„CarSharing erfährt mit Leasing einen Investitionsschub“, sagt Roland Meyer, Commercial Director bei Athlon Car Lease Germany. „Als nachhaltiger Mobilitätsanbieter schieben wir als Leasinggeber Flotten wie diese finanziell gerne an. Wir unterstützen damit den Nationalen Entwicklungsplan CarSharing, weil CarSharing den Parkdruck mindert und die Umweltbilanz der Städte verbessert. Leasing als kapitalschonende Finanzierungsalternative kann dabei als Türoffner fungieren“.

Zumal CarSharing laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in Europa auf 15 Millionen Teilnehmer wachsen wird. Die Nachfrage für Mobilität wird steigen, wobei den Anbieter mit „niedrigschwelligen“ Angeboten die besten Chancen zugerechnet werden: So lassen sich bei spotcar die Türen der Fahrzeuge einfach per App mit dem Smartphone öffnen. Anders als bei anderen Anbietern muss dazu keine zusätzliche Kundenkarte mitgeführt werden. Auch Ortung und Buchung funktionieren über die spotcar-App.

Doch damit nicht genug: spotcar ist der erste Anbieter, der nach Kilometern abrechnet und nicht nach Zeit. Das zahlt sich in barer Münze aus – denn in der Hauptstadt sind Staus programmiert und kosten bei den Abrechnungsmodellen der Wettbewerber Zeit und somit Geld. Tests haben ergeben, dass die CarSharer im Stadtverkehr mit diesem Bezahlmodell günstiger fahren. Staus haben also keinen Einfluss mehr auf den Fahrpreis.

Und: der sportliche Typ ist quasi an jeder Ecke rund um den S-Bahn-Ring zu haben – Einsteigen und Abstellen erfolgt nach dem Free-Floating-Prinzip, was bedeutet: Hier bin ich also parke ich. Also kein bisschen „Fernweh“, keine Fahrten zu außerhalb gelegenen Abstellplätzen oder Stationen, denn Studien haben gezeigt, dass solche „Fernbeziehungen“ unattraktiv sind. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, denn das stationsunabhängige CarSharing hat im Vorjahr um 140 % zugenommen und wird derzeit von 437.000 Personen in 14 Großstädten genutzt. Stationsabhängiges CarSharing findet dagegen in 380 deutschen Städten „nur“ 320.000 Teilnehmer.

Das ältere stationsorientierte CarSharing ist damit nicht nur zahlenmäßig „überholt“ – die freie Fahrzeugsuche per Internet wird auch von immer jünger werdenden Fahrern gut gefunden. Laut Bundesverband CarSharing e.V. ist die Hälfte der Free-Floating Klientel unter dreißig Jahren jung. „Zielgruppe sind 18 bis 30 jährige, die eine günstige und attraktive Alternative zur Fortbewegung mit dem eigenen Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmittelnsuchen“, sagt Michal Schmidt, Geschäftsführer und Gründer der spotcar GmbH in Berlin. Stillstand ist nicht sein Ding – mit spotcar will der Brancheninsider im CarSharing viel bewegen: Für das erste Geschäftsjahr erwartet er 30.000 „Kundenbewegungen“, also rund 82 User pro Tag. Tendenz steigend – daher soll die Flotte in absehbarer Zeit verdreifacht und neue „Standorte“ in Metropolen wie Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main angesteuert werden. Die Gewinnzone will spotcar schneller als in drei Jahren erreicht haben. 

Zur Wirtschaftlichkeit wird auch die faire Fahrzeugrückgabe von Athlon Car Lease Germany einen Beitrag leisten. Denn ob sich Leasing als Finanzierungsalternative auszahlt, zeigt sich erst am Ende. „Weil die Rückgabe nach den Kriterien des VMF erfolgt und durch den TÜV zertifiziert ist, können wir sicher sein, dass bei Rückgabe nicht jeder Kratzer in Rechnung gestellt wird und keine Neuwertreparaturen in Ansatz gebracht werden,“ sagt Michal Schmidt. Denn die Abrechnung eines Fahrzeuges erfolgt bei Athlon Car Lease nicht auf Neuwagenbasis, sondern ist abhängig vom jeweiligen Kilometerstand – und bei spotcar dürfte - oder besser: sollte am Ende einiges auf dem Tacho stehen.