Schnellladen für Deutschland: Mer gewinnt Ausschreibung für Deutschlandnetz

<p>Mer Germany, ein führender Anbieter und Betreiber von Ladeinfrastruktur, setzt sich erfolgreich im Vergabeverfahren des Deutschlandnetzes mit seinem zukunftsfähigen Konzept durch. Damit übernimmt der Anbieter von Ladelösungen den Aufbau und die Ausstattung von insgesamt 700 Schnellladepunkten an 83 Standorten im urbanen, suburbanen und ländlichen Raum.&nbsp;</p>

Schnellladen für Deutschland: Mer gewinnt Ausschreibung für Deutschlandnetz

1 /1

Schnellladen für Deutschland: Mer gewinnt Ausschreibung für Deutschlandnetz

Insbesondere das vorgelegte Standort- und Designkonzept, die langjährige Erfahrung in der Suche nach regionalen Standortpartnern sowie die ganzheitliche Verpflichtung zu Nachhaltigkeit grenzte Mer von seinen Mitbewerbern ab. 

Um Elektromobilität überall in Deutschland zugänglich zu gestalten, bedarf es einer flächendeckenden und benutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur, die Bürger*innen in allen Regionen Deutschlands schnell erreichen können. Ein zentraler Baustein zu der Erreichung dieser Grundversorgung ist die Förderung der bedarfsgerechten Bereitstellung von Schnellladeinfrastruktur durch die Ausschreibung zum Deutschlandnetz des Bundes.Nach Eröffnung des europaweiten Vergabeverfahrens im Oktober 2021 gab Bundesverkehrsminister Wissing heute in München die Sieger bekannt. Mer Germany setze sich im Vergabeverfahren gegenüber weiteren Bewerbern durch und gewann in der Ausschreibung drei Lose – die maximale Anzahl, die ein Anbieter erlangen kann. Damit wird Mer die Errichtung und Ausstattung von 83 Standorten in drei der sechs Regionen und den Aufbau und Betrieb von insgesamt 700 Schnellladpunkten übernehmen.

