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Voll auf Strom

0 2019-10-07 311

Anfang nächsten Jahres erscheint die elektrische Version des neuen Peugeot 208. Das Schwestermodell des ebenfalls batterie-getriebenen Opel Corsa e soll mit 340 Kilometern Reichweite alltagstauglich sein.

Der Peugeot 208 mit 50 kW/h-Batterie unterscheidet sich optisch nicht von seinen klassisch angetriebenen Pendants. Die neue Konzern-Plattform erlaubt den Einbau beider Systeme. Verbrenner oder Elektro – die Franzosen können das Modell vom Band laufen lassen, was die Kunden gerade bestellen, also schnell auf wechselnde Nachfrage reagieren. Das gilt auch für das technisch nahezu identische Schwestermodell mit Opel-Logo im Kleid des neuen Corsa.

Insofern erfordert der direkte Umstieg von 208 mit Benzinmotor auf den auspufflosen Stromer keine Umgewöhnung. Gleiches Cockpit, gleicher kurzer Wählhebel in der Mittelkonsole, gleiche Anordnung der Instrumente. Vor dem Start zur ersten Tour im Umland von Lissabon beruhigt ein Blick auf linke untere Ecke des Peugeot-eigenen digitale E-Cockpit. Reichweite 300 Kilometer bei nicht randvoll geladener Batterie. Was für ein Fortschritt im Vergleich zu den jetzt aufs Altenteil geschickten diversen E-Auto der ersten Generation.

Schon die Daten machen den Unterschied. Rund 17 kW/h verbraucht der 208 pro 100 Kilometer. Da in der Batterie bis zu 50 kW/h vorhanden sind, entfällt bei der geplanten Strecke von 100 Kilometern die Fahndung per App nach der nächsten Ladesäule. Vorfreude pur auf das üppige Drehmoment von 260 Newtonmetern, das bekanntlich bei Elektromotoren kein Warten auf hohe Drehzahlen erfordert. Beim Einbiegen auf die schmale Landstraße also ein kräftiger Tritt aufs rechte Pedal. Lautlos schießt der 208 los, schnell wird das Singen der Reifen auf dem rauen Asphalt zur beherrschenden Geräuschquelle.

Das schwere Batteriepack ist gleichsam im Kellergeschoß des Peugeot versteckt. Dadurch liegt der 4,06 Meter lange 208 dank des tieferen Schwerpunkts deutlich satter auf der Straße als seine Benzin- oder Diesel-Geschwister, ermöglicht dank präziser Lenkung stabiles Wedeln um die zahlreichen Kurven. Nicht Rumtoben ist angesagt, sondern flüssiges Fortkommen bei etwa 70 km/h. Da es leicht bergauf geht, muss der Franzose Leistung zeigen, kann sich nicht wie in der Ebene ins gelegentliche Rollen flüchten und seine Ressourcen schonen.

Bei der ersten Abbiegung nach gut fünf Kilometern schockt die vorher so beruhigende Reichweitenanzeige. Nur noch 280 Kilometer werden vermeldet. Bedeutet: 20 Kilometer an Distanz verbraucht und nur fünf gefahren. Die alte Leier bei der Information an den Fahrer: Da das System immer davon ausgeht, dass man in dieser Form auch weiterhin unterwegs sein wird, rechnet es die momentane Fahrweise auf die Gesamtstrecke hoch. Spätestens auf einer langen, flachen Strecke oder auf Abfahrten reguliert sich das Zahlenspiel dann wieder. Aber dieses Hin und Her trägt nicht gerade zum Vertrauen der naturgemäß stets von Reichweitenangst geplagten E-Fahrer bei.

Peugeot räumt ein, dass die Software des E-Mobils noch nicht auf dem für die Serie nötigen Stand ist, schließlich lässt der Ernstfall-Einsatz beim Kunden ja noch viel Zeit für die Elektronik-Tüftler übrig. Kurz gesagt: Am Ende nach gut 100 Kilometern Fahrt, meist außerhalb von Langsam-Strecken wie in Ortschaften, stehen 190 Kilometer im Display. Alles wieder gut also. Berechnet man den künftigen Alltags-Einsatz des Kleinwagens im üblichen Stadtverkehr mit ein, wird die versprochene Reichweite wohl stimmen.

Der kleine Klimaschoner schickt 100 kW/136 PS an die Vorderräder, bietet all das, was so ein E-Auto an Fahrspaß bereithält. Zum Spaß gehört aber auch die Bereitschaft zum Umlernen. Beispiel Überholen: Wer den 70 km/h schnellen kleinen Lkw unbedingt vor dem nächsten Ortsschild hinter sich lassen will, gewinnt sicher zwei Minuten an Zeit. Er bezahlt den 300-Meter-Spurt aber mit gut fünf Kilometern weniger Reichweite. Ähnliches gilt für Autobahn-Ausflüge. 150 km/h könnte der 208, bei Tempo 120 aber fühlt er sich mit Blick auf die Batterie wohler. Zu akzeptieren, dass die jahrzehntelang gewohnte Fahrweise in einem Elektroauto unsinnig ist, fällt den Umsteigern vom Benziner sicher am Anfang schwer. Ein Tempolimit im Kopf statt auf Hinweisschildern wird wohl die Elektromobilität prägen.

