Einblicke in Schlüsselinnovationen der Fahrzeugsoftware
<p>Digitale und nachhaltige Innovationen werden der entscheidende Faktor sein, der die Nachfrage nach luxuriöser individueller Mobilität in Zukunft antreibt. Schon heute verbinden Kunden mit Luxus zunehmend immaterielle Werte wie mehr Zeit für das eigene Leben und Verantwortung für andere Menschen und die Umwelt. Als eine der führenden Luxusautomobilmarken hebt Mercedes-Benz das Luxuserlebnis immer wieder auf ein neues Niveau. Dazu gehört auch, ihm eine neue Bedeutung für das digitale und nachhaltige Zeitalter zu geben. Es gilt mit weniger mehr zu erreichen. Angetrieben vom Innovationsgeist, der fest in der Marken-DNA verankert ist, und den strategischen Zielen “Lead in electric” und “Lead in car software” leistet Mercedes-Benz Pionierarbeit bei der elektrischen und digitalen Transformation der globalen Automobilindustrie.</p>
Der jüngste Beweis dafür ist der Mercedes-Benz VISION EQXX. Der effizienteste Mercedes, der jemals gebaut wurde, ist eine Blaupause für die Zukunft der Effizienz von Elektrofahrzeugen. Gleichzeitig markiert er den Aufbruch hin zu radikal neu gedachten software-basierten Technologien und künstlicher Intelligenz für UI/UX. Mit dem DRIVE PILOT hat Mercedes-Benz als weltweit erster Automobilhersteller eine international gültige Systemgenehmigung für hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 3) erhalten.
„Mit einem hochmodernen EV-Portfolio und der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge hat Mercedes‑Benz bereits heute eine führende Position bei der Transformation der Mobilität inne. Unsere Strategie wird dadurch untermauert, dass wir wichtige Elemente des elektrischen Antriebsstrangs und der Software selbst entwickeln. Mit unserem VISION EQXX zeigen wir, dass Effizienz ein zentraler Bestandteil von Luxus ist – heute und in Zukunft. Effizienz ist die neue Währung, nicht nur im Antriebsstrang, sondern im gesamten Fahrzeug. Durch Effizienz erreichen wir mit weniger mehr – und das schließt nachhaltigen Luxus ein, der sowohl digital als auch physisch ist. Mit dem DRIVE PILOT, unserem System für hochautomatisiertes Fahren auf Level 3, gewinnen unsere Kunden das wertvollste Gut überhaupt: Zeit. In einem ersten Schritt bieten wir diese weltweit führende Technologie unseren Kunden in Deutschland an, werden sie aber bis Ende des Jahres auch in den USA einführen, wenn die gesetzliche und regulatorische Lage es erlaubt“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer verantwortlich für Entwicklung & Einkauf.
„Software verändert die Welt. Bei Mercedes-Benz setzen wir das Potenzial von Software frei, um für unsere Kunden einen echten Mehrwert zu schaffen. Wir legen dabei den Fokus auf diejenigen Innovationen, die ihnen Zeit schenken. Das ist für uns digitaler Luxus. Der Erfolgsfaktor ist die Integration von Software-Innovationen in intelligent gestaltete Elektronik-Hardware, basierend auf unserem neuen Betriebssystem MB.OS. Diese leistungsstarke, langlebige und energieeffiziente Architektur, die wir zunehmend selbst entwickeln, wird das Kundenerlebnis und die Entwicklungsprozesse entscheidend verändern“, sagt Magnus Östberg, Chief Software Officer, Mercedes-Benz AG.
VISION EQXX – die Zukunft der Effizienz
Der Roadtrip zur Elektromobilität ist in vollem Gange. Mercedes-Benz hat auf diesem Weg bereits viele Erfahrungen gesammelt und zahlreiche Meilensteine erreicht. Der Technologieträger VISION EQXX ist ein Fahrzeug, das speziell für diese transformative Reise konzipiert wurde. Er demonstriert nicht nur das Potenzial der Elektromobilität für das digitale und nachhaltige Zeitalter, sondern interpretiert auch das Wesen des Roadtrips neu. Er erfüllt den Wunsch nach Freiheit und der Entdeckung der Welt im Einklang mit der Natur.