Innovative, moderne und bedarfsgerechte Standortausstattung

Das erfolgreich eingereichte Konzept von Mer umfasst Standortentwürfe verschiedener Größenordnung, die innovatives Design mit einer bestmöglichen Nutzung von bestehenden Strukturen in Kombination mit einem bedarfsgerechten Ausbau der Ladestandorte verknüpfen. Kleinere Standorte (genannt S- und M-Standorte) werden dabei in bestehende Standortkonzepte an Gewerbeimmobilien integriert. Sowohl Ladeeinrichtungen als auch alle Umgebungsangebote werden barrierefrei gestaltet sowie eine Vorrüstung für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur konsequent mitgedacht.Große Standorte (L und XL) werden als sogenannte Greenfield-Projekte auf bisher ungenutzten Flächen realisiert. Durch die Neuentwicklung der Standorte entsteht hier die Möglichkeit, nachhaltige, innovative und zukunftsorientiere Ladehubs zu gestalten, die das Laden nicht nur als lästige Pflichtaufgabe interpretieren, sondern die Dauer des Ladevorgangs intelligent und sinnvoll nutzbar machen. Diese Standorte werden neben Überdachung, Luft-, Saug- und Sanitäranlagen auch eine Auswahl an Lebensmittel- und Getränkeangeboten bieten, die in Kooperation mit Partnern und regionalen Anbietern umgesetzt werden. Auch diese Standorte werden bereits bei der erstmaligen Erschließung auf eine steigende Auslastung vorbereitet.Größenunabhängig wird jeder Standort mit modernsten Hyperchargern ausgestattet, die den Vorgaben zur technischen Ladeinfrastruktur des Deutschlandnetz entsprechen und ein flexibles und einfaches Laden garantieren.Nachhaltigkeit und Designkonzept überzeugten Mer tat sich im Wettbewerb gegenüber anderen Anbietern durch seinen ganzheitlichen Ansatz für Nachhaltigkeit und ein attraktives Standort- und Designkonzept hervor. Ziel von Mer ist es, jeden Ladehub so zu gestalten, dass er sich auch baulich optimal in die Umgebung vor Ort integriert. So soll eine damit einhergehende Flächenversiegelung bei kleinen Standorten vermieden werden. Größere Greenfield-Projekte sind mit nachhaltigen Rohstoffen wie einer Holzüberdachung und integrierten PV-Modulen ausgestattet. Die Ladehubs werden in formschönem Design mit modernster Technik errichtet, sodass Kunden ihre E-Autos bequem und einfach laden können. Für die Bezahlvorgänge sind alle gängigen Ladekarten ebenso geeignet wie die Kreditkarte oder das Handy. Im späteren Betrieb der Ladehubs setzt Mer auf die Belieferung mit 100 Prozent Ökostrom.Bundesminister Dr. Volker Wissing sagt zur Vergabe: „Individuelle Mobilität ist ein hohes Gut in einer freien Gesellschaft. Deshalb freue ich mich, dass wir als Bundesverkehrsministerium mit dem Deutschlandnetz einen Meilenstein setzen, der für die Nutzerinnen und Nutzer ein zuverlässig verfügbares Angebot an Schnelllademöglichkeiten in Deutschland gewährleistet. Mit dem Deutschlandnetz ergänzen wir sinnvoll und zielgerichtet die Ausbauaktivitäten der Ladeinfrastrukturbetreiber. Einfach Schnellladen ohne Lücken auf der Ladelandkarte wird damit zur Realität.“ „Wir sind wahnsinnig stolz und glücklich, in einem solch umfänglichen Maße den Zuschlag bei der Ausgestaltung des Deutschlandnetzes bekommen zu haben“, so Otto Loserth, Geschäftsführer bei Mer Germany. „Unser Konzept kombiniert unsere langjährige Expertise in der Entwicklung von Ladestandorten mit unserem Streben nach einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit. Diese verfolgen wir nicht nur in unserem Designkonzept, sondern auch in der Wahl von nachhaltigen Lieferanten und der Einbindung örtlicher Unternehmen in unsere Standorte. Auf diese Weise können wir die ökologische Verkehrswende aktiv weiter vorantreiben und setzen gleichzeitig unseren ganzheitlichen Ansatz für die regionale Wirtschaft konkret um.“ Kristoffer Thoner, CEO von Mer, ergänzt: "Die Elektromobilität spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen zur Vermeidung von fossilen Brennstoffen ist ein wesentlicher Bestandteil der weltweiten Bemühungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen und ist durch den europäischen Green Deal und das 'Fit for 55'-Paket fest verankert. In diesem Sinne ist es für uns bei Mer eine besondere Ehre, an der Umsetzung des Deutschlandnetzes mitwirken zu können und damit einen wichtigen Beitrag zur europäischen Verkehrsrevolution in einem bedeutenden Land wie Deutschland zu leisten. Mit über 36.000 Ladepunkten hat Mer bereits ein starkes Standbein in den attraktivsten EV-Märkten Europas (Norwegen, Schweden, Großbritannien, Österreich und Deutschland), im Jahr 2021 haben wir über 316 Millionen elektrisch gefahrene Kilometer bereitgestellt. Mit unserer Erfahrung als Vorreiter, unserem einzigartigen Engagement für Nachhaltigkeit und unserem schnell wachsenden EV-Ladenetz ist Mer gut positioniert, in Deutschland die Elektrifizierung voranzutreiben, indem wir innovative Lösungen anbieten, die die deutsche Bevölkerung mit einem nahtlosen EV-Ladeerlebnis begeistern werden.“

newspaper_img

Aktuelles Magazin

Ausgabe 3/2024

0 Kommentare

Zeichenbegrenzung: 0/2000

newspaper_img

Aktuelles Magazin

Ausgabe 3/2024

countdown-bg

Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2025

Ähnliche Artikel

Innovation&Technik

HEIDELBERG/Amperfied unterstützt die Autobahn GmbH des Bundes beim Ausbau der internen Ladeinfrastruktur

