Wie Elektrofahrzeuge Energie- und Netzprobleme lösen können

Die Reduzierung der CO2-Emissionen des Verkehrssektors ist nicht der einzige Vorteil des elektrischen Fahrens. Während die Umstellung auf erneuerbare Energien noch immer von den Wetterbedingungen abhängig ist, könnten Elektroautos als vorübergehender Energiespeicher genutzt werden, da sie den größten Teil des Tages und der Nacht stationär bleiben. The Mobility House hat mit dem Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot eine intelligente Technologie entwickelt, die das Zusammenspiel von Elektroautos, stationären Zweit-Lebensdauer-Batteriespeichern und bidirektionalen Elektrofahrzeugen (Vehicle-to-Grid, V2G) optimiert. Technologien wie V2G können die Art und Weise, wie Energie in Zukunft genutzt und erzeugt wird, erneuern und gleichzeitig dem Planeten helfen.

Eine fossilienfreie Insel weist den Weg

Ein großartiges Beispiel für diese Partnerschaft ist das Projekt auf der Insel Porto Santo im Madeira-Archipel, Portugal - auch bekannt als "Smart Fossil Free Island". Das laufende Projekt begann 2018 mit Groupe Renault, EEM, Empresa de Electricidade da Madeira, S.A., und The Mobility House. Das gemeinsame Ziel ist es, die Insel in ein leuchtendes Beispiel für Nachhaltigkeit zu verwandeln. Erreicht werden soll dies durch die Erhöhung des Anteils von Wind- und Sonnenenergie an der gesamten Stromversorgung der Insel durch die intelligente Integration von Elektroautos und Batteriespeichern der zweiten Generation. EVBox hat diesem Projekt bidirektionale Wechselstrom-Ladestationen zugeteilt, die es Elektroautos von Renault ermöglichen, Energie aus ihren Akkus zurück in das Stromnetz (V2G) zu leiten. Das Projekt bewies, dass Elektrofahrzeuge eine sehr wichtige Rolle bei der Schaffung einer Welt der erneuerbaren Energien spielen können.