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Mit einer Reichweite von mehr als 1.000 km (620 Meilen) mit einer einzigen Batterieladung und einem Energieverbrauch von weniger als 10 kWh/100 km ist der VISION EQXX eine Blaupause für die Zukunft der Effizienz. Neben dem hochmodernen elektrischen Antriebsstrang, dem weltbesten Luftwiderstandsbeiwert von cw 0,17 und dem bionischen Leichtbau ist der VISION EQXX auch Pionier eines radikal neuen softwaregesteuerten UI/UX-Ansatzes. Eine „Game Engine“ hebt die UI-Grafik auf ein völlig neues Niveau des digitalen Luxus. Die Benutzeroberfläche zeigt, wie Echtzeitgrafiken neue digitale Möglichkeiten eröffnen, indem sie sofort auf die Bedürfnisse des Fahrers reagieren und die reale Welt ins Fahrzeug bringen. Diese Verschmelzung von Mensch und Maschine schafft eine Partnerschaft zwischen Auto und Fahrer. Diese zunehmend nahtlose Beziehung wird durch die intuitive Interaktion über das hocheffiziente und gleichzeitig visuell beeindruckende einteilige Display weiter erleichtert. Eine charaktervolle, emotionale Stimme für „Hey Mercedes“ bringt die Konversation zwischen Fahrer und Auto auf eine ganz neue und natürlichere Ebene.
Nachhaltige Materialien im VISION EQXX – erste Serieneinführung
Die Innovationen aus dem Technologieprogramm, das den VISION EQXX hervorgebracht hat, dienen als Blaupause des digitalen und nachhaltigen Luxus in zukünftigen Mercedes-Benz Fahrzeugen. Nur wenige Monate nach der Weltpremiere des VISION EQXX integriert Mercedes-Benz das erste nachhaltige Material aus dem Technologieträger in die laufende Serie: Sowohl der EQS als auch der EQE werden als Pilotbaureihen mit Kabelkanälen aus UBQ™ ausgestattet – einem Kunststoffersatzmaterial, das aus gemischten Haushaltsabfällen gewonnen wird, die bisher schwer zu recyceln sind und daher häufig auf der Mülldeponie landen.
Der VISION EQXX bietet einen Fahrplan für erlebbaren Luxus durch nachhaltige Materialien. Dazu gehören tierfreie Lederalternativen, die aus pulverisierten Kaktusfasern und der wurzelähnlichen Struktur von Pilzen gewonnen werden. Der VISION EQXX bietet auch Luxus durch Nachhaltigkeit, der für die Kunden unsichtbar ist – mit recycelten Materialien in strukturellen Komponenten und einem bionischen Konstruktionsansatz, der das Gewicht minimiert und Ressourcen spart.
Ende April wird Mercedes-Benz die Praxistauglichkeit dieses visionären Fahrzeugs bei einer Langstreckenfahrt im realen Straßenverkehr unter Beweis stellen.
