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Mit Stecker!

0 2018-09-19 1336

Der neue Ford Transit Custom mit Plug-In-Hybrid-Technologie PHEV (PHEV = Plug-In Hybrid Elctric Vehicle) wurde auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Hannover erstmals in der Serienversion vorgestellt. Der Lieferwagen besitzt einen teil-elektrifizierten Antriebsstrang, der im reinen Strombetrieb einen emissionsfreien Aktionsradius von bis zu 50 Kilometern ermöglichen soll.

Damit ist er wie geschaffen für den Auslieferverkehr in innerstädtischen Umweltzonen. Stehen längere Touren auf dem Programm, springt der bereits aus anderen Modellen bekannte EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum ein. Als sogenannter „Range Extender“ lädt der Dreizylinder die Batterien während der Fahrt wieder auf und soll auf diese Weise die Reichweite des Transit Custom PHEV auf mehr als 500 Kilometer erweitern. In seinem Segment ist der neue Transit Custom PHEV der erste Transporter eines Großserienherstellers mit Plug-In-Hybrid-Antrieb. Die Produktion in größeren Stückzahlen soll in der zweiten Hälfte 2019 anlaufen.

Der neue Transit Custom PHEV ist ein wichtiger Teil der weltweit ausgerichteten Elektrifizierungs-Strategie von Ford. Der Konzern investiert elf Milliarden US-Dollar in ein Produktangebot, das 2022 bereits 40 elektrisch angetriebene Modelle umfassen soll, darunter 16 reine Elektrofahrzeuge.

„Der neue Transit Custom PHEV bricht mit allen Regeln, die für vielseitig nutzbare Transporter der Ein-Tonnen-Nutzlast-Klasse bislang galten – er ist ein flexibel einsetzbares Arbeitstier mit lokal null Emissionen“, betont Ian Porter, Leitender Ingenieur des Transit Custom-Programms von Ford Europa. „Kunden, die sich für den Transit Custom PHEV entscheiden, müssen keine Kompromisse eingehen: Er wartet mit dem gleichen Laderaumvolumen wie die Transit Custom-Dieselvarianten auf und ermöglicht auch längere Fahrten, ohne zum Aufladen der Batterien pausieren zu müssen.“

Technisch folgt das PHEV-System einer seriellen Auslegung: Die Räder des Hybrid-Transporters werden ausschließlich von dem Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterien bezieht. Sie haben eine Speicherkapazität von 14 kWh und wurden unterhalb des Laderaumbodens platziert – auf diese Weise bleibt das Laderaumvolumen unverändert und entspricht jenem der Transit Custom-Versionen mit Dieselantrieb, während die maximale Nutzlast bis zu eine Tonne erreicht.

Zur optimalen Nutzung der Batteriekapazität stehen drei EV-Programme zur Wahl:

•          EV Auto – die Standardeinstellung regelt den Einsatz der elektrischen Energie aus der Lithium-Ionen-Batterie oder des Ranger Extenders selbsttätig

•          EV Now – in diesem Modus fährt der Transit Custom PHEV so lange rein elektrisch und ohne lokale Abgasemissionen, bis die Ladekapazität der Batterie aufgebraucht ist

•          EV Later – das Hybrid-System hält den Ladezustand der Batterie durch den Einsatz des Ford EcoBoost-Range Extenders auf möglichst konstantem Level

Über eine Anschlussmöglichkeit im vorderen Stoßfänger kann die Batterie des neuen Transit Custom PHEV an einer konventionellen Haushalts-Steckdose mit 240 Volt Spannung und 10 Ampere innerhalb von fünf Stunden vollständig aufgeladen werden. Bei einer 240-Volt-Verbindung mit 16 oder 32 Ampere verringert sich diese Zeitspanne auf rund drei Stunden.

Im Interieur ersetzt eine spezielle Leistungs-/Ladeanzeige den Drehzahlmesser, ein kleineres Instrument für den Ladezustand der Batterie rückt an die Stelle der Kühlwasser-Temperaturanzeige. Auch die Funktionen des Wegstreckenzählers hat Ford den speziellen Anforderungen des Hybrid-Transporters angepasst, während das zentrale Display des Instrumententrägers auf den aktivierten Elektroantrieb, einen eventuellen Servicebedarf oder auch die Verbindung des Fahrzeugs mit einer Ladestation hinweist. Hinzu kommen Restreichweite-Informationen für den Batteriebetrieb sowie den Range Extender.

Zugleich stehen für die neue PHEV-Version des Transit Custom, wie für die Custom-Baureihe insgesamt, eine ganze Reihe neuer Assistenzsysteme zur Verfügung, darunter der Aktive Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion und der Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent. Beide Assistenzsysteme profitieren von der elektro-mechanischen EPAS-Servolenkung (Electric Power Assisted Steering), die zur Serienausstattung zählt und auch im dichten Stadtverkehr besonders leichtgängiges Manövrieren erleichtern soll.

Lidl und Kaufland starten strategische Partnerschaft mit VW

0 2019-06-19 23

Lidl und Kaufland entwickeln ihre E-Mobilitätslösungen strategisch weiter und gehen mit der Kooperation im Rahmen des E-Carsharing-Programms WeShare von Volkswagen den nächsten Schritt: Die beiden Händler bauen ihre E-Ladeinfrastruktur in Berlin auf 70 Ladesäulen mit 140 Ladepunkten an den Lidl- und Kaufland-Filialen aus. Gleichzeitig soll die effiziente Auslastung der Ladesäulen signifikant ansteigen.

H₂-Tankstellennetz wächst

0 2019-06-19 35

Das Wasserstoff (H₂)-Tankstellennetz in Deutschland wächst weiter: Air Liquide hat Mitte Juni im Beisein von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, eine neue Wasserstoff-Station in Düsseldorf-Holthausen eingeweiht.

FCA schließt Abkommen zur Elektromobilität

0 2019-06-17 46

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat mit Enel-X und ENGIE zwei neue Abkommen zur Elektromobilität geschlossen, mit denen Produktion und Vertrieb von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) beziehungsweise vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugen (BEV) im Rahmen des Businessplans 2018-2022 unterstützt werden.

Volkswagen beteiligt sich an Batteriezellhersteller

0 2019-06-17 28

Die Volkswagen AG investiert rund 900 Mio. Euro in gemeinsame Batterieaktivitäten mit Northvolt AB. Ein Teil der Summe ist für ein geplantes Joint Venture mit dem schwedischen Batteriehersteller vorgesehen, ein weiterer Teil geht direkt an Northvolt AB. Im Gegenzug erhält Volkswagen rund 20 Prozent der Anteile an Northvolt AB und einen Sitz im Aufsichtsrat, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung. Ein 50/50-Joint-Venture soll im Laufe des Jahres gegründet werden, Ziel ist der Aufbau einer 16 Gigawattstunden-Batteriezellfertigung in Europa.

Künstliche Intelligenz hilft Reisenden weiter

0 2019-06-17 36

Der Roboterkopf lächelt den Reisenden an und begrüßt ihn: „Hallo, ich bin SEMMI. Was kann ich für dich tun?“ Rund 300.000 Bahnkunden zählt der Berliner Hauptbahnhof täglich. Viele davon sind zum ersten Mal in der Hauptstadt. Wo sind die Schließfächer, wie kommt man am Schnellsten zum Alexanderplatz kommt und wo gibt es im Bahnhof Sushi? Roboterdame „SEMMI“ kennt sich bestens aus und liefert prompt die passende Antwort.

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