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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Autonome Shuttles in Doha

0 2019-12-16 1632

Neue Ära der urbanen Mobilität: 2022 wird es in der Hauptstadt des Emirats Qatar erstmals eine hochmoderne Flotte mit nachhaltig angetriebenen und kommerziell eingesetzten, autonomfahrenden Shuttles und Buslinien geben. Vertreter der Volkswagen AG und der Qatar Investment Authority (QIA) haben am Wochenende eine Vereinbarung für das sogenannte „Project Qatar Mobility“ unterzeichnet. Ziel ist die Transformation urbaner Mobilität und die Entwicklung eines wegweisenden Verkehrsprojektes – auch über das Jahr 2022 hinaus. Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania, MOIA und AID Autonomous Intelligent Driving werden in diesem Projekt einen zentralen Part übernehmen, indem sie eine markenübergreifende Zusammenarbeit als Blaupause für zukünftige Lösungen für autonomes Fahren realisieren. Während der größten Sportveranstaltung der Welt wird Qatar somit Schauplatz des weltweit ersten emissionsfreien, elektrischen und autonomen öffentlichen Verkehrssystems sein.

Der Vertrag wurde am Wochenende bei einer Zeremonie in Doha vom CEO der QIA, Mansoor Al-Mahmoud, und dem Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen Konzerns, Dr. Herbert Diess, unterzeichnet. Die Initiative „Projekt Qatar Mobility“ unterstreicht das gemeinsame Engagement für intelligente Technologien und umweltfreundlichen Verkehr. QIA und Volkswagen werden zusammen an der Entwicklung der notwendigen physischen und digitalen Infrastruktur arbeiten, um eine Flotte selbstfahrender Fahrzeuge in das vorhandene öffentliche Verkehrsnetz von Doha zu integrieren. 35 autonom fahrende ID. BUZZ AD-Elektroshuttles von Volkswagen Nutzfahrzeuge werden bis zu vier Fahrgäste auf teilfixierten Routen im Bereich Westbay befördern. Zudem werden zehn Hightech-Busse von Scania größere Gruppen aufnehmen.

Die Geschäftsbereiche AID und MOIA des Volkswagen Konzerns werden die zum Betrieb des Dienstes erforderlichen SDS-Kenntnisse (Self Driving System) und eine App bereitstellen. Erstmalig arbeiten vier Marken und Gesellschaften des Volkswagen Konzerns zusammen an einem solchen Projekt der urbanen Mobilität.

Mit diesem Leuchtturmprojekt wird ein ganzheitliches Ökosystem für autonomes Fahren geschaffen. Zu diesem gehören auch die Realisierung eines geeigneten rechtlichen Rahmens, einer intelligenten urbanen Infrastruktur sowie die Vermittlung von Wissen.Ziel ist die Entwicklung einer Blaupause für die Transformation urbaner Mobilität, die nicht nur in Qatar, sondern weltweit genutzt werden kann. Erste Tests der Shuttles und Busse werden voraussichtlich 2020 beginnen; bereits 2021 soll ein Probebetrieb aufgenommen werden. Das Projekt soll dann Ende des Jahres 2022 innerhalb Dohas offiziell starten und ein Vorzeigeobjekt für autonomes Fahren sein.

Dr. Herbert Diess sagte dazu: „Das ‚Projekt Qatar Mobility‘ wird einen sehr wichtigen Platz in unserer Strategie Together 2025+ einnehmen. Es bezieht sich gleichermaßen auf das wirtschaftliche Wachstum, die gesellschaftliche Entwicklung sowie die Herausforderungen im Umweltmanagement und unterstreicht unser Bekenntnis, in die Mobilität der nächsten Generation investieren zu wollen. Doha wird uns wertvolle Erkenntnisse in der realen Praxis liefern und das Projekt zum Sprungbrett für unsere Roadmap autonomes Fahren machen – ein Meilenstein für kommende Generationen von Fahrzeugen.“

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) ist innerhalb des Volkswagen Konzerns verantwortlich für autonomes Fahren, Mobility-as-a-Service (MaaS) und Transport-as-a-Service (TaaS), da erste Anwendungsszenarien für diese Gebiete im gewerblichen Sektor geplant sind. Zukünftig wird VWN daher auch entsprechende Spezialfahrzeuge wie Robo-Taxis entwickeln und produzieren. Dr. Thomas Sedran, Vorstandsvorsitzender von VWN: „Indem wir den Bulli von morgen zusammen mit dem derzeit von AID entwickelten System für autonomes Fahren nutzen, das intelligente Ridepooling von MOIA hinzufügen und die Buchung über eine App ermöglichen, starten wir in die Zukunft des urbanen Verkehrswesens: CO2-neutrale Mobilität kombiniert mit SDS-Technologie für höchste Effizienz und Sicherheit. Auf diese Weise bewegen wir eine ganze Gesellschaft, mit all ihren Anforderungen an eine saubere, intelligente und nachhaltige Mobilität. VWN wird zu einem integrierten Mobilitätsanbieter. Autonomes Fahren ist das Schlüsselthema bei der Transformation unseres Kerngeschäfts.“