<p>Die Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG), über ihre Tochtergesellschaft Amperfied GmbH, und die Autobahn GmbH des Bundes arbeiten zusammen, um die La- deinfrastruktur der Autobahn GmbH für ihre Betriebsflotte in Deutschland mit modernsten AC- und DC-Lösungen auszubauen. Die Zusammenarbeit zwischen Amperfied und der Autobahn GmbH des Bundes, der ein Vergabeverfahren vorausging, ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur, insbesondere vor dem Hintergrund des umfangreichen Autobahnnetzes von über 13.000 km in Deutschland. Amperfied wird mit seinen Ladelösungen dazu beitragen, die Elektrifizierung der Betriebsflotte zu ermöglichen. Innerhalb der Kooperation wird Amperfied sowohl AC-Wallboxen mit zwei Ladepunkten als auch DC-Ladesäulen liefern.</p>

Innovation&Technik

CHARGE-V: DC-Ladestationen - Made in Germany

<p>Der Ladesäulenhersteller CHARGE-V aus München bietet nachhaltige und zukunftsorientierte Ladesysteme für verschiedenste Anwender, darunter Geschäfte, Stadtwerke, Solarparkbetreiber und Unternehmen mit E-Fuhrparks. Unsere Ladesysteme sind flexibel einsetzbar und zeichnen sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und Effizienz aus.</p>

Innovation&Technik

ADAC e-Charge: Kooperation mit Aral pulse garantiert Mitgliedervorteil und transparente Festpreise

<p>Der ADAC setzt sein Ladeangebot e-Charge ab 1. August mit dem neuen Partner Aral pulse fort. ADAC Mitglieder können dann an allen Aral pulse Ladepunkten vergünstigt und im Roaming-Netz zu transparenten und festen Tarifen laden. Es fallen weder Anmelde- noch monatliche Grundgebühren an.</p>

Innovation&Technik

Stellantis führt ersten nachhaltigen, von TotalEnergies Lubrifiants entwickelten Motorschmierstoff aus 100% wiedergewonnenem Öl im SUSTAINera RECYCLE-Sortiment ein

<p>Stellantis treibt den Wandel in der Automobilindustrie weiter voran und ist der erste Automobilhersteller, der den zirkulären Ansatz bei der Entwicklung von Schmierstoffen durch die Einführung eines hochwertigen und nachhaltigen Schmierstoffs vorantreibt und damit weiter sein Engagement für die Umwelt unterstreicht. Quartz EV3R 10W-40 ist in Europa erhältlich und erweitert die Produktpalette von SUSTAINera RECYCLE, die erst kürzlich beim jüngsten International Automotive Recycling Congress (IARC) am 19. Juni 2024 vorgestellt wurde.</p>

Innovation&Technik

PowerCo und QuantumScape schließen wegweisende Vereinbarung zur Industrialisierung von Feststoffbatterien

<p>Die PowerCo SE als Batterieunternehmen des Volkswagen Konzerns und QuantumScape haben heute eine wegweisende Vereinbarung zur Industrialisierung von QuantumScape‘s Lithium-Metall- Feststofftechnologie der nächsten Generation bekannt gegeben. Abhängig vom technologischen Fortschritt und von bestimmten Lizenzzahlungen wird PowerCo die Lizenz zur Serienproduktion von Batteriezellen auf Basis der QuantumScape-Technologie erhalten.</p>

