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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Enthüllung

0 2019-09-10 477

Aus dem einstigen Konzept ist nun Realität geworden. Auf der IAA wurde nun - endlich - der Volkswagen ID.3 enthüllt. Das Elektromodell mit 550 Kilometern Reichweite ist in der First Edition mit 30.000 Vorbestellungen bereits ausverkauft.  

Die Zeit des Wartens ist vorüber. Drei Jahre nachdem Volkswagen sein Concept Car ID vorstellte, präsentieren die Wolfsburger nun auf der IAA in Frankfurt (bis 20.9.) die Serienversion ihres ersten Elektroautos, das auf der neu entwickelten MEB-Architektur entstand: den ID.3. Das Modell soll nicht weniger als zum Elektro-Volkswagen schlechthin werden und bekommt im Konzern eine Bedeutung wie sie einst der Käfer und der Golf innehatte.

Kein zweiter Volumenhersteller setzt so konsequent und in einem solchen Umfang auf Elektromobilität wie Volkswagen. Aus dem Schatten der Diesel-Schummel-Affäre heraus haben die Wolfsburger eine Elektroantriebsarchitektur entwickelt, mit der Stromer millionenfach in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichen Karosserien hergestellt werden können. Das verspricht geringere Produktionskosten und lässt die Elektroautos damit eher in für Kunden erschwingliche Bereiche fahren.

Der ID.3 bildet den Auftakt zu einer ganzen ID-Familie. Es wird auf der MEB-Plattform elektrische SUVs und Crossover geben, ja sogar einen offenen Buggy und den legendären Bulli im Retro-Look. Zudem werden sich die Konzerntöchter Skoda, Seat und Audi des modularen Baukastens bedienen und darauf jeweils ihre Elektromodelle stellen.

Viel geändert gegenüber der ID-Studie hat sich optisch nicht. Designer, in diesem Fall Klaus Bischoff, freut so etwas natürlich, zeigt es doch, dass der erste Entwurf beim Vorstand und beim Publikum bestens ankam. Der ID.3 ist mit 4,26 Metern so groß wie der Golf, weist aber innen den Platz vom Passat auf. Das ist keine Hexerei. Die Elektro-Plattform hat ein sehr viel besseres Package, der kompakte E-Motor sitzt auf der Hinterachse. Ein Getriebe gibt es nicht. Die Front kann kurz sein, die Fahrgastzelle dafür umso größer. 2,77 Meter an Radstand spendierten die Konstrukteure dem ID.3. Er entspricht bis auf wenige Millimeter dem des Passat.

Wenn im Frühjahr 2020 die ersten ID.3 in den Handel gehen, hat der Kunde die Möglichkeit, den Stromer mit drei unterschiedlich großen Batterien zu bestellen, ganz nach persönlichem Fahrprofil und Geldbeutel. Die Akkus haben einen Energieinhalt von 45, 58 oder 77 kWh und erlauben damit Reichweiten von 330, 420 oder entsprechend 550 Kilometer.

Ebenso wichtig wie die Reichweite ist die schnelle „Betankung“ der Batterie. Sie wiederum ist abhängig vom bordeigenen AC-Ladegerät (Wechselstrom). Manche Hersteller – wie zum Beispiel Jaguar – zeigen sich hier knauserig und montieren eine Technik, die nur einphasig laden kann. Damit sind an einer üblichen Haussteckdose nur 2,3 bis 3,7 kW Ladeleistung möglich. Volkswagen stattet die Einstiegsversion (45-kWh-Batterie) immerhin mit einem 2-phasigen Ladegerät aus, das 7,0 kW erlaubt. Bei den beiden größeren Batterieversionen ist der On-Board-Charger dann 3-phasig ausgelegt, elf Kilowatt sind somit möglich. Geht es an eine CCS-Schnellladesäule (Gleichstrom), wie sie bereits an Autobahnen stehen, fließen bis zu 100 kW an Strom. „In 30 Minuten können wir 260 Kilometer Reichweite nachladen“, sagt Dr. Felix Welzel, Technische Projektleitung MEB. Etwas später nach Marktstart will VW sogar 125 kW ermöglichen.

Fast schon in den Hintergrund rückt bei einem Elektroauto die Motorleistung. Im ID.3 beträgt sie 110 kW/150 PS oder 150 kW/204 PS. Das sollte in Verbindung mit dem Heckantrieb für ausreichenden Fahrspaß sorgen, zumal der E-Motor ein Drehmoment von 310 Newtonmeter liefert, und das praktisch aus dem Stand heraus. Die Höchstgeschwindigkeit hat VW auf 160 km/h begrenzt. Grund: Bei höherem Tempo würde sich die Batterie zu schnell entladen.

