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Alles andere als langweilig

0 2018-12-18 2106

Budget-Spaßmacher aus dem Volkswagen-Konzern, die auch noch Nutzwert bieten? Aber klar, geht mit Seat Leon und Volkswagen Golf. Doch lesen Sie selbst.

Reden wir über Zahlen. Da treffen 1.620 Liter Gepäckraumvolumen auf 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h auf 1.470 Liter. Der eine kommt im zeitlos-schnörkelfreien Gewand daher, steht für die Klasse der Klassenlosigkeit. Ein leicht unterkühlter Wolfsburger, der die Automobilkundschaft offenbar anmacht. Und zwar so arg, dass die meisten hierzulande zugelassenen Fahrzeuge seinen Namen tragen. Es geht um den Golf, klar. Als Variant und mit dem „R“ auf dem Heckdeckel eine attraktive Mischung. Bloß nicht auffallen, die vier sauber in die Heckschürze integrierten Auspuffendrohre gehen aber schon in Ordnung und werden ja meist nicht einmal bemerkt.

 

Selbst das Herz ist bodenständig, im Zuge des Downsizing-Überbietungswettbewerbes zum profanen Zweiliter-Vierzylinder geschrumpft. Passt aber doch zur Geschichte des Golf, schließlich sind die Menschen nahezu zwei Jahrzehnte lang mit vier Zylindern in ihm herumgefahren. Okay, der hier hat es in sich, setzt 310 PS frei, die nur gebändigt werden können durch den obligatorischen Allradantrieb. Dass die Sounddesigner aus Wolfsburg den Sehnsuchts-Motor auch akustisch ein bisschen unter der Masse hervorstechen lassen liegt auf der Hand.

 

Er grollt und trompetet, je nach Drehzahllage. Packt souverän, packt bissig – je nach Gaspedalstellung und Kennlinie. Er wuchtet, je nach Einsatzzweck die Passagiere gen Horizont oder das Gepäck. Genug davon kann er ja mitnehmen. Und das auch gerne auf längeren Strecken, denn die Stühle entpuppen sich als anschmiegsam, und das Fahrwerk ist auch nicht so brutal hart, als sei es oberste Priorität, den Golf über die Nordschleife zu jagen (obwohl selbst das geht). Lange Strecken sind also kein Ding, zumal auch das Platzangebot stimmt. Vorn sowieso, und auch im Fond kommt man unter, ohne Gefahr zu laufen, mit den Knien ungewollt Kontakt zu den vorderen Lehnen aufzunehmen. Mit Außenlängen von 4,55 (Leon ST) respektive 4,59 Metern (Golf Variant) sind die unteren Mittelklässler ihren eigentlichen Segment-Abmessungen ja schon entwachsen, das muss man sagen. Dennoch ist das beileibe kompakt genug, um stressfrei durch die City zu kommen.

 

Volkswagen Golf oder Seat Leon ST? Eine Frage des Typs und des Charakters. Der Spanier ist mehr extrovertiert und verzichtet auf ein paar Literchen Laderaumvolumen, ohne dass man es ihm übelnehmen könnte. Die scharf gezeichneten Scheinwerfer machen an, genauso wie die prägnanten Sicken. Mit 300 Pferdchen rennt der Leon nicht weniger ambitioniert in die selbst gewählte 250 km/h-Grenze als der Golf. Das Ganze natürlich untermalt von einem wohlklingenden Fauchen oder Schreien, wenn sich der Drehzahlmesser dem roten Bereich nähert.

 

Beide Kandidaten haben Druck ohne Ende, gieren dank präziser Servolenkung und hoher Fahrstabilität nach Kurven und verpassen dem Fahrer am Ausgang wieder den so geliebten Tritt ins Kreuz. Auch der Leon rollt in der Kombi-Ausführung auf vier Antriebsrädern an, um die geballte Power auf die Straße zu bringen. Im Winter ist das übrigens ein angenehmer Nebeneffekt, wenn man einmal eine winterlich verschneite Steigung bezwingen muss.

 

Und sonst? Infotainment sind in beiden Fällen auf der Höhe der Zeit, überall TFT-Fläche, ob im Kombiinstrument oder auf dem großen Monitor in der Mitte. Auch das Arsenal an Assistenten kommt nicht zu kurz. Die heißgemachten Kompaktklassen können teilautonom bremsen, beschleunigen und lenken, um Komfort wie Sicherheit zu steigern.

 

Nicht zuletzt ist übrigens auch der Preis heiß. Mit Grundtarifen von netto 34.445 Euro für den Leon Cupra ST sowie 38.109 Euro für den Golf R Variant rangieren die Alleskönner auf einem fairen Level. Zumal die Verarbeitungsqualität über alle Zweifel erhaben ist. Wer ein nicht ganz so strenges Budget-Limit hat, schafft es locker, noch den einen oder anderen Tausender zu investieren. Abgesehen vom Navigationssystem (serienmäßig bei Leon und 474 Euro netto beim Golf) sollte man durchaus einen Blick auf die variablen Dämpfer werfen – serienmäßig beim Cupra –, die wohl in der Komfort- als auch in der Sport-Disziplin jeweils noch etwas besser performen. Der eine oder andere Assistent sowie LED-Scheinwerfer sollten ebenfalls nicht fehlen.

Familien als Zielgruppe

0 2019-08-16 194

Beim Autokauf steht für Familien vor allem ein Attribut im Vordergrund – das Platzangebot. Daher waren Vans für diese Zielgruppe wie gemacht. Auch bei SEAT gibt es noch ein solches Platzwunder im Angebot, den Alhambra. Dieser muss sich nun aber einem Konkurrenten aus dem eigenen Haus stellen, der ähnlich geräumig ist, aber etwas günstiger und vor allem deutlich modischer. Die Rede ist vom SUV-Topmodell Tarraco.

Softtop statt Hardtop

0 2019-08-16 172

Im Gelände mit offenem Dach? Noch vor einigen Jahren war dies im zivilen Bereich allein Geländewagen vorbehalten, doch dann kam Land Rover mit dem Range Rover Evoque Cabrio und besetzte eine ganz neue Nische. Nachdem der Brite in der neuen Modellgeneration jedoch das Softtop wieder gegen ein Hardtop eingetauscht hat, schien diese Nische unbesetzt zu bleiben. Volkswagen liefert den T-Roc nun aber als Cabriovariante nach.

Plug-in-Hybrid für den BMW 3er

0 2019-08-16 196

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Dare to be different

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Satt motorisierte Hybrid-Topvariante

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