Mercedes-Benz und Mastercard führen natives In-Car-Payment beim Tanken ein

<p><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(51,51,51);">Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden in Deutschland können ab Ende September direkt</span><i> </i><span style="background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(51,51,51);">über ihr Fahrzeug den Tankvorgang starten und digital per Fingerabdruck bezahlen. Die Eingabe einer PIN oder die Freigabe über ein mobiles Endgerät ist nicht erforderlich. Durch den nativen In-Car-Payment Service Mercedes pay+ wird das Auto selbst zum Zahlungsmittel. In Verbindung mit dem in das Infotainmentsystem MBUX integrierten Fingerabdrucksensor wird eine biometrische Zwei-Faktor-Authentifizierung ermöglicht. Das digitale Bezahlen an Tankstellen mittels Fingerabdrucksensor ist mit Mastercard Debit- und Kreditkarten in aktuellen Mercedes-Benz Modellen möglich.</span></p>

Mercedes-Benz und Mastercard führen natives In-Car-Payment beim Tanken ein

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Mercedes-Benz und Mastercard führen natives In-Car-Payment beim Tanken ein

Mit der Zahlungsautorisierung per Fingerabdruck an einer Tankstelle führen Mercedes-Benz und Mastercard gemeinsam den ersten Anwendungsfall für natives In-Car-Payment am Point of Sale ein. Mercedes-Benz ist der weltweit erste Automobilhersteller, der die Mastercard Secure Card on File for Commerce Plattform ins Auto integriert. Beim Bezahlen werden Transaktionsdaten durch einmalig vergebene Kryptogramme verschlüsselt. Somit sind sensible Zahlungsinformationen geschützt.

„Mit Mercedes pay+ erleichtern wir unseren Kundinnen und Kunden den Alltag. Sie können von nun an ihre Tankrechnung direkt aus dem Auto per Fingerabdruck bezahlen – einfach, sicher und bequem. Ein intuitiver Bezahlvorgang und ein erstklassiges Kundenerlebnis legen die Basis für den Erfolg von digitalen Angeboten. Wir sind Pioniere bei nativem In-Car-Payment und arbeiten bereits an der Integration weiterer Dienstleistungen.“ Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Mobility AG.

Wie eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Mastercard zeigt, würden rund die Hälfte der 18- bis 39-Jährigen direkt über das Infotainment-Display Dienstleistungen und Waren bestellen und bezahlen. Die Befürworter möchten In-Car-Payment vor allem für alltägliche Auto-nahe Services nutzen: 60 Prozent würden ihre Tankrechnung beziehungsweise das Laden von Elektrofahrzeugen direkt über das Auto bezahlen.

„Digitale Zahlungen werden immer beliebter und Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten neue Bezahllösungen, die in ihren Alltag passen und sich nahtlos in ihre täglichen Aktivitäten integrieren lassen. Wir freuen uns sehr, dass Mastercard mit seiner Zahlungstechnologie wesentlich dazu beitragen kann, das Einkaufserlebnis in den Fahrzeugen von Mercedes-Benz noch sicherer, smarter und intelligenter zu gestalten. Im Schulterschluss mit Mercedes-Benz werden wir daran arbeiten, weitere Innovation in diesem Bereich voranzutreiben – in Deutschland und global.” Dr. Peter Robejsek, Country Manager für Deutschland bei Mastercard.

So funktioniert die digitale Bezahlung der Tankrechnung per Fingerabdruck

Erreicht der Fahrer eine angebundene Tankstelle und stellt den Motor ab, startet auf dem MBUX-Infotainmentsystem automatisch der Dienst Mercedes me Fuel & Pay. Der Fahrer wählt lediglich die entsprechende Zapfsäule aus. Noch vor dem Betanken errechnet das System den maximal möglichen Gesamtbetrag auf Basis des aktuellen Kraftstoffpreises und der Kraftstoffmenge bei Volltankung. Statt die Zahlung über ein mobiles Gerät freizugeben und dadurch abzuschließen, erfolgt die Authentifizierung des Fahrers nun nahtlos per Fingerabdruck. Nach dem Tanken sieht der Fahrer auf dem MBUX-Display die getankte Kraftstoffmenge und den tatsächlichen Rechnungsbetrag. Die Bezahlung erfolgt automatisch und der Fahrer darf die Tankstelle verlassen, ohne zum Kassenbereich laufen zu müssen. Die Rechnung wird dem Kunden per E-Mail zugesendet.

Verfügbarkeit von Mercedes me Fuel & Pay

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Ausgabe 6/2023

Kontaktloses Bezahlen über Mercedes me Fuel & Pay und Fingerabdrucksensor ist ab sofort an über 3.600 kooperierenden Tankstellen in Deutschland möglich. Neben Mastercard sind Karten von Visa für die digitale Bezahlung an Tankstellen mittels Mercedes pay+ freigeschaltet. Inhaber einer in Deutschland herausgegebenen Kredit- oder Debitkarte von Mastercard und Visa können natives In-Car-Payment verwenden, indem sie ihre Karte im Mercedes me Benutzerkonto hinterlegen und im Fahrzeug über das MBUX Infotainmentsystem Mercedes pay+ aktivieren. Die Bezahlung per Fingerabdruck aus dem Auto heraus wird zeitnah auf weitere fahrzeugnahe Dienstleistungen sowie auf weitere europäische Märkte ausgeweitet. 

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

Aktuelles

Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>