MB.OS – eine Architektur, die Zeit schenkt
Im Rahmen seines Führungsanspruchs bei der Fahrzeugsoftware beschleunigt Mercedes-Benz die Entwicklung seines eigenen Betriebssystems. Das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) wird eine leistungsstarke, langlebige und energieeffiziente Architektur bieten, die eine Vielzahl von Kundenvorteilen mit sich bringt. Dazu gehört die Möglichkeit, während der Fahrt Zeit zurückzugewinnen für die wichtigen Dinge im Leben oder einfach nur um zu entspannen. Durch künstliche Intelligenz lernt das System seine Nutzer immer besser kennen und stellt sich auf ihre Gewohnheiten und Vorlieben ein. Mit individualisierten Angeboten sorgt es nicht nur für Begeisterung, sondern vereinfacht die Bedienung, indem es zunehmend intuitiver wird – eine weitere Form des digitalen Luxus. Das System reduziert die Komplexität durch bereichsübergreifende Standardisierung der elektronischen und elektrischen Hard- und Software. Dafür unterteilt Mercedes-Benz das Auto in vier Bereiche: Infotainment, automatisiertes Fahren, Karosserie und Komfort sowie Fahren und Laden. Die Software besteht aus einer Benutzeroberfläche, Anwendungen, Middleware und einem Basisbetriebssystem. Die Hardware hingegen ist in diesem Kontext alles, was ein Kabel, elektrische/elektronische Hardware, Chips und Sensoren hat.
Die Komplexitätsreduzierung setzt sich mit vertikaler Hard- und Softwareintegration weiter fort. Durch die Kombination von Software und Hardware im eigenen Haus und die genaue Definition, wie die verschiedenen Ebenen in den Domänen, der Cloud und dem Internet der Dinge (IOT) zusammenarbeiten, kann Mercedes‑Benz das bestmögliche Ergebnis für den Kunden erzielen. Dazu gehören eine schnellere Bereitstellung von Funktionen und Datenanalysen, um tiefere Einblicke in die Nutzung der Funktionen zu gewinnen, die direkt in den Entwicklungsprozess einfließen. Im Einklang mit dem strengen Datenschutz und der Transparenz setzt dies die vorherige Zustimmung des Kunden voraus. Das Kundenerlebnis wird sich durch neue und faszinierende Funktionen, Dienste und Apps von Drittanbietern, die Over-the-Air (OTA) bereitgestellt werden, kontinuierlich weiterentwickeln und die Kunden fortlaufend begeistern.
Eine selbstgestaltete Benutzeroberfläche und die Verringerung der Komplexität werden auch Mercedes-Benz als Unternehmen zugutekommen. Ein Beispiel: Die aktuelle S-Klasse hat über 80 Steuergeräte. Auch wenn dieses vielschichtige System aus Einzelkomponenten sehr gut funktioniert, wäre es sicherlich effizienter, deutlich weniger Geräte einzusetzen. Die einzige Möglichkeit, dies effektiv zu erreichen, besteht darin, mehr selbst zu steuern. Mercedes-Benz wird MB.OS über alle Produktlinien hinweg ausrollen und die Plattform über Generationen hinweg wiederverwenden, um Skaleneffekte zu nutzen.
Mercedes-Benz ist Vorreiter bei automatisierten Fahr- und Sicherheitstechnologien
Seit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 hat Mercedes-Benz mit innovativen Technologien immer wieder Maßstäbe in der Fahrzeugsicherheit gesetzt. Sicherheit gehört zu den Kernwerten der Marke. So bietet Mercedes-Benz seit Jahren fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (SAE-Level 2) in seinen Fahrzeugen an. Sie können das Leben in vielen Alltagssituationen erheblich erleichtern und unterstützen zum Beispiel bei der Geschwindigkeits- und Abstandsregelung, beim Lenken oder beim Spurwechsel. Im Dezember 2021 hat Mercedes-Benz als weltweit erster Automobilhersteller eine international gültige Systemgenehmigung für hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 3) erhalten. Und beim Einparken geht die Marke noch einen Schritt weiter – mit der Vorrüstung des INTELLIGENT PARK PILOT, der zukünftig vollautomatisiertes, fahrerloses Parken (Automated Valet Parking; SAE-Level 4) ermöglicht.
