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KI beschleunigt automatisiertes Fahren

0 2019-12-16 1638

Die Entwicklung automatisiert fahrender Autos wird durch Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Simulation an Tempo gewinnen. Das ist ein Ergebnis einer Fachtagung der TÜV SÜD Akademie und der TU München, die rund 200 Experten ein Forum bot. Die Teilnehmer berichteten auch über bereits funktionierende Einsätze der Automatisierung im Verkehr.

Konventionelle Fahrerassistenzsysteme wie Stau- und Spurhalteassistenten wurden für konventionelle Fahrzeuge entwickelt. Die Funktionalität der Systeme wurde dazu zum Teil in hunderttausenden Kilometern an Fahrten erarbeitet. Sollen Autos dem Fahrer noch mehr Aufgaben abnehmen, erhöht sich die erforderliche Fahrstrecke zum Beispiel für höhere Automatisierungsgrade auf rund 200 Millionen Kilometer. „Für voll automatisierte Fortbewegung stiege der Aufwand in die Milliarden“, sagt Christian Gnandt, Global Head HAD bei TÜV SÜD. Weil dies nicht zu leisten ist, sei die Simulation ein unverzichtbarer Teil der Funktionsentwicklung, erklärt er. Folgerichtig bildeten die Computersimulation und weitere, neue Alternativen einen Schwerpunkt bei der diesjährigen Tagung „Automatisiertes Fahren“. Die TÜV SÜD Akademie veranstaltete sie zusammen mit der Technischen Universität München (TUM).

Zwei Stichworte fielen dabei besonders oft: Machine Learning und Künstliche Intelligenz. Beides könne es automatisierten Fahrzeugen nach Aussage mehrerer Referenten ermöglichen, sich selbst neue, zusätzliche Anforderungen zu erarbeiten. Das würde auf Grund von Interaktion zwischen Menschen im Verkehrsgeschehen und Computern geschehen. Damit ließen sich auch hochkomplexe Verkehrssituationen des Stadtverkehrs leichter handhabbar machen, die bislang nur der Mensch meistert. Sich daraus ergebende ethische Fragen diskutierten die fast 200 Teilnehmer aus Industrie und Forschung ebenfalls.

Universitäten wie die TUM haben durch ihre Forschung erheblichen Anteil an Entwicklungen zu automatisiertem Fahren. Das zeigte sich in etlichen Vorträgen. Dabei spielten auch neue technische Möglichkeiten eine gewichtige Rolle. So lassen sich Virtual Reality und Augmented Reality nutzen, um das Verhalten von Fußgängern im Straßenverkehr zu studieren – völlig ohne Gefahren für die Probanden, die das Verkehrsgeschehen nur über entsprechende Brillen und Kopfhörer erleben.

Dass automatisiertes Fahren nicht erst in ferner Zukunft nutzbar ist, zeigten die Berichte von Pilotversuchen in Deutschland und Österreich. So verkehren automatisierte Kleinbusse erfolgreich im niederbayerischen Bad Birnbach und in Koppl bei Salzburg. Zwar nur mit maximal 20 km/h, befördern sie im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs Fahrgäste und machen die neue Technologie schon erleb- und anfassbar. Auch beim Gütertransport sehen die Experten von TÜV SÜD und die Tagungsteilnehmer Potenzial durch die Automatisierung. So verlief der Einsatz des Platooning von Lastzügen zwischen München und Nürnberg positiv. Dabei folgten die Nutzfahrzeuge in weniger als 15 Meter Abstand einem Führungsfahrzeug, mit dem sie über eine so genannte elektronische Deichsel verbunden waren. Insgesamt über 35.000 Kilometer transportieren sie normale Fracht und das Verfahren sparte bis zu vier Prozent CO2 ein.