Henrik Henriksson, Präsident und CEO von Scania, sagt: „Unser Ziel bei Scania ist es, den Übergang zu einem nachhaltigen Verkehrssystem voranzutreiben. In den kommenden Jahren wird der technologische und infrastrukturelle Fortschritt bei Elektro- und autonomen Fahrzeugen eine Schlüsselrolle bei dieser Entwicklung spielen. Im Bereich des Personenverkehrs ist auch ein höheres Maß an Sharing wichtig und durch Fortschritte im autonomen Verkehr wird es einfacher sein, die Flexibilität bei gemeinschaftlichen Fahrten zu erhöhen. Es ist spannend, Teil eines innovativen Projektes wie diesem in Qatar zu sein.“

Mansoor Al-Mahmoud, CEO der QIA, sagte zu der Ankündigung: „Wir brauchen eine neue Welle von Innovation, damit unsere Städte vorankommen. KI-fähige und emissionsfreie Transporttechnologien werden dem Fortschritt in der urbanen Mobilität dienlich sein und gleichzeitig für eine Abnahme von Staus und die Verbesserung der Energieeffizienz sorgen. Wir sind stolz darauf, dass die QIA hier eine Partnerschaft mit Volkswagen eingehen konnte, um zu gewährleisten, dass Qatar bei diesen neuen Technologien eine führende Position einnimmt. Die Entwicklung einer intelligenten Transportlösung wird dazu beitragen, die Zukunft der urbanen Mobilität sowohl bei uns als auch weltweit zu transformieren.“

Al-Mahmoud weiter: „Die Anlagestrategie der QIA basiert auf der Verantwortung, starke und nachhaltige Renditen zu erwirtschaften. Unsere Fähigkeit, den langfristigen Wert innerhalb eines weltweit führenden Unternehmens zu identifizieren, ist ein Schlüsselfaktor für unseren Erfolg.“

In diesem Sinne steht die QIA in engem Kontakt mit seinen Portfoliounternehmen und ist tief in deren Vision eingebunden. Die QIA ist ein langfristiger Investor des Volkswagen Konzerns und verfügt über zwei Vertreter in dessen Aufsichtsrat. Die QIA unterstützt so das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens einschließlich seiner Expansion und seiner Führungsposition bei der Elektrifizierung von Volumenfahrzeugen.

Peugeot kooperiert mit inno2grid

0 2020-01-20 56

Peugeot ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden ab sofort einen noch einfacheren Wechsel zur Elektromobilität. Wer bei der Löwenmarke ein vollelektrisches Modell oder einen Plug-In Hybriden erwirbt, kann beim Peugeot Händler nun auch einen maßgeschneiderten Installations- und Wartungsservice der Wallbox für zuhause hinzubuchen. Möglich macht dies die neue Kooperation mit inno2grid, dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur.

Entspannt elektrisch unterwegs

0 2020-01-20 93

Die Produkt- und Technologiemarke EQ bietet mit Mercedes me umfassende Services für die Elektromobilität von heute und morgen. Zu den wichtigsten Services und Funktionen des EQC gehören neben der Vorklimatisierung vor allem auch die EQC optimierte Navigation und Mercedes me Charge. Über die EQC optimierte Navigation finden Mercedes-Benz Kunden schnell öffentliche Ladestationen, bekommen über Mercedes me Charge bequem Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter und profitieren von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung auch an den Stationen von IONITY, dem europäischen Schnellladenetz. Das Ziel: ein entspanntes, unkompliziertes Reisen mit Transparenz und Planungssicherheit.

Innovative Lösung zum Netzausgleich

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Schöner Erfolg für NewMotion, den größten Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa: Die Ladepunkte von NewMotion sind die ersten, die für das so genannte ELBE-Projekt (Electrify Buildings for EVs) in Hamburg zertifiziert wurden. Im Rahmen dieses Projekts erhalten Kunden einen Kostenzuschuss von bis zu 60 Prozent für den Kauf und die Installation von Ladepunkten. Ziel des Vorhabens ist es, in Hamburg bis zu 7.400 Ladepunkte an Gebäuden und Firmenarealen zu errichten. Ladeinfrastruktur und Elektromobilität in Hamburg sollen dadurch einen weiteren Kick bekommen.

Intuitives Bedienkonzept beim neuen Golf

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Volkswagen Modelle stehen für eine moderne Funktionalität und eine markentypisch leichte Orientierung im Innenraum. Mit dem neuen Golf wird die Bedienung nun noch intuitiver. Ein sicht- und spürbares Beispiel ist die Steuerung der 3-Zonen-Klimaautomatik „Air Care Climatronic“. Diese neu konzipierte Klimaanlage verfügt über ein „Smart Climate“-Menü, über das gezielt einzelne Funktionen wie „Füße wärmen“ oder „freie Sicht“ angesteuert werden können – und das nicht nur per Tastendruck, sondern auch über die Sprachbedienung. Als erster Golf reagiert das neue Modell damit interaktiv auf die Wünsche von Fahrer und Beifahrer.

Jaguar Land Rover entwickelt zukunftsweisende Sitze

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Jaguar Land Rover entwickelt den Autositz der Zukunft: ein Sitz mit bahnbrechender Verformungs-Technologie, der das Wohlbefinden der Passagiere steigert und Gesundheitsrisiken sowie Ermüdung der Muskulatur durch lange Autofahrten mindert. Die flexiblen Sitze werden derzeit von der Abteilung für Innenraumentwicklung bei Jaguar Land Rover erprobt. Diverse kleine Aktoren im Sitzschaum erzeugen ständig Minimalverstellungen. Sie erzeugen im Gehirn das Gefühl, als ob der Sitzende gerade geht. Die neuen Sitze lassen sich dabei an alle Körperformen individuell anpassen.

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