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Bei vielen Dingen gelingt der erste Versuch nicht immer perfekt. Der erste SUV von Jaguar ist jedoch durchweg gelungen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Briten bei der Entwicklung des Fahrzeugs nicht ganz bei null starten mussten. Schließlich hat man bei der Schwestermarke Land Rover jahrzehntelang Geländeerfahrung sammeln können. Dennoch wollte man keinen neuen Land Rover mit dem Jaguar-Symbol auf dem Kühlergrill entwerfen, sondern die Jaguar-DNA erhalten. Die Schwierigkeit lag also darin, beide Welten, die von Jaguar und die von Land Rover, zu verbinden. Bei der Art of Performance Tour durch Deutschland können sich Interessierte von dieser Symbiose überzeugen. Wir vom Flottenmanagement sind am „Fleet and Business“-Tag der Art of Performance Tour nach Mendig in die Eifel gefahren. Auf einem ehemaligen Militärflughafen konnten die Teilnehmer den Jaguar XE, XF und eben auch den F-Pace im Grenzbereich bewegen. Zuvor erläuterte Gastgeber Guido Grewe, Key-Account-Manager der Region West, die Flottentauglichkeit der neuen „Jaguar Land Rover“-Generationen.

Als die Flottenkunden auf das Rollfeld in der nasskalten Eifel traten, konnten sie bereits das erste Indiz für die Sportlichkeit des Gelände- Jaguars erkennen. Denn rein optisch orientiert sich der F-Pace mit seinem sportlichen breiten Kühlergrill und den schmalen Front- sowie Rückleuchten an seinen Markenkollegen XF, XE und F-Type. Auch nachdem man hinter dem Steuer Platz genommen hat, erkennt man die sportlichen Jaguar-Gene schnell. Die Fahrdynamikübungen, zwischen eng gesteckten Pylonen hindurch, meistert der F-Pace für einen Zweitonner souverän. Das Fahrwerk schaffte es, die Kraft des 3.0-Liter- V6-Twinturbo-Diesels mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmeter problemlos auf die Straße zu übertragen.

Doch in der Modellbezeichnung SUV steckt nicht nur das Wort „Sport“, sondern auch der englische Begriff „Utility“ (englisch für Nutzen/ Nützlichkeit). Eben diese Verbindung aus Fahrdynamik (Sport) und Nutzen (Utility) macht das Boom-Segment derzeit so beliebt. Der erste Fahreindruck zeigt, dass die Entwickler des F-Pace diesen Spagat sehr gut umgesetzt haben. Die ausgiebige Testfahrt durch die malerische Vulkaneifel im Anschluss an die Fahrdynamikübung konnte die Alltagstauglichkeit des F-Pace unterstreichen. Denn gerade im moderaten Tempo über Landstraßen und Autobahnen lebt der F-Pace seine Stärken aus.

Für die Flotte scheint dieser SUV vor allem für Langstreckenfahrer mit einem gewissen Anspruch geeignet zu sein und ist damit eine echte Alternative zu den anderen Premiummarken, die sich schon länger auf dem SUV-Markt tummeln. (Vergleiche auch Test auf Seite 118.)