, der hinter einer schicken Glasoberfläche sitzt und besonders durch seine schöne Optik und die gute Bedienung ohne herkömmliche Knöpfe Freude macht. Moderne Features wie die Smartphone-Kopplung oder vernetzte Services zur Umgebung bringen den Octavia technisch auf Augenhöhe mit teureren Produkten. Allerdings ist das umfassende Infotainment-System optional für rund 1.800 Euro erst ab der Ausstattung „Ambition“ zu haben, die mit 22.790 Euro zu Buche schlägt, das Basismodell startet bei 20.560 Euro. Komfort-Extras wie das beheizbare Lenkrad oder der zweigeteilte Ladeboden runden das Bild ab. Die Sitze sind angenehm fest, was vor allem auf langen Strecken präventiv gegen schmerzende Knochen hilft. Größere Distanzen wären auch dank der komfortablen aber gleichzeitigen straffen Auslegung von Fahrwerk und Lenkung ein perfektes Revier für den Octavia. Mit einem drehmomentstarken Diesel und einem Doppelkupplungsgetriebe zählt der Tscheche zu den besten Dauerläufern diesseits der oberen Mittelklasse.

Wer sich jedoch für den in unserem Testwagen montierten Dreizylinder-Benziner entscheidet, muss diesbezüglich Abstriche machen: Angefangen mit der konzeptbedingten rauen Geräuschkulisse des kleinen Turbos, über das maue Drehmoment von nur 200 Newtonmeter bis hin zur trägen Beschleunigung. Doch der größte Minuspunkt im Vergleich zu einem deutlich stärkeren und souveränerem Selbstzünder ist der Verbrauch. Den gibt Skoda kombiniert mit 5,7 Litern auf 100 Kilometer im neuen strengen WLTP-Test an. Wir kamen selbst auf langen Etappen mit sparsamster Fahrweise, sehr niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten und größter Mühe nicht unter 6,1 Liter. Bei realistischem Fahrprofil mit Stop-and-Go-Verkehr, Autobahnfahrten und ohne ständig auf den Bordcomputer zu schauen, lag der Testverbrauch eher bei sieben Litern.

Diesen Wert erreicht man auch mit einem hubraumstärkeren Diesel problemlos, der obendrein mehr Fahrspaß durch mehr Drehmoment vermittelt und an der Zapfsäule günstiger ist. Als Beispiel lässt sich der andere Einstiegsdiesel des Octavia anführen, der aus 1,6 Liter Hubraum ebenfalls 85 kW/115 PS schöpft und die CO2-Emissionen des Benziners von 130 Gramm im WLTP-Zyklus aufs Gramm genau trifft. Der Verbrauch liegt dafür einen Liter unter dem Dreizylinder und 50 Newtonmeter mehr Drehmoment gibt es auch noch obendrauf. Allerdings kostet der Diesel 3.000 Euro mehr, was sich bei deutschen Durchschnittsfahrleistungen um 15.000 Kilometer im Jahr nur über den Fahrspaß und kaum monetär amortisieren lässt.

Downsizing-Motoren in großen Kombis sind für Autofahrer, die mit spitzem Bleistift rechnen und Langstrecken meiden eine Empfehlung. Wir würden, selbst bei drohenden Diesel-Fahrverboten, die ja ohnehin nur für alte Selbstzünder gelten, bei dieser Fahrzeuggröße den Diesel empfehlen. Auf dem Papier mag der kleine Benziner überzeugen und für Kurzstrecken- oder Innenstadt-Fahrer auch stark genug sein, das volle Potenzial des praktischen Tschechen schöpft das Triebwerk allerdings nicht aus.

Sondermodelle IQ-Drive

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VW legt eine neue Sondermodell-Familie namens IQ-Drive auf. Neben vielen Extras gibt es Preisvorteile. Die Baureihen Up, Polo, Golf, Tiguan, T-Roc, Touran und Sharan warten dabei unter anderem mit speziell designten Sitzbezügen und Leichtmetallrädern sowie abgedunkelte Seiten- und Heckscheiben auf.

Erstmals in Europa

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Lexus will mit dem komfortablen ES bei der Business-Kundschaft durchstarten. Der ES wird nur als Hybrid angeboten, der Einstiegspreis liegt bei 48.200 Euro. Erhältlich ist die siebte Generation des Modells ab Mitte Januar.

Hybrid-RAV4 bald beim Händler

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Ende Januar kommt die Hybrid-Variante des Toyota RAV4 auf den Markt. Ab 33.000 Euro ist sie dann erhältlich. Die Japaner verzichten ausdrücklich auf einen Dieselmotor beim Kompakt-SUV.

Ab sofort bestellbar

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Der neu aufgelegte Mazda3 kommt am 22. März in den Handel. Der Einstiegspreis liegt bei rund 23.000 Euro, die Japaner starten dabei mit der fünftürigen Steilheckversion. Einstiegsmotor ist der 90 kW/122 PS starke Zweiliter-Benziner Skyactiv G mit Mildhybridsystem und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Alternative ist ein 1,8-Liter-Dieselmotor mit 85 kW/116 PS ab 25.300 Euro erhältlich.

EQC macht den Anfang

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Mercedes-Benz startet seine Elektrooffensive und will mit seiner Submarke EQ in den nächsten vier Jahren sieben Elektromodelle auf die Straße bringen. Das Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf beachtliche zehn Milliarden Euro. Mit dem EQC kommt im Sommer das erste der sieben Modelle zu den Händlern.

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