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Hybrid statt Diesel

0 2019-05-27 980

Lange Zeit war die Hybridisierung und der weitestgehende Verzicht auf Dieselmotoren die Achillesferse von Toyota in Deutschland. Doch angesichts der anhaltenden Diskussionen über Fahrverbote profitieren die Japaner nun von dieser Entscheidung. Auch im Kompakt-SUV RAV4 ist der alternative Antrieb längst angekommen und macht eine gute Figur – wenn man sich auf seine Eigenheiten einlässt.

Auch wenn der RAV4 in der aktuellen Generation wieder mehr Ecke und Kante zeigt, bleibt er ein klassischer Crossover: eher aufgepumpter Pkw als domestizierter Geländewagen. Zielgruppe ist ganz klar die Familie. Hinten gibt es extra viel Platz, der Kofferraum ist groß und gut geschnitten, das Ambiente wohnlich und bequem. Das gilt auch für den Fahrerarbeitsplatz. Wer gerne seine Extremitäten entspannt auf den Cockpit-Möbeln ablegt, findet nahezu jede mögliche Fläche weich gepolstert vor. Schalter und Knöpfe wirken stabil und rasten verbindlich ein, strahlen eine robuste Haltbarkeit aus. Da stört es kaum, dass die durchaus gut verarbeiteten Interieur-Materialien optisch nicht immer die höchste Wertigkeit ausstrahlen und das Design von Mittelkonsole und Instrumenten zumindest für den europäischen Geschmack etwas zu unübersichtlich und überladen daherkommt.

Apropos europäischer Geschmack: Gerade in Deutschland mögen viele ihre SUV möglichst sportlich. Der RAV4 ist für sie mit Sicherheit die falsche Wahl – auch wenn seine Antriebsleistung von bis zu 160 kW/218 PS aktuell das oberste Ende des Toyota-Angebots markiert (zumindest bis im August der Sportwagen Supra auf den Markt kommt). Generiert wird die füllige Leistung von einem Vollhybridantrieb aus E-Motor (zwei in der Allradvariante) und einem 2,5-Liter-Vierzylinderbenziner. Dessen vornehmste Aufgabe ist jedoch nicht wuchtiger Vortrieb, sondern Zurückhaltung an der Tankstelle. Und dieser Anforderung wird er gerecht: Der Normverbrauch von rund 4,5 Litern auf 100 Kilometern dürfte zwar nur unter idealen Bedingungen von vorsichtigen Fahrern eingehalten werden, eine fünf vor der Komma oder eine kleine sechs im Stadtverkehr sind aber ohne großen Ehrgeiz möglich. Besser kann das ein Diesel auch nicht, weswegen Toyota ihn im RAV4 gar nicht erst anbietet. Mit dem Durchzug eines Selbstzünders kann der Hybrid allerdings nicht mithalten. Gegenüber früheren Systemen fällt immerhin der unangenehme Gummibandeffekt beim Beschleunigen deutlich dezenter aus. Dabei hilft neben der guten Dämmung und dem drehmomentstarken E-Antrieb der relativ große und kräftige Benziner (130 kW/177 PS), der viele Tempoverschärfungen ohne übertriebene Anstrengungen mitgehen kann. Nur wenn er wirklich gefordert wird, quittiert er das mit ungehaltenem Aufjaulen – so dass man dies aus eigenem Interesse fortan unterlässt.

An souveränem Fortkommen und flottem Überholen hindert der eher entspannt ausgelegte Antrieb einen aber nicht. Das Fahrwerk ist zwar komfortabel ausgelegt, wirkt aber nicht die Spur unverbindlich oder überfordert von höheren Geschwindigkeiten. Der RAV4 liegt außerorts so satt und solide auf der Bahn, dass weder Lenkkorrekturen noch körperliche Balancebewegungen auf langer Distanz an Nerven oder Konzentration zerren. In der typischen europäischen Stadt kommt der Toyota hingegen an Grenzen, dort ist er einfach zu groß und unübersichtlich. Immerhin zahlt sich dort die Bremskraftrückgewinnung des Hybridantriebs besonders stark aus. Kurvige, nicht allzu enge Landstraßen passen ihm trotzdem besser, sollten allerdings nicht zuletzt wegen des Antriebs entspannt angegangen werden.