Ausgewählte Artikel

Aktuelles

Absehen vom Fahrverbot bei länger als 2 Jahre zurückliegender Tat

<p> Ein Absehen vom Fahrverbot nach &sect; 25 StVG kommt in Betracht, wenn zwischen Verkehrsversto&szlig; und letzter tatrichterlicher Entscheidung mehr als 2 Jahre liegen. Grunds&auml;tzlich nicht ma&szlig;gebend ist der Zeitpunkt der Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts oder des -in den F&auml;llen des &sect; 25 Abs 2a Satz 1 StVG hiervon zeitlich abweichenden- Wirksamwerdens des Fahrverbotes Bei einem Zeitraum von mehr als zwei Jahren seit dem Verkehrsversto&szlig; kann von&nbsp;Fahrverbot abzusehen sein.</p> <p> Das Fahrverbot nach &sect; 25 StVG hat in erster Linie eine Erziehungsfunktion. Es ist als Denkzettel und Besinnungsma&szlig;nahme gedacht und ausgeformt. Bei einem Zeitraum von mehr als zwei Jahren seit der Tat kann das Fahrverbot seinen Sinn verloren haben.</p> <p> Nicht einheitlich wird in der Rechtsprechung allerdings die Frage beantwortet, auf welchen Zeitraum es dabei ankommt. Der erkennende Senat hat mit Beschluss vom 14. Juni 2010 (2 SsBs 226/09) die Auffassung vertreten, das grunds&auml;tzlich nur der Zeitraum zwischen Tatbegehung und letzter tatrichterlicher Verhandlung ma&szlig;geblich sei. An dieser Auffassung h&auml;lt der Senat fest. Nur der Tatrichter ist n&auml;mlich in der Lage zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob der Betroffene sich nach dem ihm vorgeworfenen Vorfall verkehrsgerecht verhalten hat. Dem Bu&szlig;geldsenat ist es jedoch verwehrt, entsprechende tatrichterliche Feststellungen zu treffen.</p> <p> <em>OLG Oldenburg, Beschluss vom 03.08.2011, Az. 2 SsBs 172/11</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in efundus, der Entscheidungsdatenbank der Oberlandesgerichte Braunschweig, Celle und Oldenburg online kjostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://www.oberlandesgericht-oldenburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=26860&amp;article_id=79942&amp;_psmand=136">http://www.oberlandesgericht-oldenburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=26860&amp;article_id=79942&amp;_psmand=136</a></strong></p>

Aktuelles

Zur Arbeitnehmerhaftung eines Lkw-Fahrers bei grob fahrlässiger Schadensverursachung

<p> Der Schadensersatzanspruch des Arbeitgebers gegen&uuml;ber dem bei ihm angestellten Lkw-Fahrer, der grob fahrl&auml;ssig einen Verkehrsunfall verursacht, ist regelm&auml;&szlig;ig auf drei Bruttomonatsverg&uuml;tungen zu beschr&auml;nken.</p> <p> Mit dem Arbeitsgericht ist davon auszugehen, dass der Beklagte seine arbeitsvertraglichen Pflichten dadurch grob fahrl&auml;ssig verletzt hat, dass er entgegen einem arbeitgeberseitig ausdr&uuml;cklich erteilten Alkoholverbot seinen Dienst im alkoholisierten Zustand angetreten, den Lkw trotz einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 0,94 &permil; gefahren und in Folge der Alkoholisierung und alkoholbedingter Ausfallerscheinungen einen Schaden am Fahrzeug verschuldet hat, &sect;&sect; 280 Abs. 1, 276, 254 BGB i. V. m. dem Arbeitsvertrag, &sect; 823 Abs.1 BGB.</p> <p> Der LKW-Fahrer hat den Schaden auch durch einen schwerwiegenden Pflichtenversto&szlig; verursacht. F&uuml;r die Feststellung des Grades des Verschuldens kommt es nicht lediglich auf den eigentlichen Unfallhergang an, sondern bereits auf das Geschehen beim Dienstantritt. Angesichts des ausdr&uuml;cklichen Alkoholverbots und der bei einem Berufskraftfahrer zu unterstellenden Kenntnis der Gefahren alkoholisierten F&uuml;hrens von Kraftfahrzeugen hat der LKW-Fahrer in besonderer Weise leichtfertig und unverantwortlich gehandelt, als er den ihm anvertrauten Lkw mit einem Blutalkoholwert von jedenfalls 0,94 &permil; gesteuert hat.</p> <p> Der LKW-Fahrer haftet f&uuml;r den entstandenen Schaden jedoch nur in H&ouml;he von drei Bruttomonatsverg&uuml;tungen. Seine Haftung ist nach den Grunds&auml;tzen der eingeschr&auml;nkten Arbeitnehmerhaftung auf diesen Betrag beschr&auml;nkt. Die Fahrert&auml;tigkeit des LKW-Fahrers geh&ouml;rte unstreitig zu seinen vertraglich geschuldeten Arbeitsaufgaben und war damit betrieblich veranlasst, weshalb die Grunds&auml;tze der Arbeitnehmerhaftung Anwendung finden. Bei der T&auml;tigkeit eines Lkw-Fahrers realisieren sich regelm&auml;&szlig;ig Schadensrisiken, deren Betr&auml;ge ein Mehrfaches der monatlichen Bruttoverg&uuml;tung des betreffenden Arbeitnehmers ausmachen. So bel&auml;uft sich im vorliegenden Fall der behauptete Schaden auf das 6,5fache des monatlichen Bruttoverdienstes des LKW-Fahrers. Dar&uuml;ber hinaus besteht bei Lkw-Fahrern eine besonders hohe Schadensgeneigtheit der T&auml;tigkeit, die sich aus der regelm&auml;&szlig;ig anzutreffenden Verkehrsdichte, der oft schwierigen Witterungsbedingungen und den im Fernverkehr h&auml;ufigen Nachtfahrten begr&uuml;ndet.</p> <p> Dieser Betrag ist auch nicht weiter zu mindern. &sect; 81 Abs. 2 VVG, wonach bei grob fahrl&auml;ssiger Herbeif&uuml;hrung des Versicherungsfalls der Versicherer lediglich berechtigt ist, seine Leistung in einem der Schwere des Verschuldens des Versicherungsnehmers entsprechenden Verh&auml;ltnis zu k&uuml;rzen, nicht aber g&auml;nzlich abzulehnen, findet keine (analoge) Anwendung auf Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer ist nicht Repr&auml;sentant des Arbeitgebers, der Versicherungsnehmer ist.</p> <p> <em>LAG M&uuml;nchen, Urteil vom 27.07.2011, Az. 11 Sa 319/11 (Revision zum BAG eingelegt unter Az. 8 AZR 705/11)</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann im Volltext &uuml;ber das Internetangebot der Arbeitsgerichtsbarkeit in Bayern kostenlos abgerufen werden: <a href="http://www.arbg.bayern.de/muenchen/entscheidungen/index.html">http://www.arbg.bayern.de/muenchen/entscheidungen/index.html</a></strong></p>

