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EVBox nutzt EEBUS

0 2019-09-17 328

EVBox nutzt EEBUS, die globale Sprache für Energie im Internet der Dinge, für das Energiemanagement und die Netzintegration für den eMobility-Ladevorgang.

EVBox, Hersteller von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und damit verbundener Software, bekennt sich zu EEBUS, der „Globalen Sprache für Energie im Internet der Dinge“. EVBox mit Hauptsitz in Amsterdam und Niederlassungen in Europa und Nordamerika hat sich kürzlich dem Verein EEBUS Initiative e.V. angeschlossen und damit begonnen, EEBUS in alle zukünftigen Produkte zu integrieren, darunter auch Wallboxen für Privathäuser sowie öffentliche und kommerzielle Ladestationen.

 

„Durch unsere Bindung an EEBUS als führenden Standard in der Energiemanagement-Infrastruktur können wir die Interoperabilität unsererProdukte erhöhen und zusätzlichen Wert für unsere Kunden schaffen, wie zum Beispiel Überlastschutz sowie die Optimierung des PV-Eigenverbrauchs“, sagte Peter van Praet, CCO bei EVBox. „Wir sehen EEBUS als Brücke zwischen unserer Lade-Infrastruktur in Smart Homes und Smart Buildings an, da sie die notwendige Verbindung zwischen E-Mobilität und dem Netz darstellt.“

 

Mehrwert von EEBUS

Der offene und öffentlich verfügbare EEBUS-Standard wurde von den Mitgliedern der EEBUS Initiative, zu der auch Industrieverbände (wie zum Beispiel der VDA –Verband der Automobilindustrie, VDIK –Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, BDH –Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, etc.) sowie führende Interessenvertreter in den Branchen für vernetztes Wohnen, eMobility, Photovoltaic sowie Energie-und intelligente Geräte gehören, für alle energierelevanten Geräte-und Gebäude-Akteure entwickelt.

 

Die Mission von EEBUS besteht darin, Geräten die Möglichkeit zu geben, über Sektoren, technologische und Herstellergrenzen hinweg zu energiebezogenen Einsatzfällen miteinander zu kommunizieren. Mithilfe der Energiemanagementsysteme (EMS) können der Energiebedarf und die Speicherflexibilität von EVs im vernetzten Gebäude mit Geräten und der Heizanlage zusammen gesteuert und entweder mit Stromangeboten oder Einschränkungen aus dem Netz abgestimmt werden.

 

Zusätzlich zu dem für den Endverbraucher geschaffenen Mehrwert profitieren die Netzbetreiber auch dadurch, dass einerder dringlichsten Anwednungsfälle, die über EEBUS gelöst werden, darin besteht, eine Überlastung des Energienetzes zu vermeiden. Außerdem ermöglcht EEBUS, dass eMobility zu einer wichtigen netzunterstützenden Komponente wird und den Bedarf an groß angelegten und kostspieligen Netzerweiterungen reduziert.

 

„EEBUS ermöglicht ein standardisiertes Energiemanagement am Netzverbindungspunkt und zwischen energierelevanten Geräten –wie Elektroautos –im Gebäudeinneren. Mit EVBox als neues Mitglied freuen wir uns über ein weiteres führendes Unternehmen, das zur weiteren Entwicklung der EEBUS-Spezifikationen beiträgt und ein zusätzlicher Unterstützer der Harmonisierung mit dem OCPP aus Sicht der eMobility-Industrie ist", sagte Dr. Bernhard Thies, Vorsitzender der EEBUS Initiative e.V. und Vizepräsident der CENELEC.

 

EVBox unterstützt die Kooperation von EEBUS und OCA

EVBox ist eines der Gründungsmitglieder der Open Charge Alliance (OCA), die zur Entwicklung des Open Charge Point Protocol (OCCP), dem führenden Standard für die Verbindung von öffentlichen Ladestationen mit den entsprechenden Managementsystemen, beigetragen hat. Die EEBUS Initiative arbeitet seit Februar 2019 mit der OCA zusammen, um das Energiemanagement und die Verwaltung von Ladevorgängen im eMobility-Sektor weiter zu harmonisieren.

 

EVBox-Massenmarktprodukte mit EEBUS powered by KEO

EVBox arbeitet mit der Kölner Softwaregesellschaft KEO GmbH zusammen, um das EEBUS-Kommunikationsprotrokoll in EVBox-Produkte zu integrieren. Als führender EEBUS-Integrator ist KEO ein Experte in allen Aspekten des EEBUS-Standards. KEO trägt seit Beginn zur Entwicklung des Standards bei und hat einen Kundenstamm in allen für EEBUS-Interessenvertreter relevanten Bereichen aufgebaut. KEO bietet ein Portfolio standardisierter EEBUS-Connectivity-Stacks und -Lösungen und begleitet Kunden von der ersten Präsentation bis zum fertigen Massenprodukt mit dem EEBUS-Standard. Mit dieser Arbeitsweise haben EVBox und KEO bereits damit begonnen, den EEBUS-Standard umzusetzen und schon bald werden Produkte auf verschiedenen Märkten verfügbar sein.

 

„EVBox ist eines der international führenden Unternehmen seiner Branche und wir freuen uns sehr, mit dem Unternehmen ander Integration von EEBUS in die Ladelösungen für den privaten, gewerblichen und öffentlichen Sektor zu arbeiten“, meinte Marc Eulen, Managing Partner der KEO GmbH. Eulen betont: „In nur wenigen Jahren werden die meisten Gebäude in der Lage sein, EV-Ladedienste anzubieten. Intelligentes Energiemanagement und interoperable Konnektivität sind entscheidende Faktoren für den Erfolg. EVBox kann durch sein Engagement für EEBUS seinen Kunden zukunftssichere Lösungen und Mehrwert bieten und in den Bereichen der EEBUS-Interessenvertreter weitere Partnerschaften für neue Anwendungen ermöglichen.“

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