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Wie schon im letzten Jahr war das gute Wetter auf der Seite der Gastgeber und Organisatoren Andreas Nickel (fleet academy), Markus Kowatsch und Andreas Bach (beide Autohaus Kierdorf). Dies dürfte vor allem die Vertreter des Kölner Autohauses gefreut haben. Denn diese hatten ihre neuen Mazda- und Ford-Modelle am Spielfeldrand und vor dem Eingang des Stadions ausgestellt. Dort konnten die Fuhrparkleiter und Flottenexperten die Autos unter die Lupe nehmen und fachsimpeln. Zuvor jedoch hielt Andreas Nickel, Geschäftsführer der fleet acadamy, vor versammelter Runde seinen Eröffnungsvortrag zum Thema rechtliche Neuerungen in der Flotte. Dabei muss der Flottenmanager in Zukunft auf einiges achten, beispielsweise verlängert sich der Erste-Hilfe-Kurs um zwei Einheiten. Doch nicht nur der Blick in die Zukunft ist für den Flottenmanager spannend, auch die Erfahrungen aus der Vergangenheit können lehrreich sein. Oft kommt der Fuhrparkleiter eher zufällig und „per Handauflegen“ zu seinem Posten im Unternehmen, beschreibt Andreas Nickel die Situation. Eine einheitliche Ausbildung, Jobbeschreibung oder Gehaltsvorstellung gibt es in diesem Feld bislang nicht und angesichts der unterschiedlichen Flotten wohl auch in Zukunft nicht. Daher ist es hilfreich, von „altgedienten“ Flottenmanagern zu lernen. Aus diesem Grund lud Andreas Nickel auch Wolfgang Bock ein, der im Dialog mit dem Referenten über seine Erfahrungen aus der Zeit als Fuhrparkverantwortlicher bei Bayer CropScience plauderte.

Anschließend wurden die Teilnehmer in drei Gruppen unterteilt, um dann der Reihe nach die Vorträge und die kleine Fahrzeugausstellung besuchen zu können. Zu den Vortragenden gehörte auch Lutz D. Fischer. Der Rechtsanwalt und Experte in Sachen Verkehrsrecht referierte über die Halterhaftung und was diese für den Flottenmanager bedeutet. Dieser ist nicht nur bei der Führerscheinkontrolle in der Pflicht, sondern muss auch Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherung im Blick haben. Vorsorglich sollten Flottenmanager eine sachgerechte Organisation aufweisen können, bei der stichprobenartige Kontrollen und die Dokumentation der Maßnahmen die Regel sind, wie der Autor unserer Rechtsrubrik resümierte.

Vorsorgen kann man auch im Hinblick auf die Fahrzeugrückgabe am Ende der Leasinglaufzeit, indem man vorab schon mal ein Gutachten erstellt und entsprechende Smart-Repair-Maßnahmen ergreift. Dabei unterstützt die GKK den Flottenmanager bei der Entscheidung, ob eine Maßnahme notwendig ist oder nicht, erklären die Vortragenden René Dietzel und Robin Häger. In dem GKK ReturnCheck sieht der Flottenmanager, ob der Schaden am Fahrzeug teurer ist als eine Reparaturmaßnahme. So kann man immer die effizienteste Lösung anstreben.

Am Ende des Tages waren sich Veranstalter und Besucher einig. Der zweite Kölner Flottentag wird nicht der letzte gewesen sein ...