SAE-Level-2-Systeme unterstützen den Fahrer und erhöhen die Sicherheit
Mit „Intelligent Drive“ bündelt der Automobilhersteller eine breite Palette von Fahrerassistenzsystemen für teilautomatisiertes Fahren (SAE-Level 2). Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC kann auf allen Straßentypen automatisch den vorgewählten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten. Der Aktive Lenk-Assistent unterstützt im Geschwindigkeitsbereich bis 210 km/h (130 mph) beim Folgen der Fahrspur. Der Aktive Spurhalte-Assistent erkennt im Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 250 km/h (37 bis 155 mph) mittels einer Kamera das Überfahren von Fahrbahnmarkierungen und Fahrbahnrändern und hilft dem Fahrer, ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur zu vermeiden. Der Aktive Spurwechsel-Assistent unterstützt kooperativ beim Wechsel auf die Nachbarspur. In Verbindung mit DIGITAL LIGHT ist auch bei Nacht eine intuitive Ausleuchtung möglich. Der Aktive Nothalt-Assistent bremst das Fahrzeug in der eigenen Spur bis zum Stillstand ab, wenn er erkennt, dass der Fahrer dauerhaft nicht mehr in das Fahrgeschehen eingreift. Als Bestandteil des serienmäßigen Aktiven Spurhalte-Assistenten funktioniert dies auch, wenn der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC mit Lenk-Assistent nicht eingeschaltet ist. Der Aktive Brems-Assistent nutzt die im Fahrzeug installierten Sensoren, um zu registrieren, ob eine Kollisionsgefahr mit vorausfahrenden, kreuzenden oder entgegenkommenden Fahrzeugen besteht. Im Falle einer drohenden Kollision kann das System den Fahrer optisch und akustisch warnen. Bei zu schwacher Bremsung durch den Fahrer ist es zudem möglich, ihn durch eine situationsgerechte Erhöhung des Bremsmoments zu unterstützen sowie eine autonome Notbremsung einzuleiten, wenn der Fahrer nicht reagiert. Mit diesen und vielen weiteren intelligenten Systemen setzt Mercedes-Benz nicht nur Maßstäbe bei Sicherheitstechnologien im Automobilbau, sondern geht auch einen wichtigen Schritt weiter auf dem Weg zum autonomen Fahren.
SAE-Level 3 DRIVE PILOT – die nächste Stufe automatisierten Fahrens
Als weltweit erstes Automobilunternehmen hat Mercedes-Benz im Dezember 2021 die anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen der internationalen UN-R157 für ein Level-3-System erfüllt, das hochautomatisiertes Fahren ermöglicht. Mercedes-Benz bietet den DRIVE PILOT zunächst in Deutschland an, wo 13.191 Autobahnkilometer für das hochautomatisierte Fahren freigegeben sind. Darüber hinaus arbeitet Mercedes-Benz intensiv daran, bis Ende des Jahres die behördliche Zulassung für die beiden US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada zu erhalten, soweit auch die gesetzliche Lage einen solchen Betrieb erlaubt. Mit dem Level-3-System wird ein radikaler Paradigmenwechsel eingeleitet, der es dem Fahrzeug erlaubt, unter bestimmten Bedingungen die dynamische Fahraufgabe zu übernehmen. Für Kunden bedeutet dies ein ultimatives Luxuserlebnis. Sie können entspannen oder arbeiten und so wertvolle Zeit zurückgewinnen. Sie können zum Beispiel mit Kollegen via In-Car-Office kommunizieren, über die Headunit Nachrichten und E-Mails schreiben, im Internet surfen oder sich einfach zurücklehnen und einen Film schauen.
DRIVE PILOT baut auf der Umfeldsensorik des Fahrassistenz-Pakets auf und umfasst zusätzliche Sensoren, die Mercedes-Benz für ein sicheres, hochautomatisiertes Fahren für unverzichtbar hält. Dazu gehören LiDAR, eine Kamera in der Heckscheibe und Mikrofone, insbesondere zum Erkennen von Blaulicht und anderen Sondersignalen von Einsatzfahrzeugen. Außerdem ist ein Nässesensor im Radkasten. Die S-Klasse mit optionalem DRIVE PILOT verfügt zudem über redundante Lenk- und Bremssysteme sowie ein redundantes Bordnetz, um auch beim Ausfall eines dieser Systeme manövrierfähig zu bleiben und eine sichere Übergabe an den Fahrer zu gewährleisten.
