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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Vernetzung von Autoreifen

0 2019-10-28 731

Für Reifenhersteller Yokohama ist die Tokyo Motor Show Heimspiel und Pflichttermin zugleich. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht in diesem Jahr eine neue Technologie, die Reifen ein Stückweit intelligent machen könnte. Getreu der Internet-of-things-Devise, das alles vernetzt werden kann, haben die Yokohama-Ingenieure Sensoren in den Reifen integriert, der Fahrdaten aber auch Infos über den Reifenzustand sowohl an Fahrzeugsysteme, zum Beispiel das ESP, aber auch direkt an eine Werkstatt liefern können. Mehr noch: Da der Reifen das erste Bauteil ist, das zum Beispiel Schlaglöcher entdeckt, könnten entsprechende Daten sogar an Straßendienste geschickt werden.

Während die volle Vernetzung des Reifens mit der Umwelt sicher noch etwas auf sich warten lässt, dürfte eine Alternative zu den aktuellen Run-Flat-Reifen schon bald auf den Markt kommen. Aktuell arbeiten die Pneu-Hersteller mit verstärkten Seitenwänden oder Stützringen sowie speziellen Rädern (2H-Felgen), damit man bei einer Reifenpanne trotzdem noch fahren kann; je nach Bauart und Technik sind 80 bis 300 Kilometer möglich. Yokohama hat jetzt eine simplere Methode vorgestellt: Der Reifen ist mit einem integrierten Abdichtgel versehen, das automatisch Löcher von Nägeln oder anderen spitzen Gegenständen versiegelt und so die Weiterfahrt ermöglicht. Vor allem im Zusammenhang mit autonom fahrenden Autos sieht der Gummi-Hersteller großes Potenzial für die sich selbst reparierenden Pneus, ist doch zukünftig vielleicht gar kein Fahrer mehr an Bord, der einen Reifenplatzer feststellen kann.

Auch in Sachen Komfort und Umweltschutz legt Yokohama nach: Ersterer soll durch eine Isolierschicht im Reifeninneren gesteigert werden, die Abrollgeräusche deutlich mindert. Befestigt wird das Dämmmaterial mit einer Art Klettverschluss, an dem man unter anderem auch weitere Sensoren oder andere funktionale Komponenten anbringen könnte. Für weniger Verbrauch will Yokohama mit noch leichteren Reifen sorgen, der Nachfolger des Serienmodell BluEarth-air EF21 soll 50 Prozent leichter sein als herkömmliche Pneus.

Wann kommt das Roboterauto?

0 2019-11-14 109

Die internationale Ingenieurs-Organisation SAE hat im Jahr 2014 einen detaillierten Plan mit fünf Stufen bis zum vollautonomen Fahren vorlegt: Rund fünf Jahre später wirkt das Ganze aber nicht mehr zeitgemäß ...

Neues Geotab-Tool hilft bei der Umstellung auf Elektromobilität

0 2019-11-11 84

EVSA (Electric Vehicle Suitability Assessment, dt.: Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge), das neue Tool von Geotab ist ab sofort als Add-In für Benutzer der Telematikplattform von Geotab erhältlich. Die Lösung wertet die Fahrprofile des Unternehmens aus und bietet einzigartige Analysemöglichkeiten, um alle wichtigen Fragen bei der Einführung von Elektrofahrzeugen, in gewerblichen Fuhrparks, zu beantworten. 

Forschungsprojekt "Bidirektionales Laden" startet

0 2019-11-11 39

Die elektrische Mobilität von morgen ist ein Geben und Nehmen. Jetzt wurde das Startsignal für das Forschungsprojekt "Bidirektionales Lademanagement – BDL" unter der Konsortialführung der BMW Group erteilt. Der Gedanke dahinter: E-Fahrzeuge sorgen für effizientere Nutzung von grüner Energie und gleichzeitig für mehr Versorgungssicherheit.

Digitaler E-Bike-Schutz

0 2019-11-05 163

Vodafone und die IoT Venture GmbH bringen den ersten nachrüstbaren digitalen Diebstahlschutz für E-Bikes auf den deutschen Markt, der im Maschinennetz ‚Narrowband IoT‘ funkt. Ab sofort können Besitzer ihre Elektro-Fahrräder mit ‚It’s my Bike‘ nachrüsten lassen und so zusätzlich vor Langfingern schützen. Der digitale Diebstahlschutz wird bei allen rund 1.000 Zweirad-Fachhändlern der ZEG (Fahrrad Einkaufs Gesellschaft) in ganz Deutschland verkauft und direkt vor Ort montiert. Die Montage des Trackers dauert nur wenige Minuten – ganz egal wie neu oder alt ein E-Bike ist und um welches Modell es sich handelt. Die Verbauung der Hardware und die fünfjährige Nutzung vom digitalen Diebstahlschutz sowie der entsprechenden App kosten einmalig 249 Euro. Sämtliche Informationen zwischen E-Bike und Smartphone werden erstmals nicht im herkömmlichen Mobilfunknetz sondern im neuen Maschinennetz (Narrowband IoT) von Vodafone übertragen. 

BMW baut Ladeinfrastruktur weiter aus

0 2019-11-05 146

Mit dem Aufbau von 4.100 Ladepunkten bis 2021 trägt die BMW Group zur "Konzertierten Aktion Mobilität" (KAM) bei. Einen Fokus legen die Münchner darauf, das Angebot für Mitarbeiter an deutschen Standorten auszubauen,  aber auch Ladepunkte mit öffentlichem Zugang sind vorgesehen. Zudem soll das Laden mit Grünstrom zu attraktiven Konditionen angeboten werden.

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