Die Autohaus-Gruppe Bleker ist Teil der Initiative „eCar-Service“ des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).  Mit dem Zusatzzeichen eCar-Service zeigt das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe, dass seine Kfz-Meisterbetriebe für Service- und Reparaturarbeiten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen bestens gerüstet sind. In Borken hat ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk das Zusatzzeichen jetzt an Hermann Bleker übergeben. „Die Initiative eCar-Service richtet sich an große Autohaus-Gruppen genauso wie an freie Werkstätten. Deshalb freue ich mich, dass ein großes Unternehmen wie die Bleker Gruppe von eCar-Service überzeugt ist“, so Hülsdonk.

„Wir wollen unseren Kunden zeigen, dass wir auch in Zukunft ihr verlässlicher und top qualifizierter Partner für Service und Reparatur am Auto sind. Dabei ist es egal, mit welchem Antrieb die Fahrzeuge ausgerüstet sind, auch ein E-Fahrzeug kann einen Defekt oder einen Schaden haben“, so Geschäftsführer Hermann Bleker. An sechs Standorten betreut die Bleker-Gruppe elf Fahrzeugmarken im Verkauf und im Service, Citroen, DS, Peugeot, Renault, Dacia, Nissan, Alfa Romeo, Jeep, Opel, Maserati und Fiat. Seit 2017 verfügt das Bleker-Logistikzentrum in Borken über eine Eigenstromanlage mit Stromspeicher. Damit ist es möglich, die Gabelstapler des Teilelagers über Nacht aufzuladen.

Im Kraftfahrzeuggewerbe sind bereits heute mehr als 30.000 Mitarbeiter:innen der Kfz-Betriebe zum „Fachkundigen für Arbeiten an HV-Systemen in Kraftfahrzeugen“ qualifiziert. Damit sind die Werkstätten deutlich weiter als etwa der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Betriebe, die ebenfalls Teil der Initiative werden wollen, finden die Anforderungen und weitere Informationen auf der Webseite www.ecar-service.com. Dort gibt es auch eine Werkstattsuche, in die sich die eCar-Service-Betriebe eintragen können. Kunden mit einem Elektrofahrzeug finden dann einfacher eine passende Werkstatt in der Nähe. Das Zusatzzeichen ist über www.kfz-meister-shop.de bestellbar.

Das neue Zusatzzeichen erhalten Kfz-Betriebe, wenn sie unter anderem über mindestens eine „Fachkundige Person (FHV nach DGUV-Information 209-093) und die notwendige Werkstattausrüstung verfügen. Außerdem muss es einen Ladepunkt mit einer Ladeleistung von mindestens 11 kW sowie eine geeignete Abstellfläche für beschädigte Hochvolt-Fahrzeuge geben.