Aktuelles

Fachgerechte Reparatur als Beschaffenheit bei repariertem Unfallschaden an sehr gepflegtem Gebraucht

<p> Einen Gebrauchtwagenh&auml;ndler, der die unfallbedingte Vorsch&auml;digung eines Fahrzeugs kennt, trifft eine Untersuchungspflicht jedenfalls im Umfang einer Sichtpr&uuml;fung. Sind Anzeichen f&uuml;r eine unfachgerechte Reparatur vorhanden (Spaltma&szlig;e etc.), hat er den K&auml;ufer zur Vermeidung des Vorwurfs arglistigen Verschweigens ungefragt aufzukl&auml;ren.</p> <p> Jedenfalls dann, wenn das Fahrzeug vom H&auml;ndler als &bdquo;sehr gepflegt&ldquo; oder &auml;hnlich beworben worden war, kann der K&auml;ufer die Angabe &bdquo;reparierter Unfallschaden&ldquo; als positive Beschaffenheitsangabe dahin verstehen, dass eine fachgerechte Reparatur vorliegt. Insoweit kommt auch Arglist des H&auml;ndlers unter dem Gesichtspunkt einer Falschangabe &quot;ins Blaue&quot; in Betracht.</p> <p> <em>KG Berlin, Urteil vom 01.09.2011, Az. 8 U 42/10</em></p>