Oberste Priorität bei der Einführung eines solchen Systems hat für Mercedes-Benz die Sicherheit, die hohe Anforderungen an die Betriebssicherheit beinhaltet. Der exakte Standort der S-Klasse wird über ein hochpräzises Positionierungssystem ermittelt, das wesentlich leistungsfähiger ist als herkömmliche GPS-Systeme. Zusätzlich werden die Daten aus der Satellitennavigation mit Sensordaten und Daten aus einer HD‑Karte abgeglichen. Die von LiDAR-, Kamera-, Radar- und Ultraschallsensoren erfassten Daten können zum Beispiel Informationen über die Straßengeometrie, Streckeneigenschaften, Markierungen oder Verkehrszeichen enthalten.
Ergänzend zu den Sensordaten erhält der DRIVE PILOT Informationen zu Straßengeometrie, Streckeneigenschaften, Verkehrszeichen und besonderen Verkehrsereignissen (z.B. Unfälle oder Baustellen) von einer digitalen HD-Karte, die ein dreidimensionales Straßen- und Umgebungsbild liefert. Die Kartendaten werden in Backend-Rechenzentren gespeichert und ständig aktualisiert. Jedes Fahrzeug speichert auch ein Abbild dieser Karteninformationen an Bord, vergleicht sie ständig mit den Backend-Daten und aktualisiert gegebenenfalls den lokalen Datensatz. Die HD-Karte bietet somit eine stabile Positionierung durch eine von Faktoren wie Schatten oder verschmutztem Sensor unabhängige Darstellung der Umgebung. Diese hochpräzise Karte unterscheidet sich von Karten für Navigationsgeräte unter anderem durch ihre höhere Genauigkeit im Zentimeter- statt im Meterbereich und ihr detailliertes Kreuzungs- und Streckenmodell.
Ein leistungsfähiges zentrales Steuergerät stellt die notwendigen anspruchsvollen Softwarefunktionen für das hochautomatisierte Fahren bereit. Im Rahmen einer modernen Sicherheitsarchitektur werden wichtige Algorithmen redundant berechnet.
SAE-Level 4 in Parkhäusern – INTELLIGENT PARK PILOT soll in Zukunft in entsprechenden Parkhäusern Automated Valet Parking ermöglichen
Bestimmte Varianten der S-Klasse und künftig auch des EQS und des EQE sind die ersten Serienfahrzeuge, die mit der entsprechenden Sonderausstattung in Deutschland eine Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT bieten. INTELLIGENT PARK PILOT soll zukünftig Automated Valet Parking in Parkhäusern ermöglichen. Hierfür müssen die Parkhäuser mit der entsprechenden Infrastruktur von Bosch ausgestattet sein. Das System ermöglicht es dann, vollautomatisiert zu einem reservierten Parkplatz zu fahren und diesen wieder zu verlassen - ohne dass sich jemand im Fahrzeug befindet. Mercedes-Benz RDNA hat in Zusammenarbeit mit Bosch Automated Valet Parking kürzlich auf einer Veranstaltung in Downtown Los Angeles mit einem EQS 580 als Demofahrzeug vorgestellt. Dabei wurden die Effektivität, der Komfort und die praktische Umsetzung dieser hochentwickelten, branchenführenden neuen Technologie demonstriert. Ob die Vorrüstung in den USA zukünftig angeboten wird, prüft Mercedes-Benz durch laufende Beobachtung des Marktes.
