Die Mobilitätswende als eine der Kernpunkte in der Diskussion rund um die Klimaneutralität 2050 in Europa, muss schneller und effektiver vorangetrieben werden. ChargeUp Europe setzt sich dafür ein, dass die Ladeinfrastrukturentwicklung auch mit der voranschreitenden Verbreitung von E-Fahrzeugen Schritt hält. Der Weg zur klimaneutralen Mobilität ist geprägt durch die Umstellung auf elektrische Antriebe, im industriellen, aber auch privaten Verkehrssektor. 

Zusammenschluss mit klarer Vision 

„Um die bestehenden Marktbarrieren aufzubrechen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur zu beschleunigen, braucht es Initiativen wie diese. Denn nur dort wo gemeinsame Ziele und Visionen verfolgt und Synergien genutzt werden, ist die Durchsetzungskraft groß genug, um die Branche wirklich zu bewegen, Standards und Maßstäbe zu setzen und damit den Vormarsch der Mobilität der Zukunft voranzutreiben“, kommentiert Martin Klässner, CEO von has·to·be.  

Dieser Gedanke ist es auch, der ihn in seiner Entscheidung ChargeUp Europe als Board-Mitglied beizutreten bestärkt hat. „Wir mussten nicht lange überlegen, wir haben jetzt die Chance Stellung zu beziehen und der klimaneutralen Mobilität eine Stimme im EU-Parlament zu verleihen. In dieser entscheidenden Zeit ist es wichtig, als Einheit aufzutreten und zusammenzuwirken. Wir müssen dort ansetzen, wo über die Zukunft der E-Mobilitätsbranche diskutiert und entschieden wird – nur wenn wir jetzt aktiv werden, haben wir als Branche die Möglichkeit von Beginn an die richtigen Weichen zu stellen.”  

Erste wichtige Schritte bereits gesetzt 

Ein erstes Positionspapier mit klaren Empfehlungen zur Überarbeitung der EU-Richtlinie zum Aufbau der Infrastruktur alternativer Kraftstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Directive [AFID]), widmet sich in 12 Punkten unter anderem der Transparenz und Marktsteuerung, aber auch der Priorisierung der Interoperabilität und offener Netzwerke. Weitere Positionspapiere sind bereits in der Entwicklung, eine große Auftaktveranstaltung sowie Diskussionen und Vorträge gehören zum Kommunikationsfahrplan der Lobby-Initiative ChargeUp Europe.