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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Nur noch elektrisch

0 2019-09-09 438

Seit diesem Sommer ist Smart eine reine Elektromarke. Jetzt wurde die Modellpalette geliftet – die Zweisitzer Fortwo Coupé und Cabrio sowie der viersitzige Forfour gibt es mit aufgefrischtem Design, neuem Infotainment-System und überarbeitetem Optionskatalog erstmals auf der IAA in Frankfurt zu sehen. Über die Preise und den Verkaufsstart ist indes noch nichts bekannt.

Auffälligste Änderung: Das „Kühlergrill“-Element an der Front rückt nach unten, zwischen den neu gestalteten Scheinwerfern findet sich nun der Markenschriftzug, das bisher verwendete Logo entfällt. Die geschlossene Front unterstreicht optisch den Wandel zur reinen Elektromarke; die bisher angebotenen Benziner gibt es für die Smart-Modelle nicht mehr. Am Heck fallen neue Rückleuchten mit kreuzförmiger Grafik auf, innen eine aktuellere Version des Infotainment-Systems, die unter anderem eine bessere Smartphone-Einbindung leisten soll. Passend dazu gibt es eine neue App für Ladesteuerung, Ortung und Vorklimatisierung.

Neu geordnet präsentiert sich die Optionsliste, die deutlich übersichtlicher ausfallen soll als zuletzt. Viele Einzelposten wurden dafür in Pakete zusammengefasst, die Zahl der Ausstattungslinien auf vier verringert. Smart verspricht, dass jedes Modell mit drei Klicks im Konfigurator zusammengestellt ist. Das funktioniert, weil zunächst nur ein Motor zur Verfügung steht: Das schon vor dem Facelift angebotene 41 kW/60 PS starke E-Triebwerk wird von einem 17,6 kWh großen Akku mit Strom versorgt, die Reichweite soll bis zu 160 Kilometer betragen (NEFZ). Für das Laden von Wechselstrom ist serienmäßig ein Ladegerät mit 4,6 kW Leistung an Bord, gegen Aufpreis tankt der Kleinstwagen an Wallboxen und öffentlichen Ladesäulen auch mit bis zu 22 kW.

Preise für den Elektro-Stadtwagen nennt der Hersteller noch nicht. Sie dürften sich jedoch auf dem Niveau des Vorgängers bewegen. Als Fortwo EQ Coupé war er zuletzt für rund 22.000 Euro zu haben, den Forfour gab es ab 22.600 Euro. Alle Varianten qualifizieren sich für die E-Auto-Prämie in Höhe von 4.000 Euro.

Superb mit Stecker

0 2019-09-15 116

Da soll noch einer sagen man könne auf der Langstrecke nicht auch sparsam unterwegs sein: Skoda bietet ab Oktober sein Flaggschiff Superb auch als Plug-in-Hybrid an. In Limousine und Kombi arbeitet eine Kombination aus 1,4-Liter-Benziner und Elektromotor, die gemeinsam 160 kW/218 PS leisten. Der Antrieb soll eine E-Reichweite von 56 Kilometern (WLTP) bieten, der CO2-Ausstoß liegt laut Hersteller unterhalb von 38 Gramm pro Kilometer. Die Preise beginnen bei 41.600 Euro.

Mazdas Crossover

0 2019-09-15 113

Wem beim CX-3 etwas Stauraum fehlt, aber auch nicht auf den großen CX-5 umsteigen will, kann jetzt geholfen werden: Mazda schließt die Lücke zwischen den beiden SUV-Modellen mit einem Crossover. Der sogenannte CX-30 steht mit seinen 4,40 Meter ab Ende September zu Preisen ab 24.290 Euro beim Händler.

Flott... flotter... 3er Touring

0 2019-09-15 95

Während viele IAA-Messebesucher auf dem BMW-Stand den neuen 3er Touring, der hier seine Messepremiere feierte, genaustens unter die Lupe nahmen, konnten sich PS-Freunde schräg gegenüber beim Kleinstserienhersteller Alpina gleich mit einer fahrdynamisch verfeinerten Variante vertraut machen. Der B3 Touring bietet zwar keine technischen Überraschungen, dafür jedoch Leistung satt.

Allradantrieb für den Einstiegs-Neunelfer

0 2019-09-15 127

Bislang musste man auf einen Allradantrieb verzichten, wenn man den Porsche 911 in der "Einstiegs-Variante" und nicht als S-Variante bestellte. Ab Oktober sind Coupé und Cabrio aber auch als Carrera 4 zu haben, samt 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxerbenziner mit 283 kW/385 PS Leistung. Die Kraftübertragung auf beide Achsen übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 291 km/h an (Cabrio: 289 km/h), der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 4,2 Sekunden (4,4 Sekunden). Die Preise für das Coupé starten bei 112.509 Euro, das Cabrio kostet ab 126.789 Euro – und liegen damit jeweils knapp 8.000 Euro über denen der Heckantriebs-Varianten.

Stromer so weit das Auge reicht

0 2019-09-15 95

Wer sich bisher noch kein eigenes Bild machen konnte, dem sei gesagt, dass die Elektromobilität nun angekommen ist, zumindest erweckt die diesjährige IAA diesen Eindruck. Kaum ein Hersteller lässt sich auf der einst wichtigsten Automobilausstellung ohne Elektrofahrzeug blicken, auch wenn es vielleicht "nur" ein Hybrid ist. Aber was davon steht bald bei den Händlern und zu welchem Preis?

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