Die Weiterentwicklung des erstmals im vergangenen Jahr vorgestellten Pillar-to-Pillar-Displays fügt sich nahtlos über die gesamte Fahrzeugbreite ins Cockpit ein und setzt auf eine durchgehende Anzeigefläche anstelle einzelner Bildschirme. Fahrer und Beifahrer bedienen das Display gleichermaßen intuitiv und tauchen in ein eindrucksvolles Nutzererlebnis ein. Unterstützt wird dieses durch das sogenannte Matrix Backlight mit Local Dimming – eine Technologie, die jede LED einzeln steuern und je nach Bedarf heller oder dunkler dimmen kann. So entstehen ein hoher Kontrast sowie eine hervorragende optische Bildqualität. Als zentrale visuelle Schnittstelle bringt das Pillar-to-Pillar-Display das digitale Fahrerlebnis zu Fahrer und Beifahrer und unterstreicht die Bedeutung der Displaygröße als Alleinstellungsmerkmal für Automarken und -modelle, die auch die Continental Mobilitätsstudie ermittelt hat. Mit dem OLED-Display bringt Continental zudem eine Multi-Display-Lösung in ein globales Serienfahrzeug, die selbst leuchtet und daher keine Hintergrundbeleuchtung wie herkömmliche LC-Displays (Liquid Crystal, Flüssigkristall) benötigt. So werden extrem leichte und flache Einheiten möglich und die Designfreiheiten dank der kompakten Maße deutlich erhöht.

„Nutzererlebnis schafft Wert. Das beweisen wir mit den neuen Aufträgen für unsere Display-Lösungen eindrücklich. Sie gehören zu den neuen Pferdestärken der Mobilität der Zukunft. Kunden suchen nach Erlebnissen, die benutzerfreundlich sind und von denen sie sich positiv unterhalten fühlen“, sagt Philipp von Hirschheydt, Leiter des Geschäftsbereichs User Experience bei Continental. „Deshalb treiben wir die Weiterentwicklung entsprechender Lösungen konsequent voran. Bereits heute liefern wir pro Jahr rund 30 Millionen User-Experience-Produkte wie Displays und rüsten mehr als jedes dritte Auto weltweit aus.“

High-Tech Megafactories bringen Produktion moderner Displaylösung auf neues Level

Die Nachfrage nach integrierten Displaylösungen wächst enorm, gleichzeitig benötigen große Bildschirm-Technologien deutlich größere und hoch innovative High-Tech Fertigungsanlagen. So ist das Pillar-to-Pillar-Display beispielsweise rund fünfmal so groß wie ein herkömmliches digitales Kombiinstrument. Aus diesem Grund forciert Continental auch den Paradigmenwechsel in der Produktion und bündelt ihre Produktionskapazitäten für Display-Lösungen in ausgewählten Megafactories. Durch die Bündelung der Produktionskapazitäten sowie den Fokus auf Standardisierung, Automatisierung und Digitalisierung entstehen wirtschaftliche und technologische Synergien, die es Continental ermöglichen, höhere Umsätze zu erzielen und die Skaleneffekte (Economies of Scale) weiter zu steigern. 

„Unsere umfassende Fertigungskompetenz bei der Herstellung komplexer Produkte heben wir dank der Megafactory-Strategie auf ein neues Level. Wir sind bereit für weiteres Wachstum und neue Aufträge, denn gerade die aufwändige Fertigung großer Displaylösungen gewinnt durch unseren neuen Produktionsansatz an Geschwindigkeit“, fasst von Hirschheydt zusammen.