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Der Preis ist heiß

0 2019-05-13 765

Mit einem Startpreis von 71.281 Euro ist der Mercedes EQC das günstiges Modell im Elektro-SUV-Quartett um Tesla Model X, Audi E-Tron und Jaguar I-Pace. Als einziger unter den vier Modellen bleibt er beim Nettopreis unter 60.000 Euro und qualifiziert sich so für die deutsche E-Auto-Prämie. Ein paar Extras fehlen in der Basisvariante jedoch. Ein Blick in die Preisliste.

Zur Serienausstattung des EQC 400 4 Matic zählen neben klassenüblichen Posten wie Klimaautomatik, elektrischer Heckklappe und Navigationssystem auch die ansonsten meist aufpreispflichtigen LED-Multibeam-Scheinwerfer mit adaptiver Lichtverteilung. Dazu kommt ein Assistentenpaket mit Notbremssystem, Spurhaltehelfer und Verkehrszeichenerkennung. Traktionsbatterie, Allradantrieb und – beim Elektroauto üblich – Automatikgetriebe sind ebenfalls Standard.

Trotzdem lassen sich Tausende Euro zusätzlich ausgeben. Zum Beispiel für die Optik: Standard sind Stoffsitze, Uni-Lack und aerodynamische 19-Zoll-Felgen. Wer Lederoptik (ab 260 Euro), Metallic-Lackierung (ab 930 Euro) und schickere Räder (20-Zoll ab 800 Euro) will, muss zuzahlen. Für viele Kunden dürfte das ein Muss sein, um den EQC stärker vom konventionell motorisierten Schwestermodell GLC abzugrenzen. Zu diesem Zweck bietet Mercedes auch spezielle Interieur- und Exterieur-Designs wie im Paket „Electric Art“ an (535 Euro).

Beim Infotainment kann der EQC auf das fortschrittliche MBUX-System mit leistungsfähiger Sprachsteuerung bauen. Die für die Ladesäulensuche unverzichtbare Navigation und Audiosystem sind damit schon an Bord. Wer will, kann gegen 300 Euro Aufpreis Augmented-Reality-Elemente in die Routenführungs-Darstellung integrieren. Für 600 Euro gibt es Burmester-Premium-Sound, ein Head-up-Display ist für knapp 1.200 Euro zu haben. Wer bei einem Auto mit Hightech-Anspruch auf moderne Assistenzsysteme nicht verzichten will, findet sie beispielsweise im Paket für 2.300 Euro oder teilweise auch als Einzelposten.

Wenige Optionen finden sich bei der Ladetechnik. Für schnelles Gleichstromladen ist ein DC-Lader mit 110 kW immer an Bord, für das AC-Laden steht alternativlos ein recht langsamer 7,4-kW-Lader zur Verfügung. Der benötigt für die 80 kWh fassende Batterie an Wallbox oder Ladesäule rund einen halben Tag. Kaum eine realistische Option dürfte das noch langsamere Tanken an der Haushaltssteckdose sein, Mercedes verzichtet daher gleich auf ein passendes Ladekabel in der Werksausstattung. Wer im Notfall wenigsten ein bisschen Haushalts-Fahrstrom (2,3 kW) am Straßenrand zapfen will, kauft ein Exemplar für 285 Euro extra. Für den gleichen Preis gibt es ein Kabel für Industriesteckdosen (3,6 kW).

Neben Hardware und den üblichen Software-Diensten bietet Mercedes seinen EQC-Kunden auch spezielle Service-Leistungen an. So gibt es etwa einen Hol- und Bringservice bei Werkstattaufenthalten (490 Euro für sechs Jahre) und einen Wartungsservice (2.100 Euro für sechs Jahre). Ungewöhnlich mutet die Verschleißteilegarantie für 3.100 Euro (sechs Jahre) an; Mercedes nennt hier als Beispiele explizit Wischerblätter und Bremsen. Letztere halten bei E-Autos allerdings in der Regel ewig, weil meist über den Elektromotor gebremst wird. Hier geht es wohl eher um Bequemlichkeit und Sorgenfreiheit als um einen ökonomisch sinnvollen Kundenvorteil. Allerdings dürften alle Pakete den Wiederverkaufswert verbessern, weil die Leistungen auch an den Nachbesitzer übergehen.

Unterm Strich ist der Basis-EQC kein Lockangebot, aber doch ein typisches Basismodell. Wer es schicker und komfortabler haben will, muss einige tausend Euro extra investieren. Oder man wählt gleich das umfangreich ausgestattete Sondermodell „Edition 1886“ für 13.650 Euro Aufpreis.

Elektrovariante des Peugeot 208

0 2019-07-15 53

Den Peugeot 208 wird sowohl konventionell als Benziner und Diesel im Herbst kommen, als auch etwas später als reines Batterie-Fahrzeug. Gleiches gilt für das SUV-Derivat 2008 sowie den DS3 Crossback E-Tense. Das funktioniert, weil die Ingenieure eine dafür geeignete Plattform entwickelt haben, die CMP (Common Modular Platform). Auf ihr basiert auch der neue Corsa, den es ebenfalls in einer elektrischen Variante geben wird. Die Rüsselsheimer müssen jedoch der Mutter in Paris aus strategischen Gründen den Vortritt lassen, kommen aber nur wenige Wochen danach mit ihrem Corsa-e.

Frischkur für den Nissan Navara

0 2019-07-15 60

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Hyundai überarbeitet Hybridversion des Ioniq

0 2019-07-15 61

Optisch und technisch aufgefrischt geht der Hyundai Ioniq Hybrid in seine zweite Lebenshälfte und steht ab August bei den Händlern. Wer sich für den Hybriden interessiert, muss mindestens 25.800 Euro anlegen. Das sind 1.000 Euro mehr als zuvor.

CLA Shooting Brake bekommt Facelift

0 2019-07-15 63

Die Rundumerneuerung der A-Klasse-Familie geht in die vierte Runde. Nach dem Steilheck-Urvater, der Limousine und dem CLA Coupe freut sich jetzt der stylische CLA Shooting Brake über das neue Innenleben und die rundum renovierte Karosse.

Ford und Volkswagen weiten weltweite Kooperation aus

0 2019-07-15 121

Die Ford Motor Company und die Volkswagen AG weiten ihre globale Zusammenarbeit aus. Sie umfasst nun auch die Bereiche Elektromobilität und – in Verbindung mit Argo AI – das autonome Fahren, das auf dem US-Markt und in Europa eingeführt werden soll. Damit wollen beide Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, die Produkte noch besser auf die Wünsche der Kunden weltweit abstimmen und gleichzeitig Synergien bei Kosten und Investitionen schaffen.

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