Die Vision: Der Fahrer stellt das Fahrzeug innerhalb einer gekennzeichneten Drop-off-Area im Parkhaus ab und startet per Smartphone-App den Parkvorgang. Bestätigt die App die Übernahme des Fahrzeugs durch die AVP-Infrastruktur, kann der Fahrer das Parkhaus verlassen. Das Fahrzeug wird dann automatisch gestartet und fährt, geleitet von der Sensorik im Parkhaus, zu seinem reservierten Stellplatz. Es stoppt dabei vor möglichen Hindernissen wie Passanten oder anderen Fahrzeugen. Bei seiner Rückkehr kann der Fahrer das Fahrzeug per Smartphone-Befehl rufen. Es fährt dann zu einer gekennzeichneten Pick-up-Area.
Der EQE – die neue Business Avantgarde für das elektrische Zeitalter
Der neue EQE ist das zweite Serienfahrzeug auf der EVA2-Architektur für Elektrofahrzeuge der Ober- und Luxusklasse. Diese komplette Neukonzeption ermöglicht das sogenannte Purpose-Design und bietet deutliche Vorteile bei Aerodynamik und Effizienz. Der sportliche EQE bringt das Konzept der Business-Limousine in die Zukunft. Er bietet alle wesentlichen Funktionen der Luxuslimousine EQS in einem kompakteren Format. Dazu gehört als absolutes Highlight im Interieur der MBUX Hyperscreen. Der gebogene 56-Zoll-Bildschirm erstreckt sich fast über die gesamte Breite des Innenraums und integriert Kombiinstrument, Infotainment und Beifahrerdisplay in einem nahtlosen Design. Das 12,3 Zoll große OLED-Display mit eigener Bedienoberfläche macht das Reisen für den Beifahrer abwechslungsreicher und unterhaltsamer. Er kann während der Fahrt dynamische Inhalte wie Video-Streaming oder TV sehen. Das System nutzt eine intelligente, kamerabasierte Sperrlogik, die erkennt, ob der Fahrer auf das Beifahrerdisplay schaut. Ist dies der Fall, dimmt das System die dynamischen Inhalte automatisch ab. Mercedes-Benz wird dieses System voraussichtlich noch in diesem Jahr in Mercedes-EQ Fahrzeugen einführen, die in den USA verkauft werden.
Zu den weiteren Highlights des EQE gehören der MBUX Interieur-Assistent, das MBUX Head-up-Display, ENERGIZING AIR CONTROL mit Hepa-Filter, DIGITAL LIGHT und Hinterachslenkung. Zahlreiche neue Fahrfunktionen können mit der Over-the-Air-Technologie aktiviert werden – zum Beispiel die Projektionsfunktionen von DIGITAL LIGHT oder eine zusätzliche Sound Experience, die den avantgardistisch gestalteten Innenraum mit einem sonoren, extrovertierten Klang bereichert.
Die Batterie des EQE (Stromverbrauch kombiniert: 18,7–15,9 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/100 km) hat einen nutzbaren Energieinhalt von circa 90 kWh für eine Reichweite von bis zu 660 km nach WLTP – ausreichend für komfortable Langstreckenfahrten. Und für noch längere Fahrten reicht eine 15-minütige Ladung an Schnellladesäulen für bis zu 250 weitere Kilometer (nach WLTP).

