Die Übergabe des Präsidentenamts von Robert Rademacher (74) an Jürgen Karpinski (64) hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) am 24. Juni vollzogen. Vor 250 geladenen Gästen auf dem Petersberg bei Bonn würdigten Spitzenvertreter der Automobilbranche die Leistung Rademachers, der den ZDK von 2006 bis 2014 führte und auf der Mitgliederversammlung am 13. Juni in Bremen zum Ehrenpräsidenten gewählt worden war.

Für seine eigene erste Amtszeit als ZDK-Präsident forderte Karpinski den Geist der kreativen Unruhe ein: „Wir brauchen den Mut der unbequemen Entscheidung, wir brauchen aber vor allem die Souveränität und Unabhängigkeit, um für alle Unternehmen im Kraftfahrzeuggewerbe die Weichen für eine erfolgreiche und gemeinsame Zukunft zu stellen.“

Der gelernte Kfz-Meister Karpinski ist seit 1986 Geschäftsführer von Auto Schmitt mit Audi- und Volkswagen-Betrieben in Frankfurt am Main und Idstein. Im Jahr 2004 wurde er zum Präsidenten und Landesinnungsmeister des Kfz-Landesverbandes Hessen gewählt und ist seit 2005 Mitglied im ZDK-Vorstand. Als Obermeister der Kfz-Innung Frankfurt und Main-Taunus-Kreis setzt er sich seit 1988 besonders für die Bedürfnisse der mittelständisch geprägten Basis des Kfz-Gewerbes ein. Dem Vorstand des Kfz-Landesverbands Hessen gehört Karpinski seit 1993 an. Am 13. Juni wurde er auf der ZDK-Mitgliederversammlung in Bremen einstimmig zum ZDK-Präsidenten gewählt. Er folgt auf Robert Rademacher, der nach achtjähriger Amtszeit nicht wieder für das Spitzenamt kandidiert hatte.