So überzeugend der Hybridantrieb des RAV4 auch ist – er muss teuer erkauft werden. Die günstige Variante mit Frontantrieb kostet bereits mindestens 33.000 Euro. Das sind rund 7.000 Euro mehr als für die Dieselvariante der Vorgängergeneration fällig wurde. Wer Allrad will, weil er auch mal einen größeren Anhänger an den Haken nimmt, muss mindestens 38.000 Euro überweisen. Zwar hat der Neue mehr Leistung und die bessere Ausstattung, viele Interessenten könnten aber trotzdem abgeschreckt werden und lieber bei der Konkurrenz nach einem günstigen Selbstzündermodell schauen. Vor allem, weil die einzige Alternative bei Toyota, ein reiner Benziner mit 129 kW/175 PS Leistung, durstig und entsprechend wenig attraktiv ist. Wer die Investition nicht scheut, erhält jedoch einen wertigen und geräumigen Reise- und Familienwagen mit geringem Verbrauch und grünem Umweltgewissen. Sein Mobilitätsbudget kann man dieser Tage schlechter anlegen.

Superb mit Stecker

0 2019-09-15 103

Da soll noch einer sagen man könne auf der Langstrecke nicht auch sparsam unterwegs sein: Skoda bietet ab Oktober sein Flaggschiff Superb auch als Plug-in-Hybrid an. In Limousine und Kombi arbeitet eine Kombination aus 1,4-Liter-Benziner und Elektromotor, die gemeinsam 160 kW/218 PS leisten. Der Antrieb soll eine E-Reichweite von 56 Kilometern (WLTP) bieten, der CO2-Ausstoß liegt laut Hersteller unterhalb von 38 Gramm pro Kilometer. Die Preise beginnen bei 41.600 Euro.

Mazdas Crossover

0 2019-09-15 99

Wem beim CX-3 etwas Stauraum fehlt, aber auch nicht auf den großen CX-5 umsteigen will, kann jetzt geholfen werden: Mazda schließt die Lücke zwischen den beiden SUV-Modellen mit einem Crossover. Der sogenannte CX-30 steht mit seinen 4,40 Meter ab Ende September zu Preisen ab 24.290 Euro beim Händler.

Flott... flotter... 3er Touring

0 2019-09-15 81

Während viele IAA-Messebesucher auf dem BMW-Stand den neuen 3er Touring, der hier seine Messepremiere feierte, genaustens unter die Lupe nahmen, konnten sich PS-Freunde schräg gegenüber beim Kleinstserienhersteller Alpina gleich mit einer fahrdynamisch verfeinerten Variante vertraut machen. Der B3 Touring bietet zwar keine technischen Überraschungen, dafür jedoch Leistung satt.

Allradantrieb für den Einstiegs-Neunelfer

0 2019-09-15 113

Bislang musste man auf einen Allradantrieb verzichten, wenn man den Porsche 911 in der "Einstiegs-Variante" und nicht als S-Variante bestellte. Ab Oktober sind Coupé und Cabrio aber auch als Carrera 4 zu haben, samt 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxerbenziner mit 283 kW/385 PS Leistung. Die Kraftübertragung auf beide Achsen übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 291 km/h an (Cabrio: 289 km/h), der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 4,2 Sekunden (4,4 Sekunden). Die Preise für das Coupé starten bei 112.509 Euro, das Cabrio kostet ab 126.789 Euro – und liegen damit jeweils knapp 8.000 Euro über denen der Heckantriebs-Varianten.

Stromer so weit das Auge reicht

0 2019-09-15 82

Wer sich bisher noch kein eigenes Bild machen konnte, dem sei gesagt, dass die Elektromobilität nun angekommen ist, zumindest erweckt die diesjährige IAA diesen Eindruck. Kaum ein Hersteller lässt sich auf der einst wichtigsten Automobilausstellung ohne Elektrofahrzeug blicken, auch wenn es vielleicht "nur" ein Hybrid ist. Aber was davon steht bald bei den Händlern und zu welchem Preis?

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