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Innovative Technologien für Kompaktklasse-Modell
<p> - Variable Lenkunterstützung Flex Steer serienmäßig</p> <div> <p> - Adaptives Fahrlicht AFLS optional erhältlich</p> <p> Innovative Technologielösungen kommen in der zweiten Generation des Hyundai i30 zum Einsatz. Das Kompaktklasse-Modell, das am 23. März seinen offiziellen Verkaufsstart feiert, erhält die variable Lenkunterstützung Flex Steer serienmäßig. Über eine Lenkrad-Taste können drei Modi eingestellt werden, die Einfluss auf das Ansprechverhalten der Lenkung haben: Die Standard-Einstellung „Normal“ bietet mittleren Lenkaufwand. Der Modus „Comfort“ erleichtert das Lenken und macht damit Fahrten im Stadtverkehr oder das Parken des Fahrzeugs komfortabler. Möchte der Fahrer sportlich unterwegs sein, bietet sich der „Sport“-Modus an: Dann reagiert das Fahrzeug noch direkter auf Lenkbewegungen. Die Modi können während des Fahrens gewechselt werden. Erreicht das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 45 km/h wird automatisch vom „Comfort“- auf den „Normal“-Modus umgeschaltet.</p> <p> Ebenfalls Premiere feiert im neuen i30 das adaptive Fahrlicht AFLS (Adaptive Front Lighting System), das optional im Lichtpaket zusammen mit Xenon-Scheinwerfern erhältlich ist. Es passt die Ausleuchtung der Straße wechselnden Bedingungen an, leuchtet also weit, wenn es auf der Autobahn zügig vorangeht, und legt den Fokus auf den direkt vor dem Fahrzeug liegenden Bereich, wenn der Wagen auf engen kurvigen Wegen unterwegs ist. Was hinzukommt: Bei Kurvenfahrt leuchten die Scheinwerfer in die Kurve hinein, was vor allem nachts auf Landstraßen die Sicht des Fahrers ganz erheblich verbessert. </p> </div>
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Kleiner Sportsfreund
<p> <img alt="" src="/files/UserFiles/suzi.jpg" style="width: 250px; height: 167px; " /></p> <p> <strong>Suzuki Swift-Freunde, die nach Einführung des neuen Modells im Jahr 2010 zunächst eine sportive Ausführung vermisst haben, dürfen schon seit dem Jahreswechsel aufatmen: Der Swift Sport erfreut mit knackigen 136 PS und einem sauber gestuften Sechsgang-Getriebe. Flottenmanagement war bereits unterwegs mit dem quirligen Kleinwagen.</strong></p> <p> Der Swift verdient den Namen Kleinwagen noch – mit deutlich unter vier Längenmetern nämlich passt der Japaner perfekt in die City, ohne zu nerven mit Problemen bei der Parkplatzsuche. Im Gegenzug bietet er ordentliche Raumverhältnisse selbst für großgewachsene Fahrgäste. Wer den 136 PS starken "Sport" ordert, darf aber ruhig auch mal einen Abstecher auf die windungsreiche Landstraße wagen, denn dort macht das wendige Vehikel richtig Spaß. Okay, er ist nicht übermotorisiert und braucht ein bisschen Drehzahl, um in Fahrt zu kommen – aber darauf kann man sich einstellen. Wer möchte, beschleunigt den kleinen Fronttriebler mit den potent aussehenden 17-Zöllern auf knapp 200 km/h – nicht von schlechten Eltern. Ausgeprägte Sportsitze halten die menschliche Fracht bei hoher Querbeschleunigung in der Zange, sie sind hier Standard</p> <p> Der 1,6 Liter große Vierzylinder läuft kultiviert und vibrationsfrei, die Sechsgang-Box lässt sich leichtgängig schalten. Eine recht direkte Servolenkung hilft, den Asiaten schwungvoll ums Eck zu wuchten. Trotz straffer Abstimmung bereitet die Fuhre aber auch auf weiten Strecken Freude – dann am besten mit Tempomat, der zur Serienausstattung gehört. In Sachen Durst hält sich das mit Schaltsaugrohr ausgerüstete, dezent röhrende Triebwerk zurück und glänzt mit 6,4 Litern pro 100 km. Ab 15.537 Euro netto ist der drahtige Swift zu haben, dessen Tradition immerhin bis in die Achtzigerjahre zurückreicht und mit dem einstigen Swift GTI begründet wurde. Das aktuelle Topmodell der Linie kommt mit Klimaautomatik, der vollen Sicherheitsausrüstung inklusive ESP und sogar Bixenon-Scheinwerfern üppig ausgestattet daher.</p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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