Allerdings – und darin waren sich die Referenten auf der Tagung einig – birgt die Entwicklung des Automatisierten Fahrens noch große Herausforderungen. So sei der Übergang von Level 2 zu Level 3 in Serienfahrzeugen mit erheblichem Aufwand und Herausforderungen verbunden. Die deutschen Hersteller arbeiteten mit Hochdruck daran, ein Auto mit Level 3-Funktionen in den öffentlichen Verkehr zu bringen. Der Fahrer dürfte in einem solchen Fahrzeug schon mal den Blick vom Verkehrsgeschehen nehmen. Als „Autopilot“ wollen die meisten Hersteller solche Systeme aber noch nicht sehen.

Peugeot kooperiert mit inno2grid

0 2020-01-20 58

Peugeot ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden ab sofort einen noch einfacheren Wechsel zur Elektromobilität. Wer bei der Löwenmarke ein vollelektrisches Modell oder einen Plug-In Hybriden erwirbt, kann beim Peugeot Händler nun auch einen maßgeschneiderten Installations- und Wartungsservice der Wallbox für zuhause hinzubuchen. Möglich macht dies die neue Kooperation mit inno2grid, dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur.

Entspannt elektrisch unterwegs

0 2020-01-20 95

Die Produkt- und Technologiemarke EQ bietet mit Mercedes me umfassende Services für die Elektromobilität von heute und morgen. Zu den wichtigsten Services und Funktionen des EQC gehören neben der Vorklimatisierung vor allem auch die EQC optimierte Navigation und Mercedes me Charge. Über die EQC optimierte Navigation finden Mercedes-Benz Kunden schnell öffentliche Ladestationen, bekommen über Mercedes me Charge bequem Zugang zu Ladesäulen verschiedener Anbieter und profitieren von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung auch an den Stationen von IONITY, dem europäischen Schnellladenetz. Das Ziel: ein entspanntes, unkompliziertes Reisen mit Transparenz und Planungssicherheit.

Innovative Lösung zum Netzausgleich

0 2020-01-20 98

Schöner Erfolg für NewMotion, den größten Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa: Die Ladepunkte von NewMotion sind die ersten, die für das so genannte ELBE-Projekt (Electrify Buildings for EVs) in Hamburg zertifiziert wurden. Im Rahmen dieses Projekts erhalten Kunden einen Kostenzuschuss von bis zu 60 Prozent für den Kauf und die Installation von Ladepunkten. Ziel des Vorhabens ist es, in Hamburg bis zu 7.400 Ladepunkte an Gebäuden und Firmenarealen zu errichten. Ladeinfrastruktur und Elektromobilität in Hamburg sollen dadurch einen weiteren Kick bekommen.

Intuitives Bedienkonzept beim neuen Golf

0 2020-01-20 56

Volkswagen Modelle stehen für eine moderne Funktionalität und eine markentypisch leichte Orientierung im Innenraum. Mit dem neuen Golf wird die Bedienung nun noch intuitiver. Ein sicht- und spürbares Beispiel ist die Steuerung der 3-Zonen-Klimaautomatik „Air Care Climatronic“. Diese neu konzipierte Klimaanlage verfügt über ein „Smart Climate“-Menü, über das gezielt einzelne Funktionen wie „Füße wärmen“ oder „freie Sicht“ angesteuert werden können – und das nicht nur per Tastendruck, sondern auch über die Sprachbedienung. Als erster Golf reagiert das neue Modell damit interaktiv auf die Wünsche von Fahrer und Beifahrer.

Jaguar Land Rover entwickelt zukunftsweisende Sitze

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Jaguar Land Rover entwickelt den Autositz der Zukunft: ein Sitz mit bahnbrechender Verformungs-Technologie, der das Wohlbefinden der Passagiere steigert und Gesundheitsrisiken sowie Ermüdung der Muskulatur durch lange Autofahrten mindert. Die flexiblen Sitze werden derzeit von der Abteilung für Innenraumentwicklung bei Jaguar Land Rover erprobt. Diverse kleine Aktoren im Sitzschaum erzeugen ständig Minimalverstellungen. Sie erzeugen im Gehirn das Gefühl, als ob der Sitzende gerade geht. Die neuen Sitze lassen sich dabei an alle Körperformen individuell anpassen.

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