Beim neuen 208 ist der Fahrer übrigens von der Denkarbeit entlastet, dafür aber weiterhin mit der Bremsarbeit gefordert. Im Gegensatz zu anderen Autos seiner Zunft ist der Grad der sogenannten Rekuperation (Energierückgewinnung) nicht veränderbar. Bei vielen E-Modellen kann nämlich die Verzögerung beim Gaswegnehmen so heftig eingestellt werden, dass das Bremspedal weitgehend unbenutzt bleiben kann. Peugeot hat sich entschieden, seinen Fahrern diese Funktion zu ersparen. Alles soll halt so vertraut bleiben wie bisher.

Gelernt werden will auch das Aufladen, wobei der Vorgang selbst simpel ist. Bei der Zeitplanung muss aber auch die Art der Ladesäule ins Kalkül einfließen. Der 208 kann an den noch seltenen Stromzapfstellen bis 100 kW laden und sich dann nach 30 Minuten mit zu 80 Prozent gefüllter Batterie wieder abkoppeln. An Säulen mit 11 kW muss der Besitzer fünf Stunden Geduld haben, daheim an der Haushaltssteckdose ist der 208 einen ganzen Tag lang stillgelegt. Gut, dass immer mehr starke Säulen übers Land verteilt werden sollen.

Die Stärke des Diesels

0 2019-10-10 98

Der Diesel ist sparsam, je nach Ausführung unglaublich potent und hinreichend kultiviert. Grund genug, einmal auf drei konzeptionell verschiedene Reichweitenprofis aus Deutschland, Italien und Tschechien zu schauen, die mit mehr als 200 PS auch noch bärenstark sind. Die Rede ist von Opel Insignia ST 2,0 BiTurbodiesel, Alfa Romeo Giulia 2,2 Diesel und Skoda Kodiaq RS.

Zahlenspiel

0 2019-10-07 160

Zwar verbinden viele die Marke Porsche mit Sportwagen wie dem 911er, doch mittlerweile verkaufen die Zuffenhausener den weitaus größten Teil ihrer Fahrzeuge als SUV (Macan, Cayenne) oder in der Luxuslimousinen-Klasse. Und hier offerieren die Schwaben neben dem S-Klasse-Konkurrenten Panamera mit dem Sport Turismo seit zwei Jahren eine Art Kombi-Variante, die man durchaus auch Shooting Brake nennen könnte.

Ford elektrifiziert Nutzfahrzeugpalette

0 2019-09-27 311

Seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist der Begriff Transit unverrückbar mit Ford verbunden, mittlerweile bringt schon die siebte Generation des Transport-Klassikers Passagiere und Ladung von A nach B. Der hat Ford jetzt ein dezentes Facelift spendiert, außerdem gibt es überarbeitete Motoren und auch die Elektrifizierung hält Einzug. Im großen, sogenannten Zwei-Tonnen-Transit (ab 28.450 Euro netto) allerdings erstmal nur in Form eines 48-Volt-Hybrid-Systems, die etwas kleinere, vor einigen Jahren in Transit und Tourneo Custom umbenannte Version mit nur einer Tonne Nutzlast fährt dagegen auch als Plug-in-Hybrid vor.

Kompakte Hochleistungs-SUV

0 2019-09-27 323

Wer ein waberförmiges Grill-Gitter an einem Kompakt-SUV im Rückspiegel entdeckt, sollte diesen kompakten Allradler in keinem Fall unterschätzen. Denn hier kommt entweder die neueste Generation des Audi RS Q3 mit 400 PS angebraust oder die ebenso stark motorisierte Coupé-Version Sportback. Äußerlich verfügen beide über einen Single-Frame ohne Chromrahmen und diesen markanten Schlitz zwischen Grill und Haube, der an die alten Rallye-Quattro-Zeiten erinnern soll. Und exklusiv für die RS-Version wurden die boomerangförmigen seitlichen Blades konstruiert. Wer sportlich ist, soll auch sportlich aussehen.

Plug-in-Hybrid für den BMW X1

0 2019-09-27 304

In naher Zukunft wird BMW, wie bereits in anderen Baureihen, auch den Kompakt-SUV X1 als Plug-in-Hybrid anbieten. Die Variante mit der Antriebsbezeichnung xDrive25e kombiniert einen Verbrenner mit einem E-Motor, was zugleich Alltagsnutzen fast ohne Einschränkungen sowie rein elektrisches und damit emissionsfreies Fahren erlaubt.

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