Das Expertenteam von Vulcan hat erfolgreich das erste Lithiumhydroxid-Monohydrat (LHM) in Batteriequalität hergestellt. Die Probe besticht durch 56,5% LiOH.H2O und einem Minimum an Verunreinigungen. Das in der Pilotanlage hergestellte LHM übertrifft somit nicht nur herkömmliche LHM-Produkte, die in der Batterieindustrie Einsatz finden, sondern auch die höchsten Anforderungen der Abnehmer auf dem Markt. 

Vulcan Energie hat ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, Lithium aus dem Thermalwasser des Oberrheingrabens zu filtern. Durch den Einsatz erneuerbarer Wärme wird der gesamte Prozess klimaneutral und das Verfahren CO2-frei. Mit der festgestellten Qualität kann sich der Oberrhein zum Zentrum für die industrielle Produktion von CO2-freiem Lithium etablieren und damit die Unabhängigkeit der europäischen Batterieindustrie sowie die regionale Wertschöpfung stärken.

„Die Ergebnisse bestätigen, dass unser Verfahren funktioniert. Die neuesten Erkenntnisse und Probenergebnisse sind überragend. Ich bin sehr stolz auf unser Team, dass wir diesen Meilenstein erreicht haben. Auch hinsichtlich der nahenden UN-Klimakonferenz COP26 sind dies überzeugende und wichtige Nachrichten. Eine nachhaltige und klimafreundliche Rohstoffversorgung für die Batterieindustrie in Europa ist keine Utopie,“ so Horst Kreuter, Geschäftsführer der Vulcan Energie Ressourcen. 

Die Pilotanlage, in der das Team rund um das Zero Carbon LithiumTM-Projekt tätig ist, läuft seit April auf Hochtouren. Die neuesten Ergebnisse fließen in eine Machbarkeitsstudie ein, die derzeit erstellt wird. Die Kommerzialisierung der Anlage wird bei weiteren positiven Proben wie geplant eingehalten werden können. Mit der Fertigstellung der Demonstrationsanlage im Herbst 2023, könnte das Zero Carbon LithiumTM-Projekt des Unternehmens im Jahr 2024 das weltweit erste Rohstoffprojekt mit Netto-Null Treibhausgasemissionen sein.