In einem modernen Elektroauto wie dem ID.3 darf natürlich ein entsprechendes Cockpit nicht fehlen. VW setzt hier auf ein klares, reduziertes Layout mir zwei Bildschirmen und nur noch sehr wenigen Schaltern (Hard Keys). Sprachbedienung und ein Navigationssystem gehören zur Serienausstattung. Erstmals wird es in einem Volkswagen ein Augmented Reality Head-up Display geben. Hier können beispielsweise Abbiegepfeile in die Windschutzscheibe projiziert werden, die dann so aussehen, als wären sie real auf der Straße. Die gesamte Software im ID.3 ist so gestaltet, dass stets Updates und Upgrades gemacht werden können. Der Kunden braucht hierzu nicht einmal in die Werkstatt zu fahren, alles passiert wie bei einem Smartphone „Over the Air“.

Preislich soll es beim ID.3 bei knapp 30.000 Euro losgehen. Für die limitierte „First Edition“ verspricht VW, unter 40.000 Euro zu bleiben. Sie ist mit einem 58-kWh-Akku und dem 150-kW-Motor ausgestattet – und bereits ausverkauft. Die Topversion mit der größten Batterie dürfte sicher in Richtung 50.000 Euro tendieren.

Allen Versionen gemeinsam ist: Sie sollen keinen „CO2-Rucksack“ mit sich herumschleppen, der gewöhnlich bei der Herstellung der Batterie entsteht. VW achtet beim Bau des gesamten Fahrzeugs darauf, mit grünem Strom zu produzieren und auch die Lieferanten-Kette darauf abzustimmen. Wo dies derzeit noch nicht möglich ist, sollen CO2-Ausgleichsmaßnahmen vorgenommen, beispielsweise Wiederaufforstungen unterstützt werden. Als Ziel definiert Volkswagen, dass der ID.3 über seine gesamte Lebensdauer klimaneutral bleibt. Hierzu müsste sein Besitzer seinen Wagen allerdings ausschließlich mit regenerativ erzeugtem Strom laden.

Superb mit Stecker

0 2019-09-15 116

Da soll noch einer sagen man könne auf der Langstrecke nicht auch sparsam unterwegs sein: Skoda bietet ab Oktober sein Flaggschiff Superb auch als Plug-in-Hybrid an. In Limousine und Kombi arbeitet eine Kombination aus 1,4-Liter-Benziner und Elektromotor, die gemeinsam 160 kW/218 PS leisten. Der Antrieb soll eine E-Reichweite von 56 Kilometern (WLTP) bieten, der CO2-Ausstoß liegt laut Hersteller unterhalb von 38 Gramm pro Kilometer. Die Preise beginnen bei 41.600 Euro.

Mazdas Crossover

0 2019-09-15 113

Wem beim CX-3 etwas Stauraum fehlt, aber auch nicht auf den großen CX-5 umsteigen will, kann jetzt geholfen werden: Mazda schließt die Lücke zwischen den beiden SUV-Modellen mit einem Crossover. Der sogenannte CX-30 steht mit seinen 4,40 Meter ab Ende September zu Preisen ab 24.290 Euro beim Händler.

Flott... flotter... 3er Touring

0 2019-09-15 95

Während viele IAA-Messebesucher auf dem BMW-Stand den neuen 3er Touring, der hier seine Messepremiere feierte, genaustens unter die Lupe nahmen, konnten sich PS-Freunde schräg gegenüber beim Kleinstserienhersteller Alpina gleich mit einer fahrdynamisch verfeinerten Variante vertraut machen. Der B3 Touring bietet zwar keine technischen Überraschungen, dafür jedoch Leistung satt.

Allradantrieb für den Einstiegs-Neunelfer

0 2019-09-15 127

Bislang musste man auf einen Allradantrieb verzichten, wenn man den Porsche 911 in der "Einstiegs-Variante" und nicht als S-Variante bestellte. Ab Oktober sind Coupé und Cabrio aber auch als Carrera 4 zu haben, samt 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxerbenziner mit 283 kW/385 PS Leistung. Die Kraftübertragung auf beide Achsen übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 291 km/h an (Cabrio: 289 km/h), der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 4,2 Sekunden (4,4 Sekunden). Die Preise für das Coupé starten bei 112.509 Euro, das Cabrio kostet ab 126.789 Euro – und liegen damit jeweils knapp 8.000 Euro über denen der Heckantriebs-Varianten.

Stromer so weit das Auge reicht

0 2019-09-15 95

Wer sich bisher noch kein eigenes Bild machen konnte, dem sei gesagt, dass die Elektromobilität nun angekommen ist, zumindest erweckt die diesjährige IAA diesen Eindruck. Kaum ein Hersteller lässt sich auf der einst wichtigsten Automobilausstellung ohne Elektrofahrzeug blicken, auch wenn es vielleicht "nur" ein Hybrid ist. Aber was davon steht bald bei den Händlern und zu welchem Preis?

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