Home

Electrisiert

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/volvoc30.jpg" style="width: 250px; height: 166px; " /></p> <p> Mit dem Volvo C30 Electric zeigt der schwedische Premium-Hersteller, dass er sehr wohl in der Lage ist, attraktive Autos auch mit alternativen Antrieben zu bauen. Eine kurze Ausfahrt mit dem rein elektrischen Zweit&uuml;rer sowie der spannende Ausblick auf den Plugin-Dieselhybrid V60 untermauern diesen Eindruck.</p> <p> Eigentlich ist das mit den Elektroautos eine feine Sache: Viel Drehmoment vom Stand weg, ultraleise Motorger&auml;usche (okay, das ist aus heutiger Sicht keineswegs bei jeder Fahrzeuggattung gewollt) und hohe Effizienz. Wenn da nicht das klitzekleine Problem mit der Reichweite w&auml;re. Aber das werden Technik und Zeit schon l&ouml;sen &ndash; also zun&auml;chst mal genie&szlig;en, was man hat. Zum Beispiel den Volvo C30 Electric, und eine Firma oder vielleicht auch Einzelperson, die es tats&auml;chlich schafft, ein Exemplar dieses besonderen Coup&eacute;s zu ergattern, hat nicht nur ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Fahrzeug, sondern ebenso eine Rarit&auml;t &ndash; davon k&ouml;nnen selbst die meisten Ferrari-Eigner nur tr&auml;umen. Es wird n&auml;mlich nur 250 Exemplare geben, wovon eine moderate zweistellige Anzahl nach Deutschland gelangen wird &ndash; es kann ausschlie&szlig;lich geleast werden f&uuml;r sportliche 1.600 Euro je Monat.</p> <p> Daf&uuml;r bietet der C30 immerhin 111 Pferdchen und einen vollwertigen Kofferraum, denn der Lithium-Ionen-Akku wurde geschickt eingef&uuml;gt. F&uuml;r den Standard-Sprint nennt das Werk 13 Sekunden &ndash; der subjektive Eindruck f&auml;llt indes quirliger auf, da ordentliche 220 Nm bereits ab Start anliegen. Straffe Federn erzeugen ein drahtig-knackiges Fahrgef&uuml;hl, keine schlechte Sache. Mehr als 130 km/h sind aber nicht drin &ndash; hier ist R&uuml;cksicht auf die Batteriekapazit&auml;t gefragt. Bei zur&uuml;ckhaltender Manier muss der Skandinavier nach 150 Kilometern an das Stromkabel. Als Steckdose reicht eine konventionelle Buchse aus dem Haushalt &ndash; bis zu zehn Stunden braucht eine volle Ladung. Je nach Anschluss (16 Ampere) k&ouml;nnen auch sechs Stunden gen&uuml;gen. Bis es reine Elektromobile zur Serienreife schaffen, wird also noch viel Zeit vergehen. Daf&uuml;r sind dann bald die Plugin-Hybride an der Reihe. Wir leben in einer spannenden Welt &ndash; im wahren Sinne des Wortes.</p>

Home

Volkswagen Konzern ist auch im ersten Halbjahr die Nummer eins für Großkunden in Deutschland

<p> Der Volkswagen Konzern hat mit den Pkw-Marken&nbsp;Volkswagen, Audi, SEAT und &Scaron;koda seine Auslieferungen im Gro&szlig;kundengesch&auml;ft im ersten Halbjahr 2011 erneut gesteigert. Im relevanten Flottenmarkt (Fuhrparks ab zehn Fahrzeugen) wurden insgesamt 91.712 Fahrzeuge (Vorjahr 77.122 Fahrzeuge) auf&nbsp;Konzernmarken zugelassen. Das entspricht einem Plus von 19 Prozent.<br /> <br /> Im deutschen Pkw-Markenranking ist die Marke Volkswagen mit 56.329 zugelassenen Fahrzeugen, was einem Plus von 22 Prozent entspricht, weiterhin die Nummer eins. Besonders erfolgreich ist die Marke SEAT mit einem Plus von 96,5 Prozent und 2.108 neu zugelassenen Fahrzeugen sowie die Marke &Scaron;koda, die mit einem Plus von 31,4 Prozent jetzt 9.050 Fahrzeuge im ersten Halbjahr zugelassen hat. Damit ist &Scaron;koda die Nummer eins unter den Importeuren im deutschen Markt.<br /> <br /> Im Pkw-Modellranking spiegelt sich ebenfalls der deutliche Erfolg des Konzerns wider. Volkswagen belegt die R&auml;nge eins und zwei mit dem Passat sowie dem Golf. Audi ist mit dem A4 die Nummer drei.<br /> <br /> Im separat erfassten Flottenmarkt der leichten Nutzfahrzeuge bis 6,0 Tonnen festigte die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge im ersten Halbjahr 2011 mit 13.126 zugelassenen Fahrzeugen (Vorjahr 12.979) ihre deutliche Marktf&uuml;hrerschaft.<br /> <br /> &bdquo;Das Ergebnis zeigt, dass unsere Kunden der erstklassigen Produktqualit&auml;t sowie der innovativen Technologie des Konzerns vertrauen. Wir sehen dies als Ansporn, auch in der zweiten Jahresh&auml;lfte mit wettbewerbsstarken Automobilen und Dienstleistungen die W&uuml;nsche unserer Kunden zu erf&uuml;llen &ldquo;, sagt Martin Jahn, Leiter Volkswagen Group Fleet International.<br /> &nbsp;</p>