Schaltbare Lichtverteilung macht Inhalte auf Knopfdruck unsichtbar

Privacy-Funktionen werden zwar schon länger zum Beispiel bei Laptop-Displays eingesetzt, waren bisher aber nicht für den Einsatz im Automobilbereich geeignet. Mit dem privaten Modus verhindert der Nutzer, dass Inhalte von Personen in seinem unmittelbaren Umfeld, etwa vom Sitznachbar in der Bahn, eingesehen werden. Bei der Entwicklung der neuen Display-Technologie ist es Continental gelungen, die Technologie erstmals für die besonderen Anforderungen im Fahrzeug umzusetzen und das Licht im Privacy-Modus gerichtet derart zu bündeln, dass weniger als ein Prozent Lichtabstrahlung beim Fahrer ankommt. So wird dessen Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigt. Gleichzeitig erzeugt das Display ein hochqualitatives Bild.

Durch Zu- beziehungsweise Abschaltung der Privacy-Funktion macht das Display Inhalte wahlweise nur für den Beifahrer oder für alle Passagiere sichtbar. „Durch unsere Expertise im Bereich Hinterleuchtungs- und Kunststofftechnologie kommen bei unserem Switchable Privacy Display unter anderem zahlreiche Schlüsselkomponenten zum Einsatz, die wir selbst entwickelt haben und auch selbst fertigen“, sagt Kai Hohmann, Produktmanager für Display-Lösungen. „Dadurch sind wir in der Lage, höchste Qualitätsansprüche sowohl vonseiten der Fahrzeughersteller als auch der Nutzer in Bezug auf Kontrast, Leuchtdichte und Bildhomogenität zu erfüllen. Zusätzlich werden wir bis zur Markteinführung auch die energetische Effizienz weiter steigern und damit die Technologie noch nachhaltiger gestalten.“ Die geplante Markteinführung des neuen Switchable Privacy Displays ist für 2024 vorgesehen.