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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Letzte Chance in Köln nutzen

0 2019-04-14 1334

Am vergangenen Donnerstag trafen sich zahlreiche Flottenverantwortliche zum A.T.U-Fuhrpark-Treff in Einbeck. Der PS.Speicher bot dabei mit den vielen historischen Exponaten das passende Umfeld, um sich in ungezwungener Atmosphäre über die Neuerungen im Flottenbereich zu informieren. Auch Flottenmanagement nutzte noch einmal die Chance beim vorletzten Halt der Fleet-Innovation-Tour vor Ort zu recherchieren.

Ein echtes Highlight bot sich den Teilnehmern der Fleet-Innovation-Tour von A.T.U gleich zu Beginn: Das Schauspiel rund um die Fahrt zur TÜV-Abnahme des nun ältesten zugelassenen Fahrzeugs Deutschlands, der Benz Victoria Motorkutsche Nr. 99 aus dem Jahre 1894. Normalerweise kann man dieses Exponat nur hinter Sicherheitsglas im sechsten Stock des PS.Speichers bewundern und gleich gar nicht im fahrenden Zustand. Doch die Motorkutsche mit dem amtlichen Kennzeichen EIN-PS 10 H, die vor mehr als 120 Jahren von Carl Benz höchstselbst an den Unternehmer Alexander Gütermann verkauft wurde und seitdem vier Generationen in Familienhand blieb, ehe es der Einbecker Kaufmann und Sammler Karl-Heinz Rehkopf entdeckte und in seine Heimatstadt holte, überraschte mit einer Ausfahrt die angereisten Teilnehmer.

Auch wenn das älteste fahrbereite und im Originalzustand erhaltene Automobil der Welt mit Sicherheit ein echtes Highlight war, sollten die Themen der Fleet-Innovation-Tour nicht weniger Bedeutung für die Fuhrparkverantwortlichen haben. Zunächst schilderte Thomas Tietje, Leitung Geschäftskunden bei A.T.U, wie sich auch die Werkstattkette in den letzten Monaten verändert hat: Von 1.200 Hochvoltmechanikern, die mit ihrem Know-how die Weichen für die E-Mobilität stellen, über die Umstellung der Verkaufsshop und die Integration in die Mobivia Gruppe bis zu den Herausforderungen die mit der zunehmenden Digitalisierung im Automobilbereich einher gehen. Den letzten Punkt nahm Torsten Günnel, OE Service Manager bei A.T.U, zum Anlass den Anwesenden einen tieferen Einblick in die Mobilitätszukunft und vernetzte Flotten zu gewähren. So beschrieb er, wie die Digitalisierung den Mobilitätsbereich revolutioniert hat und welche Möglichkeiten dadurch für Fuhrparkverantwortliche bestehen ihre Fahrzeuge einfach zu verwalten. Christian Braumiller, verantwortlich für Vertrieb von Fleet-Hub, stellte im Anschluss auch eine dieser Möglichkeiten näher vor: Nach dem Prinzip des „One-Stop-Fleetmanagement“ alle Prozesse von der Beratung und Einsteuerung von Fahrzeugen über die Verwaltung des Fuhrparks bis zur Aussteuerung beziehungsweise Vermarktung in einer einfachen Weise abbilden.

Die nachfolgende Pause bot dann den Teilnehmern die Gelegenheit sich über das zuvor Gehörte auszutauschen, aber sich ebenso am Flying Buffet zu stärken. Natürlich ergaben sich hier auch Möglichkeiten mit den Vortragenden näher ins Gespräch zu kommen und über mögliche Anwendungsfälle in den Fuhrparks zu sprechen. Anwendung in der einen oder anderen Flotte wird mit Sicherheit auch die Fahrerassistenz-Nachrüstlösung von Mobileye, die von Jörg Weissenborn, Area Sales Manager Germany bei der Mobileye Germany GmbH, vorgestellt wurde. Gerade die Anzahl der Fahrradfahrer, die sich ohne Probleme im toten Winkel von Lkw „verstecken“ kann, erstaunte das Publikum. Ein nachrüstbarer Tot-Winkel-Assistent für Busse und Lkw – wie von Mobileye – könnte dafür sorgen, dass Unfälle aufgrund des toten Winkels endgültig der Vergangenheit angehören. Um das Thema Wartung ging es im Anschluss: Jörg Dahlheimer, B2B Key-Account-Manager bei A.T.U, stellte mit der Wartungspauschale ein Produkt vor, über dass mit Sicherheit jeder Flottenverantwortliche schon einmal nachgedacht hat. Denn am Ende geht es in jedem Fuhrpark darum kosten- und nutzenorientiert zu wirtschaften. Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause, die aber auch zum Netzwerken genutzt wurde, folgte die letzte Präsentation des Tages: Inka Pichler-Gieser, Fachanwältin für Verkehrsrecht bei der Kanzlei Kasten & Pichler, stellte aktuelle Gesetzesänderungen und brisante Urteile im Verkehrsrecht vor. Ein Thema hierbei war unter anderem die einheitliche (EU-weite) Kraftstoffkennzeichnung, die zwar schon als Richtlinie seit 2014 besteht, aber wenn überhaupt nur sehr selten zu finden ist. Oder haben Sie schon einmal an der Tanksäule einen Kreis mit E5 oder ein Quadrat mit B7 entdeckt? Dies ist die neue offizielle Kennzeichnung für Benzin beziehungsweise Diesel.

Nachdem die Teilnehmer mit reichlich Informationen gefüttert waren, hat sich der eine oder andere nicht die Chance entgehen lassen den PS.Speicher und seine Vielzahl historischer Exponate einmal näher anzuschauen: Von den ersten Kutschen ohne Pferd aus den Jahren 1812-1817 über den Wettstreit zwischen Gottlieb Daimler und Carl Benz bis hin zu den Visionen für das autonome und vernetzte Fahren gab es einiges zu sehen. Mit den Eindrücken aus über 200 Jahren Mobilitätsgeschichte und einer Vielzahl innovativer Ideen machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg. Wer nun auch Lust auf die Fleet-Innovation-Tour von A.T.U bekommen hat, der sollte sich für den letzten Halt der Tour registrieren. Am 9. Mai hält sie noch einmal in der MOTORWORLD Köln, welche erst im vergangenen Jahr eröffnet wurde und unter anderem eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen des Formel-1-Motorsports beheimatet. Alle Informationen und die Anmeldung unter www.atu.de.

Familien als Zielgruppe

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Beim Autokauf steht für Familien vor allem ein Attribut im Vordergrund – das Platzangebot. Daher waren Vans für diese Zielgruppe wie gemacht. Auch bei SEAT gibt es noch ein solches Platzwunder im Angebot, den Alhambra. Dieser muss sich nun aber einem Konkurrenten aus dem eigenen Haus stellen, der ähnlich geräumig ist, aber etwas günstiger und vor allem deutlich modischer. Die Rede ist vom SUV-Topmodell Tarraco.

Softtop statt Hardtop

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Im Gelände mit offenem Dach? Noch vor einigen Jahren war dies im zivilen Bereich allein Geländewagen vorbehalten, doch dann kam Land Rover mit dem Range Rover Evoque Cabrio und besetzte eine ganz neue Nische. Nachdem der Brite in der neuen Modellgeneration jedoch das Softtop wieder gegen ein Hardtop eingetauscht hat, schien diese Nische unbesetzt zu bleiben. Volkswagen liefert den T-Roc nun aber als Cabriovariante nach.

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